Verkehrssicherheitsaktion

Polizei stoppt 1565 Fahrzeuge vor Schulen und Kitas

Ein Mädchen auf dem Weg zur Schule. (Symbolbild)

Ein Mädchen auf dem Weg zur Schule. (Symbolbild)

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion war das ordnungswidrige Parken auf Gehwegen und Radwegen.

Hamburg.  Mit der Wiedereinstieg einzelner Klassenstufen in den Präsenzunterricht Mitte März hatte die Hamburger Polizei den Startschuss für die jährliche dreiwöchige Verkehrssicherheitsaktion „Rücksicht auf Kinder … kommt an“ gegeben und zahlreiche Personen und Fahrzeuge vor Schulen, Spielplätzen und Kitas überprüft.

In den zurückliegenden drei Wochen kontrollierten die Beamten insgesamt 1892 Personen und 1565 Fahrzeuge. Im Fokus der diesjährigen Aktion stand die Geschwindigkeit von Fahrzeugen im Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten und Spielplätzen.

Beamten stellten 1054 Ordnungswidrigkeiten fest

Grund: Nach wie vor stellt das Fahren mit überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit eine der Hauptursachen bei Verkehrsunfällen mit Verletzten dar. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion: das ordnungswidrige Parken auf Gehwegen und Radwegen, da dieses ebenfalls eine Gefahr für Kinder auf ihrem Schulweg darstellt.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

Im Ergebnis stellten die Beamten 1054 Ordnungswidrigkeiten fest. Bei diesen handelt es sich um folgende: 434-mal missachteten Autofahrer Geschwindigkeitsbegrenzungen. 24 Auto- und Motorradfahrer wurden nach Rotlichtmissachtungen gestoppt, drei Fußgänger, die ebenfalls bei Rotlicht Straßen überquerten, erhielten Bußgeldbescheide.

Mehr als 200 Präventionsveranstaltungen

In 33 Fällen waren im Auto mitfahrende Kinder ungenügend gesichert, in 70 Fällen zeigten Fahrradfahrer ein ordnungswidriges Fahrverhalten. Meist fuhren sie auf der falschen Radwegseite. 311 Autofahrer wurden bei Parkverstößen auf Geh- und Radwegen ertappt, In 168 Fällen lautete der Eintrag: „sonstige Ordnungswidrigkeiten“.

Darüber hinaus fanden mehr als 200 Präventionsveranstaltungen statt, in denen die Beamten rund 1750 Verkehrsteilnehmer für die Gefahren für Kinder auf ihrem Weg zur Schule sensibilisierten. Insgesamt waren 573 Beamte eingesetzt. Auch 2022 soll eine entsprechende Aktion starten.

( jel )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg