Hamburger Rathausmarkt

100 Teilnehmer bei Kundgebung gegen Rüstungstransporte

Am Sonnabend demonstrierte die "Volksinitiative gegen den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen“.

Am Sonnabend demonstrierte die "Volksinitiative gegen den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen“.

Foto: Franziska Coesfeld

Initiative fordert, dass der Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen verboten wird.

Hamburg. Etwa 100 Menschen haben sich am Sonnabend auf dem Rathausmarkt in Hamburg versammelt, um gegen Rüstungstransporte über den Hamburger Hafen ein Zeichen zu setzen. „Das sind etwas weniger Menschen als erwartet“, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonnabendnachmittag. Angemeldet wurde die Kundgebung von der „Volksinitiative gegen den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen“.

Wie die Initiative mitteilt, hat sie am Freitag eine Abstimmungsvorlage und Begründung beim Senat angezeigt. Ziel sei es nun, mindestens 10.000 Unterschriften innerhalb von sechs Monaten zu sammeln.

Hamburger Hafen – Transport und Umschlag von Rüstungsgütern soll verboten werden

In dem Anliegen zur Abstimmung fordert die Initiative den Senat und die Bürgerschaft auf, innerhalb eines Jahres eine Rechtsgrundlage zu schaffen, die den Transport und Umschlag von Rüstungsgütern über den Hamburger Hafen verbietet. Alle notwendigen und zulässigen Schritte sollten unternommen werden, um das Verbot „unverzüglich umzusetzen“, heißt es in der Mitteilung.

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