So finden Sie in Hamburg die richtige weiterführende Schule

Kinder sehen der
Entscheidung
über ihre neue
Schule mit Spannung entgegen.

Kinder sehen der Entscheidung über ihre neue Schule mit Spannung entgegen.

Foto: Getty Images/Montage: HA

Die Anmelderunde für Viertklässler ist gestartet. Was Eltern bedenken sollten, um die richtige Entscheidung für ihr Kind zu treffen.

Hamburg. Für rund 16.700 Viertklässler und ihre Eltern ist es in diesen Tagen die wichtigste Frage: Auf welche Schule geht es im Sommer weiter? Vom 1. bis zum 5. Februar können die Eltern ihre Kinder anmelden, das Anmeldeformular gibt es am heutigen Donnerstag zusammen mit dem Halbjahreszeugnis. So läuft es seit vielen Jahren in Hamburg. Aber die Pandemie wirbelt auch die normalen Abläufe bei der Wahl der Schule durcheinander.

Sonst präsentieren sich die weiterführenden Schulen im Dezember oder Januar bei Infoabenden, Marktplätzen oder Tagen der offenen Tür. Diese Formate können wegen Corona nicht angeboten werden.

Das Abendblatt beantwortet die wichtigsten Fragen zur Wahl der weiterführenden Schule:

Welche Schulformen gibt es?

Stadtteilschule oder Gymnasium – das ist nach wie vor für die meisten Viertklässler eine wichtige Frage. In Hamburg gibt es 58 staatliche Stadtteilschulen und 61 staatliche Gymnasien. Dazu kommen 27 private Steilschulen und zwölf private Gymnasien. Als das Zwei-Säulen-Modell 2010 entstand, hatten die Stadtteilschulen zunächst das Nachsehen, das Image der neuen Schulform war schlecht, Schulsenator Ties Rabe (SPD) spricht rückblickend von „Geburtswehen“. Inzwischen liegen die Anmeldezahlen fast gleichauf – 2020 meldeten sich 47,2 Prozent an einer Stadtteilschule an, 52,8 Prozent an einem Gymnasium.

Die Stadtteilschule vergibt alle Abschlüsse: vom ersten Bildungsabschluss (früher Hauptschulabschluss) nach Klasse 9 über den erweiterten ersten Bildungsabschluss nach Klasse 10 und den mittleren Bildungsabschluss (früher Realschulabschluss) nach Klasse 10 bis hin zur allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach Klasse 13. Die Stadtteilschule bietet zusätzlich eine verstärkte berufliche Orientierung. Dort erreichen die Schüler das Abitur nach neun Jahren, an Gymnasien nach acht Jahren.


Was ist für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sinnvoll?

Alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben einen Rechtsanspruch auf den Besuch einer allgemeinen Schule. Unter den Stadtteilschulen (staatlich wie privat) gibt es Schwerpunktschulen, die – oft in Kooperation mit Sonderschulen – auf Kinder mit einem speziellen Förderbedarf ausgerichtet sind (etwa bei der motorischen oder geistigen Entwicklung, beim Hören oder Sehen, bei Autismus). Die Eltern können sich mit ihrem Kind aber auch für den Besuch einer Sonderschule entscheiden. Beratung bieten die Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ).


Welche Kriterien sind wichtig bei der Wahl zwischen Stadtteilschule und Gymnasium?

„Jedes Kind ist einzigartig und seine Lernentwicklung individuell“, sagt Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack. Wer sich für Gymnasium entscheidet, sollte laut Behörde über diese Fähigkeiten verfügen: Selbstorganisation im Lernen, Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz (Umgang mit Misserfolgen), Konzentrationsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit, Probleme zu lösen (Denkfähigkeit).

„Das Hauptkriterium für eine gute schulische Entwicklung ist, dass Kinder durch Leistungserwartungen und Lerntempo einer Schule weder dauerhaft über- noch unterfordert werden“, sagt Michael Felten, ehemaliger Gymnasiallehrer, Blogger und Autor von Fachbüchern. Die Grundschule gibt eine Empfehlung ab. Hilfreich kann es noch sein, sich das Ergebnis des Kindes bei der Kermit-Untersuchung aus der dritten Klasse anzuschauen. Dabei geht es um einen standardisierten Test, den alle Hamburger Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien seit 2012 durchführen. Die Eltern können auch gegen den Rat der Schule ihr Kind bei einem Gymnasium anmelden, dies ist bei etwa jedem fünften Schüler des Gymnasiums der Fall.


Was passiert, wenn das Kind am Gymnasium scheitert?

Nach der sechsten Klasse können Schüler – wie es im Behördendeutsch heißt – „abgeschult“ werden. Das ist nicht zu unterschätzen. Jedes Jahr müssen in Hamburg zwischen 800 und 900 Schüler das Gymnasium wieder verlassen, die meisten von ihnen verfügten auch über keine entsprechende Empfehlung. Viele Schüler, die gehen müssen, fühlen sich als Versager, zumal sie sich an ihrer Schule einen Freundeskreis aufgebaut haben. „Die Misserfolgserlebnisse und der Schulwechsel können eine leidvolle Erfahrung sein, die auch den weiteren Bildungsweg der Kinder belastet“, warnt die Schulbehörde. Zusätzliches Problem: Oft haben die Stadtteilschulen in der Umgebung keinen Platz mehr frei. Es kann also passieren, dass der Siebtklässler künftig einen viel längeren Schulweg auf sich nehmen muss.


Wie funktioniert das genau mit den Wunschschulen?

Die Schulbehörde beschreibt das Verfahren so: „Mit der Anmeldung können drei Schulwünsche angegeben werden. Wenn die Erstwunschschule genügend Schulplätze hat, wird das Kind dort aufgenommen. Sollte das jedoch nicht klappen, kommt das Kind in die Zweitwunschschule oder auch in die Drittwunschschule. Kann keiner der drei Wünsche erfüllt werden, wird das Kind in eine Schule in zumutbarer Entfernung vom Wohnort eingeschult. In Hamburg bekommen trotz steigender Schülerzahlen jährlich etwa 95 Prozent aller Schülerinnen und Schüler ihre Erstwunschschule zugewiesen.“

Neben einer Härtefallregelung gelten die Frage, ob schon ein Geschwisterkind an der Schule unterrichtet wird, und die Entfernung zwischen Wohnort und Schule als entscheidende Kriterien. Die Seite www.hamburg.de/schulinfosystem zeigt die exakte Entfernung zwischen Wohnort und Schule. Das Prinzip: Je näher die Schule liegt, umso größer ist die Chance, dort einen Platz zu bekommen.

Doch das Verfahren hat seine Tücken, erst recht in Zeiten von Corona. Die Elternkammer befürchtet Informationsdefizite: „Schulen, die aufgrund ihrer Erfahrung davon ausgehen müssen, dass sie nicht alle Kinder aufnehmen können, hatten Eltern in der Vergangenheit in vielen Fällen entsprechend beraten. Diese Beratung ist aber durch die Pandemie in dieser Anmelderunde nur eingeschränkt möglich gewesen.“ Damit wachse, so die Elternkammer, die Gefahr, dass die Eltern unrealistische Wünsche äußern. Was am Ende dazu führen könne, dass kein Wunsch von der Liste erfüllt wird.

Allerdings ist der Vergleich zu den Erfahrungswerten der Vorjahre nur eingeschränkt möglich. Denn die Anmeldezahlen schwanken stark. Zudem kann sich der Anmelde-Radius deutlich vergrößern, wenn eine begehrte Schule eine weitere fünfte Klasse eröffnet.


Kann man tricksen? Oder widersprechen?

