Gesundheit

Schleswig-Holstein prüft Rückgabe ungenutzter Impfdosen

dpa
Ein Arzt hält Ampullen mit einem Corona-Impfstoff in der Hand.

Ein Arzt hält Ampullen mit einem Corona-Impfstoff in der Hand.

Foto: dpa

Anfangs ein äußerst knappes Gut, ist mittlerweile viel Corona-Impfstoff vorhanden. Schleswig-Holstein prüft nun, wie viele Impfdosen des Mittels von Astrazeneca an den Bund zurückgegeben werden können. Hamburg ist da schon einen Schritt weiter.

Kiel. Schleswig-Holsteins Landesregierung prüft, welche Menge an Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca an den Bund zurückgegeben werden kann. "Es wird begrüßt, dass der Bund Gespräche mit Drittländern aufgenommen hat, denen Astrazeneca-Impfstoff zur Verfügung gestellt werden könnte", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Kiel der Deutschen Presse-Agentur. Bislang habe das Land aber noch keinen Impfstoff abgegeben.

Es könne nur Impfstoff an den Bund zurückgegeben werden, der sich permanent im Landeslager befunden habe, erklärte die Sprecherin. Nur dann sei sichergestellt, dass die vorgeschriebenen Lagertemperaturen eingehalten wurden.

In einem der dpa vorliegenden Schreiben hat der Bund den Ländern die Möglichkeit eröffnet, "Impfstoffdosen, die in der nationalen Impfkampagne nicht mehr zum Einsatz kommen und deren Lagerhaltung eine Weitergabe an Drittstaaten im Rahmen von Spenden zulassen", an das zentrale Lager des Bundes zurückzugeben. Hamburg wird vor dem Hintergrund einer nachlassenden Impfnachfrage rund 60.000 Impfdosen von Astrazeneca zurückgeben.

© dpa-infocom, dpa:210730-99-611956/2

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( dpa )