Hamburger Hafen

Warum die "Cap San Diego" Hamburg vorerst verlässt

Das Museumsschiff "Cap San Diego" muss den Hafen verlassen und für drei Wochen in die Werft (Archivbild).

Das Museumsschiff "Cap San Diego" muss den Hafen verlassen und für drei Wochen in die Werft (Archivbild).

Foto: Thorsten Ahlf / FUNKE Foto Services

Das Museumsschiff geht nicht auf große Fahrt – trotzdem wird es länger nicht in Hamburg sein. Wann die "Cap San Diego" ablegt.

Hamburg. Und sie bewegt sich doch: Die „Cap San Diego“ verlässt am Wochenende seit längerer Zeit mal wieder ihren festen Liegeplatz an der Hamburger Überseebrücke. Das Museumsschiff legt am Sonntag (14. März) um 16 Uhr ab, fährt elbabwärts und dann bis nach Bremerhaven. Dort kommt der „Weiße Schwan“ am Montagmorgen an – und verbringt dann drei Wochen in der Werft.

Bei Bredo Dry Docks wartet eine lange Liste von Erhaltungsarbeiten auf die Dockarbeiter. Mehr als 200 Werftpunkte müssen erledigt werden, sagt Bordmanagerin Gesa Rädeker. In diesem Jahr geht es besonders um die Tanks.

"Cap San Diego": Werftaufenthalt kostet 1,4 Millionen Euro

Der komplette Rumpf wird zudem einer Dickenmessung unterzogen, damit die Sicherheit des Schiffes auch zukünftig sichergestellt werden kann. Die Mittel für diesen Werftaufenthalt belaufen sich auf eine Summe von rund 1,4 Millionen Euro. Einen Teil davon – etwa 50 Prozent – erhält die Stiftung Hamburger Admiralität als Schiffseignerin aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes. Den anderen Teil muss die Stiftung selbst aufbringen, die dafür auf weitere Spenden angewiesen ist.

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Die 1961 gebaute „Cap San Diego“ liegt seit 1988 im Hamburger Sporthafen an der Überseebrücke und ist weithin als maritimes Denkmal und Museumsschiff bekannt. Die „Cap San Diego“ ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs schnellen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurde und bis Ende 1981 vorzugsweise nach Südamerika gefahren ist.

( esh )

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