Gesundheit

Corona-Inzidenz steigt in Hamburg auf 17,6

dpa
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum.

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum.

Foto: dpa

Hamburg. Die Corona-Inzidenz in Hamburg ist am Mittwoch weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfizierten je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 17,6 an. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 16,9 gelegen, eine Woche zuvor noch bei 12,2. 62 neu bestätigte Infektionen kamen am Mittwoch hinzu. Das sind zwar einer weniger als am Dienstag, aber 13 mehr als vor einer Woche.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Behörde in Hamburg nachweislich 78 111 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) gelten 75.900 als genesen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen in Hamburg stieg laut RKI um einen auf 1606.

In Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Dienstag 32 Covid-19-Patienten behandelt, davon 14 auf Intensivstationen. Das waren 4 Covid-Patienten mehr als zuletzt am Freitag gemeldet, jedoch mussten 4 weniger intensivmedizinisch betreut werden.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Dienstag gut 830.000 Menschen in Hamburg vollständig geimpft. Das entspricht einem Anteil von 44,9 Prozent der Bevölkerung. Eine Erstimpfung haben mehr als 1.136.000 Hamburger bekommen. Damit sind 61,5 Prozent der Einwohner zumindest teilweise immunisiert.

Seit Mittwoch können sich die rund 110.000 Hamburger Studierenden im zentralen Impfzentrum in den Messehallen eine Woche lang ohne Termin impfen lassen. Als Legitimation muss neben Pass oder Personalausweis ein Studierendenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt werden. Zu Beginn der Aktion am Mittwochmorgen hielt sich die Nachfrage zunächst noch sehr in Grenzen.

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( dpa )