Corona-Pandemie

Camping-Boom: Tchibo verkauft jetzt auch Mini-Wohnwagen

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Tchibo mischt im Camping-Geschäft mit: Wer den Mini-Camper Mink entern will, steigt durch kreisrunde Türen an den Seiten ins Innere.

Tchibo mischt im Camping-Geschäft mit: Wer den Mini-Camper Mink entern will, steigt durch kreisrunde Türen an den Seiten ins Innere.

Foto: Tchibo

Urlaub im Caravan ist in Corona-Zeiten äußerst beliebt. Hamburger Kaffeeanbieter reagiert auf den Trend. Wohnmobil-Ranking.

Hamburg. Ferien in Zelt, Camper oder Wohnwagen steht vor allem seit der Corona-Pandemie bei vielen Deutschen hoch im Kurs. Auch in Norddeutschland – rund um die Elbe sowie an Ost- und Nordsee erleben Campingplätze einen riesigen Ansturm – auch zu Pfingsten. Der Hamburger Kaffeeanbieter Tchibo hat auf den Camping-Boom im eigenen Land reagiert und bietet seit Dienstag nun für sechs Wochen Mini-Wohnwagen an.

Der Urlaub to go ist ab 12.950 Euro zu haben – angeboten werden zwei Caravans, die nach eigenen Angaben "hinter fast jedes Auto" passen. Auch Elektro-Autos können den Kompakt-Wohnwagen ziehen.

Mini-Wohnwagen nun auch von Tchibo – der Kip Shelter Basic:

  • wintertauglich
  • Bett (170 x 200 cm) lässt sich zur Sitzecke umfunktionieren
  • Stehhöhe 1,98 Meter durch ein Hubdach
  • Verdunkelungsrollos
  • 230-Volt-Versorgung
  • Maße: L 4,73 Meter x B 1,83 Meter x H 2,15 Meter

"Darüber hinaus beinhaltet das Tchibo Angebot auch den KIP-Shelter Plus und den KIP-Shelter Offroad", teilte der Hamburger Kaffeeröster mit. Tchibo-Kunden bekommen zudem einen Fahrradträger gratis dazu.

Tchibo verkauft Gelände-Wohnwagen für gut 18.000 Euro

Bei dem zweiten Caravan handelt es sich um den Mink 2.0. Kosten: 18.280 Euro. Gefertigt wird der kompakte Gelände-Wohnwagen (4,12 Meter Länge, 1,82 Meter Höhe, Panoramadach) von einer Manufaktur in Island.

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„Beide Caravans geben unseren Kunden die Möglichkeit, sich den Traum vom Camping-Urlaub zu erfüllen", sagt Robert Pauly, Leiter Kooperationen bei Tchibo. "Das geringe Gewicht, die langlebige Konstruktion und der Verzicht auf Überflüssiges schonen dazu die Ressourcen."

Kiel ist Camper-Hochburg – viele Wohnmobile auch in Hamburg

Den Nerv der Zeit trifft das Unternehmen auf jeden Fall. Denn Camper und Wohnmobile sind im Trend: In den vergangenen fünf Jahren sind die Wohnmobil-Zulassungszahlen in Deutschland um 50 Prozent angestiegen. Und: Im Norden sind Wohnmobile besonders beliebt. Das geht aus einer Analyse des Teams von Goldstein Rechtsanwälte hervor, die mehr als 48 Millionen Zulassungsdaten aus den 40 größten deutschen Städten sowie allen Bundesländern unter die Lupe genommen haben.

Bundesweit kommen rund 14 Wohnmobile auf 1000 zugelassene Personenkraftwagen. Mit Abstand am höchsten liegt die Quote jedoch in Kiel (29,5). In der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins sind 3307 von 112.203 zugelassenen Personenkraftwagen Wohnmobile. Nach Freiburg kommt direkt Lübeck (20,5) auf Platz 3, gefolgt von der Wohnmobil-Hochburg Hamburg (19,4)

Auch im Bundesländervergleich hat der Norden die Nase vorn und belegt gleich die ersten drei Plätze, während Wohnmobile in den neuen Bundesländern eher selten zugelassen werden.

Camper-Hochburgen im Bundesländervergleich:

  1. Schleswig-Holstein (25,8)
  2. Hamburg (19,4)
  3. Niedersachsen (16,1)
  4. Bayern (13,6)
  5. Baden-Württemberg und Bremen (jeweils 13)
( coe )

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