Beides passiert. Immer wieder kommt es vor, dass Eltern ihre Meldeadresse kurzfristig ändern, etwa als Schein-Untermieter zu Freunden oder Bekannten ziehen, deren Wohnung in der Nähe der Wunschschule liegt. Doch der (illegale) Trick kann schnell auffliegen, etwa wenn beim ersten Elternabend Adresslisten ausgefüllt werden. Und für das Kind beginnt die neue Schullaufbahn mit einer faustdicken Lüge. Denn natürlich werden sich Freunde (und deren Eltern) sehr wundern, wenn die Geburtstagsparty in einem anderen Stadtteil stattfindet.

Richtig heikel wird es, wenn jemand dies der Behörde meldet. Die Schulbehörde geht den Hinweisen nach, es drohen Bußgelder und der Verlust des Schulplatzes. Widerspruch gegen die Zuweisung des Schulplatzes ist dagegen immer möglich. Es gibt inzwischen Kanzleien, die sich auf entsprechende Verfahren spezialisiert haben.


Wie stellen sich Schulen in Corona-Zeiten digital vor?

Beratungen bezüglich des Wechsels in die fünfte Klasse fanden Anfang Januar oft telefonisch oder via Videochat statt. Einige Schulen – etwa das Gymnasium Finkenwerder – boten solche Beratungen auch in anderen Sprachen an. An der Brüder-Grimm-Schule gab es neben der Videosprechstunde beim Schulleiter auch die Möglichkeit, mit dem Elternrat und verschiedenen Elternmentoren zu sprechen – auf Deutsch, Englisch, Farsi, Dari und Türkisch.

Ein Besuch der Internetseiten kann sich auch jetzt noch lohnen: Einige Schulen – wie etwa das Heisenberg-Gymnasium – haben Online-Informationsveranstaltungen aufgezeichnet und zeigen sie auf ihrer Website. Das Kurt-Körber-Gymnasium präsentiert sogar 44 Kurzfilme zur Schule, den Fächern, dem Kursangebot und dem Schulleben. Auch das Friedrich-Ebert-Gymnasium bietet ne-ben Präsentationen Videos aus allen Fachbereichen an. Persönlicher wird es auf der Website des Heisenberg-Gymnasiums. Dort stellen sich alle neuen Klassenlehrer der fünften Klassen persönlich vor.


Worauf sollte man noch achten?

Das Profil der Schule ist wichtig: Welche Fremdsprachen werden unterrichtet? Gibt es naturwissenschaftliche Schwerpunkte? Werden besondere Schüleraustauschprogramme angeboten? Gibt es musisch-künstlerische Angebote, die besonders auf mein Kind zugeschnitten sind? Nimmt die Schule an bundesweiten Projekten wie „Jugend forscht“ teil?

Bei Privatschulen geht es neben der konfessionellen Bindung oft auch um Fragen einer besonderen pädagogischen Ausrichtung beispielsweise nach Montessori oder Rudolf Steiner. Doch auch hier sollte man den Schulweg nicht unterschätzen. Ein langer Weg mit dem HVV kann das Kind schon vor der ersten Unterrichtsstunde stressen. Zudem hat eine wohnortnahe Einschulung den großen Vorteil, dass sich die Kinder unproblematisch auch außerhalb der Schule mit ihren Freunden treffen können.

Natürlich lohnen Gespräche mit Eltern und Schülern, die die Wunschschule bereits gut kennen – auch zu Details wie dem Zustand der Klassenzimmer und der sanitären Anlagen, der Qualität des Essens und mögliche Umbaumaßnahmen, die lärmintensiv sein könnten.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick


Zu guter Letzt: Bleiben Sie als Eltern gelassen!

Auch wenn es Tränen geben mag, weil die beste Freundin oder der beste Freund den Platz an der Wunschschule bekommen hat – und das eigene Kind nicht: Gelassen bleiben! Es kann zugleich die Chance sein, dass sich das Kind unbefangen beim neuen Start einen neuen Freundeskreis erschließt. Viel wichtiger als die Ausstattung der Sporthalle ist ohnehin das neue Lehrerteam der Klasse. Und darauf hat man eh keinen Einfluss.

Experte Michael Felten empfiehlt, die Sache mit dem Abitur viel lockerer zu sehen: „Es gibt in Deutschland 54 Wege zur Hochschulreife – warum muss es unbedingt der schnellste und kürzeste sein, gerade wenn die Eignung des Kindes noch unklar ist?“

Lösen sollte man sich zudem von dem Gedanken, dass nur das Abitur die Eintrittskarte für ein erfülltes und erfolgreiches Berufsleben bietet. Das Handwerk etwa bietet große Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten. Und studieren kann man inzwischen auch ohne Abitur oder Fachabitur. Denn die Hochschulen haben sich für Berufstätige mit Aufstiegsqualifizierung geöffnet. ​




Was die Schulen bieten – vom Zoo bis zur Schülerfirma

Infoabende und Tage der offenen Tür fallen dieses Jahr aus. Das Abendblatt stellt deshalb alle weiterführenden Schulen in Hamburg vor.

Die Schulen im Bezirk Mitte:

Gymnasium Finkenwerder Das Gymnasium versteht sich als Ganztagsschule mit besonderen Angeboten mit Hinblick auf Begabtenförderung und vorbildliche Berufsorientierung. Sie wurde 2019 mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Der Unterricht für die 440 Schüler ist fast ausschließlich in Doppelstunden organisiert. Nach einer Kernzeit des Unterrichts für die unteren Jahrgänge von 8 bis 13.30 Uhr gibt es ein vielfältiges Angebot von Arbeitsgemeinschaften. Ein Caterer liefert das Mittagessen. Als Fremdsprachen werden Englisch ab Jg. 5, Französisch, Latein und Spanisch ab Jg. 6 sowie Türkisch ab Jg. 8 angeboten. Teil des Konzepts sind ein Betriebspraktikum (Jg. 9), ein Sozial- bzw. Umweltpraktikum (Jg. 10) sowie ein Berufsfindungspraktikum (Jg. 11; u. a. Kooperationspraktikum mit Airbus). Regelmäßige Schüleraustausch-Programme gibt es mit der Marriotts School in Stevenage (Großbritannien), Talitha Kumi in Beit Jala (Palästina) und dem Collège Nicolas Vauquelin de Toulouse (Frankreich).
Norderschulweg 18, Tel.: 428 85-903, Schul­leitung: Rüdiger Dartsch, www.gymfi.de

Stadtteilschule Finkenwerder In der gebundenen Ganztagsschule mit 550 Schülern ist der Kernunterricht von 8 bis 15.40 Uhr zumeist in Doppelstunden organisiert, Englisch wird ab Jg. 5 unterrichtet, Spanisch und Türkisch ab den Jgg. 7 und 11. In den Pausen können die Schüler den Aufenthaltsraum mit Rückzugs- und Spielangebot nutzen, die Bibliothek oder den Wohlfühlraum. Dazu gibt es Sport- und Spielangebote wie Bauchtanz, Yoga, Orchester oder Grafikdesign. Im Pausencafé kann Kicker, Tischtennis und Billard gespielt werden, freitags gibt es eine Pausendisco. Im Zuge der Studien- und Berufsorientierung werden Werkstatt-Tourneen, Girls’ und Boys’ Day, Potenzialanalyse, Zukunftswerkstatt, Bewerbungstraining und Betriebsbesichtigungen angeboten. Es bestehen viele Kooperationen.
Norderschulweg 14 Tel.: 428 85-901, Schul­leitung: Steffen Kirschstein, www.sts-finkenwerder.de

