Gesundheit

Arzt bestimmt Zeitpunkt der Zweitimpfung bei Astrazeneca

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Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Astrazeneca.

Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Astrazeneca.

Foto: dpa

Kiel. Den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung mit dem Stoff von Astrazeneca legt der Arzt in Absprache mit dem zu Impfenden individuell fest. Dies stellte das Gesundheitsministerium in Kiel am Freitag klar. Zugelassen ist ein Zeitraum zwischen vier und zwölf Wochen. Nach der derzeitigen Studienlage erhöhe sich die nachgewiesene Wirksamkeit bei einem längeren Intervall, erläuterte das Ministerium. Andererseits lägen dann die Zweitimpfung und damit ein umfassenderer Schutz weiter in der Zukunft.

Für die Impfung mit dem Stoff von Astrazeneca gibt es keine Priorisierung mehr. Geimpft wird damit im Norden derzeit nur in Arztpraxen. Der Impfstoff ist zugelassen für Menschen ab 18 Jahren. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Verwendung aber für Personen ab 60 Jahren. Der Grund ist, dass nach der Impfung mit dem Mittel von Astrazeneca in seltene Fällen Blutgerinnsel (Thrombosen) bei Frauen unter 55 Jahren aufgetreten sind.

© dpa-infocom, dpa:210507-99-510402/2

( dpa )