Hohenfelder Bucht

Dauerbaustelle an der Alster noch größer: Vollsperrung droht

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Die Bauarbeiten an der Hohenfelder Bucht sollen erst im Jahr 2025 beendet sein.

Die Bauarbeiten an der Hohenfelder Bucht sollen erst im Jahr 2025 beendet sein.

Foto: Marcelo Hernandez

Im Umfeld des auf fünf Jahre angelegten Bauprojekts wurden weitere Schäden entdeckt, die eine Vollsperrung notwendig machen.

Hamburg. Im Bereich der Hohenfelder Bucht, wo derzeit der Straßenraum saniert wird, ist ein neues Problem aufgetaucht. Am Mundsburger Damm und in der Buchtstraße sind gravierende Schäden in der Fahrbahn festgestellt worden, die schnellstmöglich behoben werden sollen.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird daher von Mittwoch, 12. Mai, 18 Uhr, bis Montag, 17. Mai, 5 Uhr, den gesamten Kreuzungsbereich Mundsburger Damm mit einer neuen Asphaltdecke versehen.

Mundsburger Damm mehrere Tage lang voll gesperrt

In diesem Zeitraum wird der Mundsburger Damm in Fahrtrichtung Innenstadt und in Richtung Norden, Fahrtrichtung Herbert-Weichmann-Straße/Sierichstraße gesperrt. Zuvor muss vom 10. bis 12. Mai die Fahrspur vom Schwanenwik Richtung Buchtstraße für dringend notwendige Arbeiten gesperrt werden.

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Die Behörde verweist darauf, dass ohne diese Maßnahmen der Verkehr rund um die Hohenfelder Bucht nicht aufrechterhalten werden könne und bittet die Verkehrsteilnehmer, die Bereiche im entsprechenden Zeitraum möglichst weiträumig zu umfahren.

Dauerbaustelle an der Hohenfelder Bucht: Fünf Jahre Umbau

Bereits seit März 2020 saniert der LSBG im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) den gesamten Bereich rund um die Hohenfelder Bucht. Im Zuge der auf fünf Jahre angesetzten Maßnahme werden die Hohenfelder Brücken aus den 50er-Jahren saniert, gleichzeitig werden die Straßen erneuert und eine acht Meter lange Geh-und Radwegbrücke wird errichtet.

Ziel ist, die Straßen- und Wegeverbindungen aktuellen Standards anzupassen, die Verkehrsführung für alle Beteiligten zu optimieren und die Freiräume in dem Bereich attraktiver zu gestalten. An den Plänen, die bei laufendem Verkehr umgesetzt werden, gibt es Kritik. So fallen der Maßnahme 36 Parkplätze und 88 Bäume zum Opfer, von denen nur 74 nachgepflanzt werden. Außerdem kommt es im Baustellenbereich immer wieder zu Unfällen.

( HA )

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