Stadtteilschule am Hafen Die große gebundene Ganztagsschule in der Neustadt und auf St. Pauli mit 1100 Schülern ist als „Gesunde Schule“ und Europa-Schule ausgezeichnet worden. Als Fremdsprachen werden Englisch und Türkisch ab Jg. 5, Portugiesisch und Spanisch ab den Jg. 7 und 11 angeboten. Der Leitsatz lautet: „Vielfalt gemeinsam lernen.“ Kernunterricht läuft von 8.30 bis 15.45 Uhr oder bis 13.10 Uhr. In der
65-minütigen Mittagspause gibt es Essen vom Caterer, kombiniert mit vor Ort frisch zubereiteten Komponenten. Schüler können an Wettbewerben teilnehmen, z. B. Känguru (Mathe), „ugend trainiert für Olympia sowie Jugend musiziert. Nach einer Potenzialanalyse in Jg. 8 gibt es in den darauffolgenden Klassen Betriebspraktika, Lerntage und verstärkte Berufsorientierung mit individuellem Schülercoaching. In der Oberstufe wird die Berufsberatung auch von der Jugendberufsagentur begleitet. Kooperationspartner der Schule sind u. a. die Kulturagenten, Young ClassX, Michel-Gemeinde, Starthilfe (AWO) mit der Bucerius Law School. Es gibt Theaterprojekte mit dem Thalia und dem St. Pauli Theater.
Neustädter Straße 60, Tel.: 42 88 43-200, und Friedrichstraße 55, Tel.: 42 88 43-400, Schulleitung: Kathrin Wittmaack, www.schule-am-hafen.eu

Stadtteilschule Hamburg-Mitte Diese Stadtteilschule in Hamm und St. Georg ist eine sportbetonte Ganztagsschule mit gymnasialer Oberstufe. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Loki-Schmidt-Preis „Blühende Schulen“. Englisch wird ab Jg. 5, Französisch und Spanisch ab den Jg. 7 und 11 angeboten, es gibt auch die Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom. Die Kernunterrichtszeit geht von 8 bis 16 Uhr, Neigungskurse folgen am Nachmittag. In der Mittagspause gibt es Angebote auf dem Schulhof und im Spielehaus. Förderung bieten Wettbewerbe wie Natex (Naturwissenschaften) und Känguru (Mathematik) sowie die Teilnahme am Unterricht höherer Klassen. Kernfächer werden leistungsdifferenziert unterrichtet. Sport-Kooperationen bestehen mit der HSV-Handballabteilung, dem Leichtathletik-Verband, mit „Boxout“ und dem Sportverein HT 16.
Griesstraße 101, Tel.: 428 97-4311, Rostocker Straße 41, Tel.: 428 97-40. Schulleitung: Christina Beusse-Schlegel, www.stadtteilschule-hamburg-mitte.de

Gymnasium Klosterschule Die Klosterschule in St. Georg mit rund 900 Schülern war bereits früh Ganztagsschule, sie wurde oft ausgezeichnet. Sie versteht sich als Kulturschule. In Jahrgang 5 haben die Kinder viel Unterricht in den ästhetisch-musischen Fächern. Der Tag ist zumeist in Doppelstunden organisiert. Englisch gibt es ab Jg. 5, Französisch, Latein und Spanisch ab Jg. 6 sowie die Vorbereitung auf Sprachzertifikate wie das Große Latinum und DELF (Französisch). Zur 80-minütigen Mittagspause werden alle Speisen von einem Caterer vor Ort frisch zubereitet. Nachmittags gibt es Neigungskurse, Sport-Angebote, Bibliotheksbesuche und Computerzeiten. Individuelle Akzente reichen von Film, Kochen, Musikpraxis oder Dance Kids bis hinzu zum naturwissenschaftlichen Experimentieren oder Informatik in Wahlpflichtbereichen. Schüleraustausch gibt es mit dem Liceo Virgilio in Rom (Italien) und dem Lycée Nelson Mandela in Poitiers (Frankreich); Kooperationen bestehen mit dem Sportverein HT 16, dem ETV, dem Schauspielhaus, dem ASB (Schulsanitätsdienst), der NCL-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, Tonali und der HAW.
Westphalensweg 7, Tel.: 42 88 21-0, Schulleitung: Annette Brandt-Dammann, www.klosterschule-hamburg.de

Campus HafenCity Der Campus HafenCity ist eine gebundene Ganztagsschule an der Schnittstelle von Hamburg zur Welt, eine Stadtteil-schule und Gymnasium unter einem Dach – also mit zwei Bildungsgängen. Dazu ganz frisch: Die Neugründung ist zum Schuljahr 2021/22 geplant. Schulleitung Meike Ludzay beschreibt den Campus als „demokratisch, vernetzt, bewegt, vielfältig, nachhaltig und verantwortungsbewusst“. An den Start gehen zunächst zwei 5. Klassen, die dann aufwachsen. Der doppelstündige Unterricht bietet Englisch ab Jg. 5, Spanisch, Französisch und Latein ab Jg. 6 an. Nach der 75-minütigen Mittagspause gibt es Neigungskurse. Zur Talentförderung sind auch Wettbewerbsteilnahmen und Teilnahmen am Unterricht in höheren Klassenstufen geplant. Kooperationspartner sind Die Halle – Parkour Creation Center Oberhafen, die Initiative Kick and Plant, die Obstbauminitiative und Greenpeace.
Am Hannoverschen Bahnhof 25, Tel.: 0176-42 86 54 48. Schulleitung: Meike Ludzay, www.chc.hamburg.de

Louise-Weiss-Gymnasium Die Ganztagsschule in Hamm versteht sich als Europa-Schule (früher galt sie laut Infofilm auf der eigenen Internetseite als strengste Schule Deutschlands) und bietet ihren 610 Schülern Sprachreisen nach Spanien, England oder Polen, jährliche Skifahrten nach Österreich oder Italien. Es gibt Schulpartnerschaften mit Izmir (Türkei) und New York (USA), eine Europa-Projektwoche. Dazu wird Englisch ab Jg. 5, Französisch und Latein ab Jg. 6, Spanisch ab den Jgg. 6 und 8, Russisch ab Jg. 8, Türkisch ab den Jgg. 8 und 10 angeboten. Der Kernunterricht von 8 bis 13.20 Uhr ist überwiegend in Doppelstunden organisiert. Die Interessen der Schüler werden u. a. in Forscher- und Schauspielklassen gefördert. Berufsorientierung ist Wahlpflichtfach und Baustein des Regelunterrichts. Betriebspraktika gibt es in Jgg. 9 und 10.
Ebelingplatz 8 Tel.: 428 85-1423, Schulleitung: Sven Kertelhein, www.lwg-hamburg.de

Stadtteilschule Horn Die teilgebundene Ganztagsschule mit 1200 Schülern, sieht sich als Spiegel einer multikulturellen Gesellschaft. „Wir wollen Schule für alle sein“, lautet ein Schulgebot. So wird Englisch und Türkisch ab Jg. 5, Französisch und Spanisch ab den Jgg. 7 und 11 angeboten; die Schüler können sich auf verschiedene Sprachzertifikate vorbereiten. Der Kernunterricht geht von 8 bis 13.40 Uhr, an drei Tagen von 8 bis 16 Uhr mit einer 60-minütigen Mittagspause. Partnerschaften bestehen unter anderem mit dem Colegio Principal in Mataró (Spanien) sowie Schulen in Birmingham und Leicester (GB). Die Schule ist vielfach ausgezeichnet (z. B. mit dem Hanse-Umweltpreis 2018), ist „Erasmus+ Schule“ (auch hier geehrt für den „Song4Eu­rope“). Zur Berufs- und Studienorientierung gibt es Kontakt zu 60 Firmen und Institutionen. So werden Erkundungspraktika, individuelle Beratungen und Kooperationen in der Oberstufe mit der Handwerkskammer angeboten.
Snitgerreihe 2, Tel.: 428 87-20, Schulleitung: Thorsten Nehls, https://stshorn.hamburg.de

