Kritik

"Mittendrin": So hört sich Udo Lindenbergs Neue an

Tino Lange
Mit "Mittendrin" hat Udo Lindenberg gerade eine neue Single veröffentlicht (Archivfoto).

Mit "Mittendrin" hat Udo Lindenberg gerade eine neue Single veröffentlicht (Archivfoto).

Foto: dpa

Keine große Hymne, aber ein Stück voller Zuversicht: Die neue Single des Panikrockers ist angenehm reduziert. Nun folgt "Udopium".

Hamburg. „Ey, willkommen mittendrin, schönen Gruß hier aus dem Hurricane. Ich lass' mir frischen Wind endlich wieder um die Nase weh'n. Und ich hoffe du weißt, Rock 'n' Roll never dies“, winkt Udo Lindenberg mitten aus dem Sturm unseres Lebens in seiner neuen Single „Mittendrin“. Er bleibt nach wie vor cool beim Suchen des Fünkchens Hoffnung in den Flammen.

Es ist keine große Hymne, kein breitbeiniges „Ich mach mein Ding“, aber ein Stück voller Zuversicht: „Es wird schon irgendwie geh'n“. Denn auch mit wenigen Mitteln kann man viel erreichen. Im Fall von „Mittendrin“ reichen reduziertes Schlagzeug und angerockte Gitarre, ein paar versteckte Synthies und eine kleine Oh-Oh-Mitsingmelodie, die so typisch ist für die Kompositionen von Johannes Oerding, der das Lied mit geschrieben hat.

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„Wir starten wieder durch, das war genug Entbehrung“, verspricht Lindenberg, und lässt den Worten bald weitere Taten folgen: Am 14. Mai, drei Tage vor seinem 75. Geburtstag, erscheint mit „Udopium – Das Beste“ eine Werkschau zurück auf 50 Jahre Panikrock. Darauf zu hören sind neben „Mittendrin“ auch drei weitere neue Lieder. Frischer Wind aus dem Hotel am zugigen Alsterufer.

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