Pilotprojekt

Neues Abo: Alle drei Tage ein neuer Porsche – mit Haken

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Porsche führt in Hamburg ein Pilotprojekt durch: Bei einem neuen Abo-Modell können Kunden ihren Wagen beliebig oft tauschen. Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, ist gespannt, wie häufig diese Möglichkeit genutzt wird.

Porsche führt in Hamburg ein Pilotprojekt durch: Bei einem neuen Abo-Modell können Kunden ihren Wagen beliebig oft tauschen. Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, ist gespannt, wie häufig diese Möglichkeit genutzt wird.

Foto: Porsche

Sportwagenhersteller testet sein neues Abo-Modell exklusiv in Hamburg. Ein Schnäppchen ist der Porsche für Wechselfreudige aber nicht.

Hamburg. Ab sofort bieten die Porsche Zentren in Hamburg ein neues Abo-Modell an: Kunden können zu einem monatlichen Paketpreis von 3200 Euro über eine App flexibel auf Porsche-Sportwagen verschiedener Baureihen wie etwa die Modelle der 911er-Reihe, das Cayenne Coupé oder den Taycan zugreifen.

Das Pilotprojekt "Porsche Drive Flex" wird nach Angaben des Unternehmens zunächst nur in Hamburg angeboten. Die Mindestlaufzeit des Abos liegt bei drei Monaten – also bei einer Mindestinvestition von 9600 Euro. Danach sei es monatlich kündbar.

Neues Porsche-Abo ermöglicht Wechsel zwischen Fahrzeugkategorien

Ein Wechsel zwischen den Fahrzeugkategorien ist innerhalb des Abo-Zeitraums beliebig oft möglich, heißt es vonseiten des Unternehmens. Es werde lediglich ein Vorlauf von nur 48 Stunden benötigt. Das jeweilige Modell wird anschließend an einen Wunschstandort in Hamburg geliefert.

"Wir freuen uns, ‚Porsche Drive Flex‘ hier in Hamburg testen zu können", sagt Philipp von Witzendorff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Zentren in Hamburg. "Gerade in der aktuellen Zeit wünschen sich viele unserer Kunden mehr Flexibilität – etwa mit Blick auf die Laufzeit der Angebote. Diesem Wunsch werden wir nun gerecht."

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Ähnliche Abo-Modelle bei Volkswagen, Toyota oder Volvo

Der monatliche Abo-Preis beinhaltet neben 1750 Freikilometern alle Nebenkosten – außer die Ausgaben für Kraftstoff und Ladung. Das Pilotprojekt erweitert damit das bereits bestehende Angebot des Unternehmens. Bisher konnten Kunden Fahrzeuge der Marke zwar zu einem monatlichen Paketpreis mieten, die Mindestlaufzeit betrug hierbei jedoch sechs Monate und ein Fahrzeugtausch war nicht möglich.

"Unsere flexiblen Mobilitätsangebote werden immer beliebter – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen“, sagt Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH. Bei dem Pilotprojekt in Hamburg sei das Unternehmen besonders gespannt, wie häufig Kunden ihren Wagen regelmäßig wechseln werden.

Auch Fahrzeuganbieter wie Volkswagen, Toyota oder Volvo bieten bereits ähnliche Abo-Modelle an. In der Regel können die Abonnenten das Auto nach einem gewissen Zeitraum gegen ein anderes Modell austauschen – und beispielsweise in den Sommermonaten ein Cabrio fahren. Bei Volkswagen etwa entscheiden sich die Abonnenten für eine Fahrzeug-Kategorie und können innerhalb dieser einmal pro Monat ihren Pkw wechseln.

( lag )

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