Brüder-Grimm-Schule Die teilgebundene Ganztagsschule mit 900 Schülern legt großen Wert auf die Förderung der besonderen Stärken der Schüler und will motivierenden Unterricht anbieten, der vernetzt in Klassen- und Jahrgangsteams stattfindet und den Fokus auf eigenständiges Lernen richtet. Sie trägt das Siegel für vorbildliche Berufsorientierung. An Fremdsprachen wird Englisch ab Jg. 5, Französisch, Spanisch und Türkisch ab Jg. 7 angeboten, der Unterricht geht in der Regel von 8 bis 16 Uhr. Schüler können bei der Schülerzeitung „MZ Brüder Grimm“, dem Forscherclub und der Mathewerkstatt als Module in der Schülerarbeitszeit mitwirken, ab 9. Klasse wird das Sciencecafé angeboten. Förderung gibt es in Musik und Sport. Praxiskurse, Bewerbungstraining, Transferklassen und berufsorientierende Module sollen auf die Zeit nach der Schule vorbereiten. Die Schule kooperiert mit der Hamburger Turnerschaft, dem Deutschen Fußballbund, der Timotheus-Kirchengemeinde, dem Haus der Jugend Manshardtstraße, der Bücherhalle Billstedt sowie Lufthansa, Rossmann, Deutsche Bahn und AOK.
Querkamp 68, Tel.: 42 84 84-0, Schulleitung: Kristof Dittrich, www.brueder-grimm-schule.hamburg.de

Kurt-Körber-Gymnasium Das einzige Gymnasium in Billstedt ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Sie hat sich das Leitbild „Eigenverantwortung stärken“ gegeben: Schüler sollen möglichst viel Verantwortung für das eigene Lernen und den eigenen Lernweg übernehmen. Das Gymnasium bietet eine Informatik AG in Kooperation mit der HAW, nimmt an Roboter-Wettbewerben teil, hat eine Geschichtswerkstatt eingerichtet und bildet Schüler-Coachs aus. Dazu kommen Kooperationen mit der Körber-Stiftung, der Zeit-Stiftung und der Joachim Herz-Stiftung. Die Schule hat 570 Schüler, Kernunterrichtszeiten sind von 8 bis 13.45 Uhr. Es gibt die Fremdsprachen Englisch ab Jahrgang 5, Französisch und Latein ab Jahrgang 6, Spanisch ab Jahrgang 8. Auf ihrer Internetseite gibt die Schule Eltern und Kindern Einblicke in den Alltag. Der Jahrgang 8 hat außerdem mit einem Filmteam einen Kurzfilm erstellt.
Pergamentweg 1, Tel: 428 76 48 30, Schulleitung: Christian Lenz, www.kurt-koerber-gymnasium.de

Stadtteilschule Öjendorf Die Öje ist: mutig, erfolgreich, herzlich und richtig! Diesen Leitsatz hat sich die Stadtteilschule mit ihren 696 Schülern, die sich selbst als multikulturelle Einrichtung bezeichnet, gegeben. „Sei beherzt. Mache den Unterschied. Nutze die Möglichkeiten. Lerne mit Humor und Freude. Gönn‘ dir den Erfolg“, heißt es weiter. Die Schule hat viele besondere Projekte, weshalb sie im vergangenen Jahr für den Deutschen Schulpreis nominiert war. Dazu gehört unter anderem ein zu einem Tonstudio umgebauter alter Linienbus, in dem die Jungen und Mädchen Songs schreiben und Musik machen können. Oder die Oase, ein Raum, in dem Schüler über Themen wie Religion reden können. Die Schule bietet eine Kernlernzeit von 8 bis 13 oder 8 bis 16 Uhr an. An Sprachen werden Englisch ab dem 5. Jahrgang, Latein ab dem 7. Jahrgang, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch ab den Jahrgängen 7 und 11 angeboten.
Öjendorfer Höhe 12, Tel.: 428 93 18-0, Schulleitung: Barbara Schmidt, www.stadtteilschule-oejendorf.de

Stadtteilschule Mümmelmannsberg Welche Schule hat schon einen Schulzoo zu bieten? Die Stadtteilschule Mümmelmannsberg! In der gebundenen Ganztagsschule können sich die Kinder in den Pausen die Tiere ansehen. Dazu gehören Schildkröten, aber auch Schlangen, Vögel oder Mäuse. Die Versorgung der Zootiere sowie die Reinigung der Gehege übernehmen die Fünftklässler. Allen Schülern die gleichen Chancen bieten – das ist das Motto der Stadtteilschule. In einem neu gedrehten Film wird allen Interessierten auf der Internetseite das Leben an der Schule vermittelt. Kernunterricht ist für die über 1000 Schüler in der Zeit von 8 bis 13.30 oder 8 bis 16 Uhr. Folgende Fremdsprachenangebote gibt es: Englisch ab Jahrgang 5, Spanisch und Türkisch ab Jahrgang 7. Mehrfach wurde die Schule bereits für ihr Engagement für die Umwelt ausgezeichnet.
Mümmelmannsberg 75, Tel.: 42 89 79-0, Schulleitung: Gernot Günther, www.stadtteilschule-muemmelmannsberg.de

Schule auf der Veddel Die Schwerpunktschule hat sich den Leitsatz gegeben: Auf starkem Kurs ins Leben. Die teilgebundene Ganztagsschule soll Hafen und Mittelpunkt im Quartier sein. „Wir lernen miteinander und ganztägig. Wir nehmen eine inklusive Haltung ein, die ausdrückt ,alle Schülerinnen und Schüler haben Stärken!’“, heißt es. „Wir wollen die Freude am Lernen wecken und die individuell besten Leistungen erreichen.“ Und schließlich: „Wir stehen für einen hervorragenden Umgang – auch in herausfordernden Momenten, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zeigen.“ Die Kernlernzeiten sind Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13.30 Uhr. Folgende Fremdsprachen werden angeboten: Englisch ab dem Jahrgang 5, Spanisch ab dem Jahrgang 6 und 7.
Slomanstieg 1, Tel.: 428 96 42-0, Schulleitung: Bianka Petri, www.schule-auf-der-veddel.hamburg.de

Stadtteilschule Wilhelmsburg Die Stadtteilschule steht auf Europas größter Flussinsel. 1250 Schüler werden von 185 Lehrern und Pädagogen betreut. In der Ganztagsschule wird schulübergreifend in Klassenteams eng zusammen gearbeitet. Die Schule hat viele Preise für ihr Engagement gewonnen – u. a. den Hamburger Bildungspreis, den Holger-Cassens-Preis und den Bertini-Preis. Sie wurde auch als MINT-Schule ausgezeichnet. An Fremdsprachen werden angeboten: Arabisch ab der 3. Klasse (Grundschule), Englisch ab Jg. 5, Türkisch ab den Jg. 5 und 7, Französisch ab Jg. 7, Spanisch ab Jgg. 7 und 11. Die Kernlernzeiten sind von 8 bis 16 Uhr.
Rotenhäuser Straße 67, Tel.: 42 88 25-0, Schulleitung: Katja Schlünzen, www.stadtteilschule-wilhelmsburg.de

