Unter der A7

Polizei löst illegale Goa-Party mit 250 Teilnehmern auf

Die Polizei löste das wilde Treiben unter der A7 in Hamburg auf (Symbolbild).

Die Polizei löste das wilde Treiben unter der A7 in Hamburg auf (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Musik wummerte aus den Boxen unter der A7 in Altenwerder, viele Leute tanzten. Was die Veranstalter der Party jetzt erwartet.

Hamburg. Rund 250 junge Leute haben am Wochenende eine illegale Goa-Party unter der A7 gefeiert – bis die Polizei das Treiben beendete. Jetzt wird gegen den Veranstalter wegen eines Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung und wegen Hausfriedensbruchs ermittelt.

Es war ein zufällig vorbeifahrender Peterwagen der Wasserschutzpolizei, dem die Party neben der Waltershofer Straße auffiel: Auf einer Freifläche unter der dort auf Stelzen stehenden Autobahn wummerte Musik aus großen Boxen, viele junge Leute tanzten. Die Beamten riefen Verstärkung. Als mehr als ein Dutzend Polizisten zum „Veranstaltungsort“ vorrückten, flüchteten zahlreiche Partygäste in verschiedene Richtungen.

Veranstalter (23) der Goa-Party droht hohe Geldstrafe

Ein 23-Jähriger konnte als Veranstalter für die Goa Party ausgemacht werden. Weder gab es dafür eine Genehmigung noch wusste der Grundstückseigentümer, die Hamburg Port Authority, davon. Die Party wurde aufgelöst. Die Gäste zerstreuten sich friedlich.

Der 23-Jährige musste die Musikanlage abbauen und wegschaffen. Jetzt droht ihm eine hohe Geldstrafe. In dem Bereich hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder vergleichbare illegale Veranstaltungen gegeben.

( zv )

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