Hamburg-Kolumne

Wen Nova Meierhenrich zum Couchgeflüster lädt

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Schauspielerin Nova Meierhenrich lässt Prominente aus ihrem Leben erzählen.

Schauspielerin Nova Meierhenrich lässt Prominente aus ihrem Leben erzählen.

Foto: picture alliance

Die Kolumne mit Namen und Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Jeden Sonnabend im Hamburger Abendblatt.

Hamburg. Schon lange dabei ist Yasmina Filali, neu für sich entdeckt hat Moderatorin Judith Rakers Instagram. Beide erzählen auf ihren Kanälen in Videos von ihrem jeweiligen Leben und geben Tipps – Rakers zu allem rund um Garten und den Anbau von Gemüse, Filali avanciert zur Beauty-Expertin: Die Schauspielerin und Ehefrau von Ex-Fußball-Star und Moderator Thomas Helmer taucht tief in die Welt der Schönheitstricks ein und gibt ihr Wissen ausführlich, ehrlich, direkt und mit einem Augenzwinkern weiter.

Themen sind „perfekte Augenbrauen“, die „richtige Perücke“, das „einfache Weihnachts-Make-up“ oder „koreanische Hautpflege“, gespickt mit Fragen zur Kindererziehung (Welche Schimpfworte kann man durchgehen lassen? Darf ein Kind den Betreuer in der Schule fragen, ob er homosexuell ist?) und dem gegenseitigen Umgang bei Kommentierungen auf Instagram. (ccj)

Den zehnten Geburtstag hat in der vergangenen Woche die Lars Brinkmann Eventausstattung GmbH gefeiert. Die Party anlässlich des Jubiläums musste allerdings erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Doch der 47-jährige Gründer und Inhaber der Agentur, Lars Brinkmann, blickt trotz Corona-Krise mit seinem Team, zu dem 18 Mitarbeiterinnen gehören, zuversichtlich in die Zukunft. „Wir Menschen brauchen das kommunikative und persönliche Miteinander – Digitalisierung kann das niemals ersetzen“, sagt er.

Und ist sich so auch sicher: Wenn die Pandemie vorbei ist, dann werden auch seine Dienstleistungen wieder gefragt sein. „Wir freuen uns schon jetzt auf den Tag, an dem wir alle in ausgelassener Stimmung zusammen feiern können.“ Das Unternehmen sei gut für die Zeit nach der Krise aufgestellt, berichtet Brinkmann. „Unsere Mitarbeiter sind derzeit überwiegend in Kurzarbeit.“ Nun gehe es darum, die Zeit nach der Pandemie zu planen. Schon lange würden er und sein Team auf Nachhaltigkeit setzen. „Ein Großteil unseres Mobiliars wird von uns konzipiert und in Hamburger Handwerksbetrieben maßgeschneidert angefertigt“, sagt Brinkmann. (sla)

In den sozialen Medien teilt die Moderatorin und Buchautorin Nova Meierhenrich Situationen aus ihrem Leben, ob von der Renovierung der Gartenlaube oder vom roten Teppich oder Dreharbeiten in Dänemark. Zudem haben Gäste wie Susan Sideropoulos, Johannes Oerding oder Stephanie Stumph in ihrer Reihe mit dem Titel „Couchgeflüster“ die Möglichkeit, aus ihrem Leben zu erzählen. Wenn Meierhenrich nicht arbeitet oder im Schrebergarten buddelt, dann widmet sie sich dem Sport. Endlich wieder: „Nach einem Jahr Sport-Zwangspause wegen eines sehr hartnäckigen Tennisarms taste ich mich gerade wieder langsam an Training heran.

Vor einigen Jahren habe ich TRX für mich entdeckt und mir auch ein Set für zu Hause zugelegt.“ TRX ist ein Training mit Gurten und Schlingen für den ganzen Körper. „Ich liebe es vor allem deswegen, weil ich alle Körpergruppen damit trainieren kann und selbst entscheide, mit welcher Belastung. Ich kann meinen Arm also langsam wieder an die Bewegungen heranführen. Und ich kann es überall machen! Daheim, in meinem Garten, im Hotelzimmer. Wenn ich jetzt noch ein Rezept finde, meinen Schweinehund zu bändigen, ist alles gut.“

Die Veranstaltungsreihe „Zukunftsdialog“ der „Zeit“-Stiftung startet in diesem Jahr eine Kooperation mit der Hamburger Klimawoche. „Die Klimakrise erfordert eine radikale Neuorientierung“, sagt Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif. Die Auftaktveranstaltung findet am 2. März um 19 Uhr unter dem Titel „Sustainable Shipping – ein grüner Leuchtturm des globalen Warenhandels?“ auf der Plattform Zoom statt. Es diskutieren dabei unter anderem Stephan Gollasch, Pierre C. Sames und Otto Schacht. Beim „Zukunftsdialog“ werden die Studierenden eng eingebunden. Sie sind für die Konzeption und Planung der Veranstaltungen verantwortlich, und moderieren auch selbst.

Ein etwas anderes Kochbuch ist gerade im Christian Verlag erschienen. Der Hamburger Autor Krischan Koch hat hier „Jo, kann man essen“ herausgebracht. In dem Band gibt es 70 Rezepte, die zu den Küsten-Krimis von Koch passen, die im dtv-Verlag („Rote Grütze mit Schuss“ oder „Der weiße Heilbutt“) erschienen sind. Mit dabei sind unter anderem „Croque Störtebeker“ und „Matjesburger Hidde Kist“, „Beinscheibe vom Amrumer Rind“ und „Tante Telses Kohlrouladen“, aber auch „Fliederbeersuppe mit Grießklößchen“ und natürlich „Rote Grütze mit Schuss“. Dazu gibt es jede Menge Anekdoten und lustige Geschichten aus dem nordfriesischen Kultdorf Fredenbüll. (sla)

Im Moment lebt er in seiner Heimatstadt Recklinghausen und will so lange bei seinen 92 und 85 Jahre alten Eltern bleiben, bis die gegen Corona geimpft sind – erst dann soll es für Schauspieler Ralf Moeller zurück in die USA gehen. Am Freitag war der 62-Jährige zu mehreren Interviewterminen in Hamburg, bei denen er sein neues Buch „Erstma’ machen“ vorstellte - und erzählte, dass er die Stadt sehr liebe: „Ich hatte hier früher eine Tante, die ich gern besucht habe. Am Hamburger Hafen habe ich meie Sehnsucht nach anderen Ländern immer am stärksten gespürt.“ (hai)

Das Geburtstagskind der Woche war Reinhold Beckmann: Der musizierende Moderator wurde am Dienstag 65 Jahre alt, feierte im coronabedingt sehr kleinen Kreis in seinem Zuhause in Ottensen. Vor einem Jahr ist Beckmann aus Winterhude in den Hamburger Westen gezogen, „den ich viel zu wenig kenne“ und „wo ich jetzt so laut Musik machen kann, wie ich nur will“. Sein drittes Album „Haltbar bis Ende“ erscheint in der kommenden Woche.

Einer, der es schon gehört hat, ist Udo Lindenberg, den Beckmann seit dessen Auftritt 1983 im Palast der Republik im damaligen Ostberlin kennt – und dem die neuen Songs des Geburtstagskindes offenbar gut gefallen haben. Übrigens: Beckmann hat trotz Lockdowns ein Konzert vor 110 Zuschauern (alle mit Maske) gegeben – allerdings nicht in Hamburg oder Deutschland, sondern in Luxemburg. Dort ist das nämlich seit dem 15. Januar wieder erlaubt. (hai)

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