Helmut-Schmidt-Gymnasium Die Schule hat einen Spruch ihres Namensgebers zum Leitsatz erklärt: Mut zur Zukunft. Dies erfordere Vertrauen in die eigenen Stärken und das Wissen um Rückhalt in einer verlässlichen Gemeinschaft. Das Gymnasium will die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler fördern und ihre Potenziale ausschöpfen helfen. Die Kinder sollen stark gemacht und darauf vorbereitet werden, Herausforderungen in einer globalisierten Gesellschaft zu meistern und sich in einer starken, solidarischen Gemeinschaft zu engagieren, heißt es auf der Internetseite der teilgebundenen Ganztagsschule. Englisch wird an der Schule ab Jg. 5 unterrichtet, Französisch und Latein ab Jg. 7, Spanisch ab Jg 8. Kernunterricht ist von 8 bis 16 Uhr. Im Jahr 2017 erhielt die Schule mit ihren knapp 900 Schülern den Hamburger Bildungspreis.
Krieterstraße 5, Tel.: 42 88 77-01, Schulleitung: Volker Clasing, www.helmut-schmidt-gymnasium.de

Nelson-Mandela-Schule Wenn man den Namen eines berühmten Politikers trägt, liegt es nahe, seinen Satz zum Leitspruch zu machen: „Bildung ist die stärkste Waffe, um die Welt zu verändern.“ Die teilgebundenen Ganztagsschule in Wilhelmsburg mit gut 1100 Schülern begreift „Vielfalt als Reichtum“, der stark mache. Dazu gehörten Aufmerksamkeit, Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander. Die Schule setzt auf Weltoffenheit, will das demokratische Denken und Handeln sowie Verantwortungsbewusstsein stärken. Sie zeigt auch im Sprachangebot ihre multikulturelle Einstellung: Es gibt Englisch ab Jgg. 5, 9 und 11, Türkisch ab Jg. 7, Spanisch ab Jgg. 7 und 11, Farsi ab Jg. 11, Arabisch ab Jg. 12. Kernunterrichtszeit ist von 8 bis 15.10 Uhr. Die Schule ist vielfach ausgezeichnet, u. a. als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und „Umweltschule in Europa“.
Neuenfelder Straße 106, Tel.: 42 88 52-0, Schulleitung: Regina Lorenzen, www.nms-kirchdorf.de

Stadtteilschule Stübenhofer Weg Praktisches Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit an dieser Stadtteilschule. Da gibt es beispielsweise einen Barista-Kurs oder die Schülerfirma Holzwurm. Sie nimmt Aufträge aus der Schule und dem Umfeld entgegen. Bisher wurden etwa verschließbare Schülerboxen hergestellt, in denen die Schüler ihre Materialien deponieren können. In dem Kurs wurde auch eine neue Wahlurne für die Bürgerschaft gefertigt. Im Projekt Formel 1 geht es wiederum um Technik. Dazu kommen Projekte zu Themen wie Textildesign oder Medien. Die gebundene Ganztagsschule bietet folgende Fremdsprachen an: Englisch ab Jg. 5, Französisch, Spanisch und Türkisch ab Jgg. 6, 7 und 11. Der Kernunterricht findet von 8 bis 15.55 Uhr statt. Die Schule wurde bereits mit dem Hamburger Bildungspreis ausgezeichnet.
Stübenhofer Weg 20a, Tel.: 428 76-1910, Schulleitung: Matthias Herpe, www.stuebi-hamburg.de

Die Schulen im Bezirk Eimsbüttel:

Stadtteilschule Eidelstedt Die teilgebundene Ganztagsschule steht für Vielfalt und Gemeinschaft im Lernprozess der Schüler. Der Fremdsprachenunterricht beginnt in der 5. Klasse mit Englisch und wird in den folgenden Jahren durch Französisch (ab der 7. Klasse) und Spanisch (ab der 7. oder 11. Klasse) ergänzt. Im Rahmen eines „Drehtürmodells“ erhalten Schüler mit besonderen Begabung die Möglichkeit, einzelne Unterrichtsstunden planmäßig zu verlassen, um intensiver an selbstgewählten Projekten zu arbeiten. Um darüber hinaus alle Schüler bei ihrer Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen, werden in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Betriebspraktika und eine Projektwoche zur Berufsnavigation angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eines Schulaustausches mit der Hoer-Skol van Rhynsdorp Schule in Südafrika.

Julius-Leber-Schule Die Schwerpunktschule in Schnelsen ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit dem Ziel, Schüler bestmöglich bei der Ausbildung sozialer Kompetenzen und der Ausschöpfung ihres Lernpotenzials zu unterstützen. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch (ab der 5. Klasse), Latein (ab der 7. Klasse) sowie Französisch und Spanisch ab den Jgg. 7 und 11. Um Kinder und Jugendliche mit besonderen Interessen oder Begabungen zu fördern, werden spezielle Kurse und Forscherprojekte organisiert. Das Angebot der Berufs- und Studienorientierungen reicht von zwei Praktika in der 8. Und 9. Klasse bis hin zu drei Berufsorientierungswochen in der Oberstufe. Zu den Kooperationspartner der Umweltschule zählen unter anderen der FC St. Pauli, die Universität Hamburg und eine Reihe internationaler Schulen aus Spanien, Frankreich und Schweden.

Gymnasium Ohmoor Das Niendorfer Gymnasium ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit Schwerpunkt auf einem offenen und fairen Miteinander. Der Fremdsprachenunterricht beginnt in der 5. Klasse mit Englisch und wird durch Latein/Französisch (ab der 6. Klasse) sowie Spanisch (ab der 6. und 8. Klasse) ergänzt. Das umfangreiche Angebot der Begabtenförderung reicht von Kursen für kreatives Schreiben über Fremdsprachenwettbewerbe bis hin zu Mathe-Zirkeln und Erasmus-Projekten. Um alle Schuler außerdem bei der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen, werden Betriebspraktika, Berufsberatungen sowie Ziel- und Orientierungsseminare durchgeführt. Die Umweltschule unterhält unter anderem Kooperationen mit Lufthansa Technik, der TU Hamburg und verschiedenen Schulen in Spanien, Großbritannien und den USA.

Stadtteilschule Niendorf Die Schwerpunktschule in Niendorf eine gebundene Ganztagsschule. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch (ab der. 5. Klasse) sowie Französisch und Spanisch (ab der 7. Und 11. Klasse). Um Schüler mit besonderen Begabungen individuell zu fördern, setzt die Klima- und Umweltschule auf regelmäßige Teilnahmen an Wettbewerben und Sonderkursen im naturwissenschaftlichen und musischen Bereich. Um die Jugendlichen darüber hinaus auf ihren weiteren Werdegang in Studium und Beruf vorzubereiten, absolvieren sie früh Betriebspraktika, nehmen an einem Bewerbungstraining teil und werden von Experten der Jugendberufsagentur und der Arbeitsagentur Hamburg begleitet. Zu den Kooperationspartnern der MINT- und Kulturschule zählen außerdem das Thalia Theater, Airbus und die Asklepios-Klinik-Nord.

Gymnasium Bondenwald Das Niendorfer Gymnasium ist eine offene Ganztagsschule, die ihre Schuler bei dem Heranwachsen zu verantwortlichen und eigenständigen Persönlichkeiten unterstützen möchte. Der Fremdsprachenunterricht beginnt in der 5. Klasse mit Englisch und wird in der 6. Klasse durch Latein, in der 8. Klasse durch Spanisch erweitert. Eine Förderung besonderer Begabungen steht jahrgangsbezogen für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und die Naturwissenschaften („Jugend forscht“) zur Verfügung. Neu im musischen Bereich ist außerdem eine klassenübergreifende Ensembleteilnahme. Das Angebot der Berufs- und Studienorientierung umfasst unter anderem den Girl‘s und Boys‘ Day (6. Klasse), ein zweiwöchiges Betriebspraktikum (9. Klasse) und eine Berufsinformationswoche mit freiwilligem Praktikum (Oberstufe). Unter den Kooperationspartnern finden sich das Thalia Theater und die Universität Hamburg. Das Gymnasium wurde außerdem mit dem Hamburger Bildungspreis ausgezeichnet.

