Kriminalität

76 Prozent weniger Wohnungseinbrüche in Hamburg

Ein Mann mimt einen Einbrecher und benutzt ein Brecheisen, um eine gekippte Terrassentür aufzuhebeln. (Symbolbild)

Ein Mann mimt einen Einbrecher und benutzt ein Brecheisen, um eine gekippte Terrassentür aufzuhebeln. (Symbolbild)

Foto: dpa

Die wenigsten Taten gab es im Bereich der Innenstadt mit der HafenCity und St. Georg, aber auch auf St. Pauli.

Hamburg.  Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamburg ist im Februar im Vergleich zum Januar noch einmal deutlich zurückgegangen. 113 Taten wurden im vergangenen Monat bei der Polizei angezeigt. Das ist ein Rückgang um 42 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Januar hatte es noch 196 Anzeigen wegen Einbruchs gegeben.

Ungewöhnlich hoch war auch der Anteil der Einbrüche, bei denen es beim Versuch blieb. Nur bei jeder zweiten Tat konnten die Einbrecher tatsächlich in ein Haus oder eine Wohnung eindringen.

Einbruchszahlen liegen deutlich unter dem Vorjahr

Die wenigsten Taten gab es im Bereich der Innenstadt mit der HafenCity und St. Georg, aber auch auf St. Pauli, wo im gesamten Februar lediglich drei Einbrüche angezeigt wurden. Die meisten Taten (25) gab es im südlichen Hamburg mit den Bereichen Neugraben, Harburg und Wilhelmsburg.

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In ganz Hamburg liegen die Einbruchszahlen deutlich unter dem Vorjahr. Im Bereich Wandsbek, wo es im Februar 2020 noch 110 Taten gab, wurden in diesem Jahr lediglich 22 Einbrüche registriert. In ganz Hamburg beträgt der Rückgang im Vergleich zum Februar 2020 rund 76 Prozent.

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Auffallend ist in diesem Jahr, dass im Februar bei fast jeder siebten Tat der Einbrecher von einem Bewohner überrascht wurde. Das wird ebenso wie der Rückgang der Einbruchskriminalität im Vergleich zum Vorjahr mit dem Lockdown begründet. In diesem Februar waren viele Menschen zu Hause. Im Februar 2020 hatte es noch keinen Lockdown gegeben.

( zv )

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