Radverkehr

Neue Pop-Up-Bikelane auf der Hallerstraße eröffnet

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Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) weihte den neuen Pop-Up-Radweg ein.

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) weihte den neuen Pop-Up-Radweg ein.

Foto: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

Zwischen Grindelberg und Rothenbaumchaussee wird es komfortabler für Radfahrer. Was die Stadt sich von dem Fahrstreifen verspricht.

Hamburg geht einen weiteren Schritt zur Verbesserung des Radverkehrs: Auf der Hallerstraße wurde am Sonntag die vierte Pop-Up-Bikelane Hamburgs eröffnet. Damit können Radfahrer jetzt auf einem Radfahrstreifen von rund 600 Metern Länge und einer Breite von 2,50 Metern in beiden Fahrtrichtungen komfortabel unterwegs sein.

Neue Pop-Up-Bikelane auf der Hallerstraße – 3000 Radler täglich

Mit der neuen Pop-Up-Bikelane hat die Stadt eine Straße ausgesucht, die von vielen Radfahrer genutzt wird: Auf der Hallerstraße, die durch die Stadtteile Rotherbaum und Harvestehude führt, sind täglich rund 3000 Radler unterwegs.

"Der neue Radfahrstreifen erhöht damit an einer vom Radverkehr stark frequentierten Stelle die Sicherheit für Radfahrende maßgeblich", heißt es in einer Mitteilung der Verkehrsbehörde. Durch die neue Pop-Up-Bikelane werde die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer insgesamt erhöht, da Rad- und Fußverkehr voneinander getrennt und mögliche Konflikte so künftig vermieden würden.

Wissenswertes zur neuen Pop-Up-Bikelane:

  • Parkplätze und Ladezonen werden durch die Pop-Up-Bikelane nicht verändert.
  • Die Haltestellen der Metrobuslinie 15 bleiben am aktuellen Standort erhalten.
  • Die Kosten belaufen sich auf etwa 179.000 Euro.
  • Die neue Bikelane wird zunächst für ein Jahr eingerichtet.
  • Es wird eine Evaluation durchgeführt, bei der auch auch Daten zum Nutzungsverhalten und zur Akzeptanz der Pop-Up-Bikelane erhoben werden.

Neue Pop-Up-Lane wird auch von Postzustellern genutzt

Mit dem neuen Fahrstreifen ist jetzt viel Platz für Studenten der nahegelegenen Uni, Anwohner, Lieferdienste, Ausflügler und Alltagsradler. Auch die Postzusteller werden die neue Pop-Up-Bikelane künftig nutzen, da sie dort mit ihren Post-E-Pedelecs komfortabler und sicherer vorankommen, um in den umliegenden Wohngebieten und an der Uni die Waren und die Post zuzustellen.

"Im Bezirk Eimsbüttel bildet die neue Pop-Up-Bikelane ein wichtiges Teilstück des Radwegenetzes und damit auch der Verbindung von den Alster-Fahrradachsen, über den Grindelberg und die Pop-Up-Bikelane Am Schlump bis zum Hamburger Westen“, so Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende. Bisher wurden von der Stadt bereits drei temporäre Radfahrstreifen freigegeben:

( cw )

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