Gymnasium Dörpsweg Das Gymnasium in Eidelstedt ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung und möchte durch ein ansprechend gestaltetes schulisches Umfeld zur optimalen Entwicklung der Schüler beitragen. Beginnend mit Englischunterricht in der 5. Klasse können die Jugendlichen in den folgenden Jahren Französisch/Italienisch/Latein (ab der 6. Klasse) sowie Chinesisch (ab der 7. Klasse) und Spanisch (ab der 8. Klasse) wählen. Im Rahmen der Begabtenförderung werden Schüler auf die Mathematik-Olympiade vorbereitet und nehmen an einer Reihe von Wettbewerben teil (Natex, Jugend forscht, Fremdsprachenwettbewerb). Als Vorbereitung auf die Berufs- und Studienwelt gibt es in den Jahrgängen 9 und 11 Betriebspraktika und eine individuelle Beratung durch die Jugendberufsagentur. Das mehrfach als internationale Nachhaltigkeitsschule ausgezeichnete Gymnasium unterhält außerdem Schulpartnerschaften nach Frankreich, Großbritannien und die USA.

Albrecht-Thaer-Gymnasium Das Gymnasium in Stellingen ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung, die ihrem Bildungsauftrag unter dem Motto „Vielfalt erfahren, Gemeinschaft erleben und Verantwortung erlernen“ nachkommt. Der Fremdsprachenunterricht umfasst Englisch (ab der 6. Klasse), Spanisch (aber der 5. und 6. Klasse) sowie Französisch (ab der 6. Klasse) und Latein (ab der 9. Klasse). Um Schüler mit besonderen Begabungen zu fördern, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Unterricht in höheren Klassenstufen sowie an verschiedenen Wettbewerben. Für die Unterstützung naturwissenschaftlich talentierter Schüler wird das Programm mint:pink angeboten. Die Klima- und Umweltschule leistet darüber hinaus Hilfe bei der Berufs- und Studienorientierung und setzt dabei vor allem auf individuelle Beratung und Praktika in den Jahrgängen 9 und 10. Kooperationen bestehen mit Schulen aus Frankreich, England und Vietnam.

Deutsch-Französisches Gymnasium Das Gymnasium in Lokstedt ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung und die erste staatliche Schule, in der Kinder und Jugendliche zweier Muttersprachen miteinander lernen und arbeiten. Ergänzend wird ab der 5. Klasse Englisch gelehrt, im 8. Jahrgang treten Latein und Spanisch hinzu. Schüler mit besonderen Begabungen werden mit vielen außerschulischen und unterrichtsbegleitenden Kursen gefördert. Um die Kinder und Jugendlichen auf das Leben nach der Schule vorzubereiten, findet außerdem eine kontinuierliche Berufsorientierung in den Klassen 6 bis 12 statt. Hierzu gehören unter anderem der Besuch des Forums der deutsch-französischen Hochschulen sowie die Kooperation mit Airbus und der TU Hamburg. Das Miteinander an dem Deutsch-Französischen Gymnasium steht im Zeichen der europäischen Idee und wird nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt.

Gymnasium Corveystraße Das Lokstedter Gymnasium ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung, das Herzen und Köpfe der Schüler gewinnen möchte. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch (ab der 5. Klasse), Französisch/Latein (aber der 6. Klasse) und Spanisch (ab der 6. und 8. Klasse). Die Begabtenförderung an der Klimaschule gliedert sich in die zwei Programme „Corvey plus“ und „Corvey2“. Im Rahmen von Corvey plus stehen die Betreuung durch eine Fachkraft sowie die Bearbeitung eines selbstgewählten Projekts im Fokus. Daran anschließend führt eine Gruppe begabter Schüler in Corvey2 eine Projektwoche, geprägt durch ein Schulfach, durch. Neben der Begabtenförderung erwartet alle Kinder und Jugendlichen im Rahmen von Sprechstunden, Praktika und Messebesuchen eine breite Vorbereitung auf die Berufs- und Studienwelt. Zu den Kooperationspartnern zählen die TU Hamburg und das Desy.

Stadtteilschule Stellingen Die gebundene Ganztagsschule möchte ihre Schüler durch individuelles Lernen zu den bestmöglichen Abschlüssen führen. Der Fremdsprachenunterricht beginnt mit der Englisch in der 5. Klasse und wird durch Spanisch (ab der 5., 7. und 11. Klasse) und Französisch (ab der 7. Klasse) ergänzt. Die Begabtenförderung erfolgt durch Expertenkurse, Drehtürmodelle und die Teilnahme an Wettbewerben. Einen besonderen Ansatz verfolgt die Stadtteilschule in Bezug auf die Berufs- und Studienorientierung. So bleibt diese nicht auf einzelne Praktika oder Projektwochen beschränkt, sondern ist mit dem Fach „Arbeitslehre-Berufsorientierung“ fest im Stundenplan der Jahrgänge 5 bis 10 verankert. Zu den Kooperationspartnern gehören verschiedenen Universitäten und Schulen, unter anderen die Uni Hamburg und das Albrecht-Thaer-Gymnasium.

Gymnasium Hoheluft Die gebundene Ganztagsschule in Hoheluft-West verfolgt das Ziel, die Persönlichkeit ihrer Schüler zukunftsfähig zu entwickeln. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch (ab der 5. Klasse), Französisch (ab der 6. Klasse) sowie Spanisch (ab der 6. und 8. Klasse) und Italienisch (ab der 8. Klasse). Die Förderung von Kindern und Jugendlichen findet sowohl individuell als auch in Teams statt. Hierzu gehören leistungsdifferenzierte Aufgaben im Unterricht, individuelle Projekte und Wettbewerbe in Sprachen sowie Gesellschafts- und Naturwissenschaften. Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung bietet das Gymnasium ein Betriebspraktikum (9. Jahrgang), ein ökologisch-soziales Praktikum (10. Jahrgang) und eine Berufsfeldanalyse im Seminarfach an. Neben der Jugendberufsagentur zählen das Thalia Theater und die Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg zu den Partnern der Ganztagsschule.

Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer Die Ganztagsschule besonderer Prägung legt Wert darauf, dass ihre vielfältig zusammengesetzte Schülerschaft die Lebendigkeit der Eimsbütteler Bevölkerung widerspiegelt. Zum Fremdsprachenangebot zählen Englisch (ab der 5. Klasse), Französisch/Latein (ab der 6. Klasse) und Spanisch (ab der 6. und 10. Klasse). Für die Förderung besonders begabter Schüler setzt das Gymnasium neben dem Drehtürmodell und dem Mentoring-Prinzip auf die Teilnahme am Projekt „Begabungs-Co-Pilot“, bei dem Kinder und Jugendlich im Rahmen von sogenannten ‚Enrichmentkursen‘ durch Experten bei ihrer Lernentwicklung unterstützt werden. Zur Berufs- und Studienorientierung gehören ein dreiwöchiges Betriebspraktikum, eine Berufsorientierungswoche und der Teilnahme an business@school. Die Umweltschule war 2019 unter anderem Landessieger beim Landessprachfest, bei „Jugend debattiert“ und bei business@school.

Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium Das Eimsbüttler Gymnasium ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung, die ihren Schülern eine vielfältige Bildung rund um ethische, ästhetische und sozial-kommunikative Kompetenzen ermöglichen möchte. Der Fremdsprachenunterricht beginnt in der 5. Klasse mit Englisch und wird in den folgenden Jahren durch Französisch und Spanisch (6. und 8. Klasse) sowie Italienisch und Latein (8. Klasse) ergänzt. Die Begabtenförderung umfasst u.a. Sprachen, Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Kunst. Methodisch setzt die Klimaschule hierbei auf „Enrichment“-Angebote, das Drehtürmodell und die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben. Die Vorbereitung auf die Berufs- und Studienwelt beginnt in der 5./6. Klasse mit einem Schnupperpraktikum, setzt sich in Klasse 7 und 8 mit einem Bewerbungstraining fort und endet in der 11. Klasse mit einer individuellen Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit.

Gymnasium Rotherbaum Das Gymnasium in Rotherbaum ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung, die im Schuljahr 2021/22 neu gegründet wird und dann erstmals Fünftklässler aufnimmt. Neben einer anspruchsvollen Wissensvermittlung soll die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler in den Mittelpunkt gestellt werden. Neben Englisch beginnt das Fremdsprachenangebot ab der sechsten Klasse mit Französisch, Spanisch und Latein. Das schulinterne Konzept zur Förderung besonderer Begabungen setzt sich aus dem sogenannten Drehtürmodell sowie Angeboten wie Schülerzeitung und Veranstaltungen der Kooperationspartner und Kursen im Rahmen des Ganztagsangebots zusammen. Um die Schüler auf die Berufs- und Studienwelt vorzubereiten, werden Betriebs- und Sozialpraktika, eine Berufsorientierungswoche und Module der Persönlichkeitsentwicklung in den Stundenplan integriert.

Ida Ehre Schule Die Schwerpunktschule in Harvestehude ist eine gebundene Ganztagsschule mit großer Oberstufe und kulturellem Schwerpunkt. Zu dem Fremdsprachenangebot für die 1300 Schüler zählen neben Englisch Chinesisch, Französisch und Spanisch ab den Jahrgängen 7 und 11. Bei der Begabtenförderung wird ein Fokus auf die Fächer Musik (Bigband., Streicherensemble), Kunst und Theater sowie Natur und Mathematik gelegt. Im Laufe der Schulzeit absolvieren die Kinder und Jugendlichen mindestens zwei Praktika und einzelne Praxistage während der Ganztageskonferenzen. Zu den Kooperationspartnern der Klimaschule zählen unter anderen Lufthansa und das Institut für Pädagogik der Universität Hamburg. Außerdem unterhält die Schwerpunktschule verschiedene Schulpartnerschaften mit Castelnovo ne Monti (Italien), Straßburg/Grenoble (Frankreich) und Valencia (Spanien).

Helene-Lange-Gymnasium Das Gymnasium in Harvestehude ist eine Ganztagsschule mit großem bilingualem Profil: Es ist Hamburgs einziges Gymnasium, welches bilingualen Unterricht für alle Schüler von der 7. bis einschließlich der 10. Klasse und optional auch in der Oberstufe anbietet. So werden die Fächer Geschichte, Geografie und Biologie in festgelegten Jahrgangsstufen auf Englisch unterrichtet. Zu Englisch (ab 5. Klasse) wird Französisch/Latein (ab der 6. Klasse) und Spanisch (10. Klasse) angeboten. In der Oberstufe werden außerdem zwei englischsprachige Profile angeboten. Im Rahmen der Begabtenförderung können Schüler ein Frühstudium an der Universität Hamburg absolvieren, an der Schülerakademie teilnehmen und diverse Kurse der Beratungsstelle für besondere Begabungen (Kreatives Schreiben, Robotik) besuchen. Um die Jugendlichen auf Beruf und Studium vorzubereiten, werden Betriebspraktika sowie eine Berufsorientierungswoche auf Sylt absolviert. Zu den Kooperationspartnern der Klimaschule zählen der Schachclub Weiße Dame, business@school und die Technische Universität Hamburg.

Wilhelm-Gymnasium Die Schule im Stadtteil Harvestehude gehört zu den altsprachlichen Gymnasien der Hansestadt – entsprechend beginnen die Schüler in der fünften Klasse mit Latein als erster und Englisch als zweiter Fremdsprache. Jeder Schüler nimmt einmal an einer Rom-Reise teil. Ab Jahrgang acht folgen wahlweise Altgriechisch oder Französisch. Daneben hat die Schule einen Musikzweig mit Klassenorchestern, Chören, Bigbands etc. Es gibt ein großes Ruderangebot auf der nahen Alster. In der Tradition humanistischer Bildung will die Schule über die Vermittlung soliden Grundlagenwissens hinaus zu Toleranz, Weltoffenheit und Verantwortung erziehen. Um Schüler mit besonderen Begabungen zu fördern, nimmt das Gymnasium an dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sowie den naturwissenschaftlichen Wettbewerben Natex und „Jugend forscht“ teil. Zu den Kooperationspartnern der Ganztagsschule zählen das Bucerius Kunst Forum (mit dem ein besonderes Kunstprofil in der Oberstufe organisiert wird), die FAZ und die Musikhochschule. Kinder und Jugendliche erhalten außerdem die Möglichkeit zu Schüleraustauschen nach Chicago (USA) und Rennes (Frankreich).

Die Schulen im Bezirk Harburg:

Stadtteilschule Fischbek/Falkenberg Die Schule in den Stadtteilen Neugraben und Fischbek ist eine offene Ganztagsschule mit etwa 1750 Schülerinnen und Schülern. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch je nach Wahl ab Klasse 5, 7 oder 11. Begabtenförderung findet statt u. a. mit Chören, Mathe und Naturwerkstätten, Lernbüros sowie mit Wettbewerben wie „Jugend im Parlament“ und „Jugend debattiert“. Außerdem gibt es ein Sportprofil. Die Stadtteilschule vertritt humanistische Grundwerte. Bildung ist ein wertvolles und erstrebenswertes Gut. Sie fordert Leistung, unterstützt und motiviert dazu. Sie pflegt Patenschaften mit einer Schule in Frankreich und in Tschechien.
Fischbeker Moor 6, Tel.: 428 88 640, Schulleiter: Stephan Ropeter,
www.stadtteilschule-fischbek-falkenberg.de

Stadtteilschule Süderelbe Die Stadtteilschule Neugraben-Fischbek ist eine teilgebundene Ganztagsschule, die von rund 900 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Englisch wird ab der 5. Klasse unterrichtet, Französisch, Russisch und Spanisch je nach Wahl ab Klasse 6, 7 oder 11. Die Stadtteilschule setzt Schwerpunkte in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Bewegung, Kultur, Beteiligung und Berufs- und Studienorientierung. Sie stärkt ihre Schülerinnen und Schüler in ihrer Eigenverantwortung und ihren Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe.
Neumoorstück 1, Tel.: 42 88 93 02, Schulleiter: Sven Nack,
https://suederelbe.hamburg.de

Gymnasium Süderelbe Das Gymnasium im Stadtteil Neugraben-Fischbek ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung. Die Schule hat etwa 980 Schülerinnen und Schüler. Der Unterrichtet findet hauptsächlich in Doppelstunden statt. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch ab den Jahrgängen 5, 6 und 10, Latein ab den Jahrgängen 6 und 10 und Spanisch ab der 8. und 10. Klasse. Begabtenförderung findet statt u. a. mit verschiedenen AGs, einer Masterklasse Teilchenphysik und spezieller Förderung von Mädchen in Physik und Chemie. Die Klimaschule unterhält Patenschaften zu Schulen in Europa, Asien und Australien. Die Entfaltung der Begabungen durch Förderung und Forderung wird motiviert durch exzellente Angebote besonders in den Fremdsprachen, Naturwissenschaften und den Künsten.
Falkenbergsweg 5, Tel.: 428 93 35-0, Schulleiter: Thomas Fritsche,
https://gymnasium-suederelbe.hamburg.de

Heisenberg-Gymnasium Das Gymnasium im Stadtteil Eißendorf ist eine offene Ganztagsschule. Die Schule wird von etwa 843 Schülerinnen und Schülern besucht. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch, Latein und Spanisch ab Jahrgang 6. Der Unterricht ist überwiegend in Doppelstunden organisiert. Begabtenförderung findet u. a. durch Kooperationen mit außerschulischen Partnern wie den Hamburger Universitäten sowie durch die Teilnahme an Wettbewerben statt. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Schweden, Frankreich, Spanien und den USA. Leitsatz der Schule ist „Persönlichkeitsorientiert – wissenschaftsorientiert – berufsorientiert“.
Triftstraße 43, Tel.: 428 88-710 Schulleiter: Malte Sorgenfrei,
www.heisenberg-gymnasium-hamburg.de

Stadtteilschule Ehestorfer Weg (ab 1. August Elisabeth-Lange-Schule) Die Stadtteilschule im Stadtteil Eißendorf ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit rund 745 Schülerinnen und Schülern. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch ab den Jahrgängen 7 und 11. Eine Unterrichtsstunde dauert 60 Minuten. Begabungen werden in Kursen, AGs und Wettbewerben sowie mittels des Drehtürmodells gefördert. In den Jahrgängen 7–9 ermöglichen Profilklassen ein interessengeleitetes Lernen. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Großbritannien und Myanmar. Die Stadtteilschule Ehestorfer Weg (Elisabeth-Lange-Schule) steht für Mut, Herz und Toleranz. Sie nimmt Bildungsgänge und Bildungsgerechtigkeit in den Blick.
Ehestorfer Weg 14, Tel.: 428 88-1806, Schulleiter: Tobias Langer,
www.schule-ehestorferweg.de

Friedrich-Ebert-Gymnasium Die Schule im Stadtteil Heimfeld ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung mit etwa 770 Schülerinnen und Schülern. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Latein und Spanisch ab der 6. Klasse, Französisch ab den Jahrgängen 6 und 8 und Russisch ab der 8. Klasse. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Besondere Begabung wird in den Zweigen Musik und MINT durch anspruchsvolle Angebote und Anforderungen gefördert. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Europa, Mexiko und den USA. Die Schule hat Charakter, ihre lange Geschichte vermittelt Bewusstsein, ihr Angebot hat Profil.
Alter Postweg 30, Tel.: 428 76-310, Schulleiter: Jörg Isenbeck,
www.ebert-gymnasium.de

Goethe-Schule Harburg Die teilgebundene Ganztagsschule im Stadtteil Harburg wird von etwa 1730 Schülerinnen und Schülern besucht. Der Unterricht ist überwiegend in Doppelstunden organisiert. Englisch wird ab der 5. Klasse unterrichtet, Französisch, Latein und Spanisch ab den Jahrgängen 6 und 11. Im Rahmen der Profilklassen ab Jahrgang 7 gibt es Schwerpunktfächer mit erhöhter Stundenzahl. Darüber hinaus­ findet eine Begabtenförderung insbesondere im Bereich Musik statt. Es bestehen Schulpartnerschaften nach Spanien, Frankreich, Tschechien, Schweden und in die USA. Die Goethe-Schule Harburg verbindet eine lange Tradition mit zukunftsfähigen Entwicklungen.
Eißendorfer Straße 26, Tel.: 42 88 71-0. Schul­leiterin: Vicky-Marina Schmidt
https://goethe-schule-harburg.hamburg.de/

Schule Maretstraße Die Stadtteilschule im Stadtteil Harburg ist eine gebundene Ganztagsschule. Unterrichtet wird an der Schule mit etwa 820 Schülerinnen und Schülern überwiegend in Doppelstunden. Englisch wird ab der 5. Klasse, Spanisch ab Jahrgang 6 gelehrt. Außerdem gibt es herkunftssprachlichen Unterricht auf Albanisch. Im Ganztag gibt es verschiedene Förderkurse. Leitsatz der Stadtteilschule ist „Entdecken – Entwickeln – Entfalten“.
Maretstraße 50, Tel.: 428 97-502, Schulleiterin: Dana Schöne,
www.maretstrasse.de

Immanuel-Kant-Gymnasium Das Gymnasium im Stadtteil Marmstorf ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung. Die Schule mit etwa 555 Schülerinnen und Schülern unterrichtet überwiegend in Doppelstunden. Englisch wird ab der 5. Klasse unterrichtet, Französisch, Latein und Panisch ab den Jahrgängen 6 und 11. Ein Schwerpunkt ist die Begabtenförderung u. a. mit externen und internen Enrichmentkursen, Juniorakademie und Frühstudium sowie mit Wettbewerben wie Big Challenge, Känguru und Natex. Das Gymnasium unterhält Patenschaften zu Schulen in Irland, Tschechien und Spanien. Großen Wert legt es auf Interkulturalität.
Am Pavillon 15, Tel.: 428 93 41-0, Schulleiter: Jens Kappelhof,
https://immanuel-kant-gymnasium.de

Lessing-Stadtteilschule Die teilgebundene Ganztagsschule im Stadtteil Wilstorf wird derzeit von etwa 960 Schülerinnen und Schülern besucht. Der Unterricht ist überwiegend in Doppelstunden organisiert. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch ab den Jahrgängen 6 und 11. Es gibt umfangreiche, verbindliche Förderangebote in den Bereichen Sprach- und Lesekompetenz, Mathematik und Englisch. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Ephraimgruppe an komplexen Aufgaben, eigenen Projekten und nehmen an Wettbewerben teil. Außerdem gibt es verschiedene Angebote zur Berufs- und Studienorientierung. An der Stadtteilschule werden Respekt und Toleranz im Sinne Lessings gelebt. Die Lessing-Schule bereitet einen Weg, der den Schülerinnen und Schülern eine Perspektive für Beruf und Freizeit gibt, auf dem sie gebraucht und geachtet werden und ihre Stärken einbringen können, auf dem ihnen geholfen wird und auf dem sie ihren Weg finden.
Hanhoopsfeld 21, Tel.: 428 93 24-0 Schulleiter: Tobias Stapelfeldt
https://lessing-stadtteilschule.hamburg.de

Alexander-von-Humbold-Gymnasium Rund 760 Schülerinnen und Schüler besuchen die Ganztagsschule im Stadtteil Wilstorf. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden organisiert. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch, Latein und Spanisch ab den Jahrgängen 6 und 10. Mit zahlreichen zusätzlichen Wettbewerben und Wahlkursen findet eine gezielte Begabtenförderung u. a. in Robotik, Informatik, Musik und Theater statt. Die mit dem Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ zertifizierte Gymnasium sichert die Berufs- und Studienorientierung u. a. durch Praktika, Arbeit mit dem Berufswahlpass, Beratungen, Zielorientierungsseminare, spezielle Bewerbungstrainings. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Mexiko, Frankreich, Österreich und Tschechien. Alle Beteiligten der Schulgemeinschaft des Alexandervon-Humboldt-Gymnasiums arbeiten nachhaltig und mit gegenseitiger Wertschätzung daran, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.
Rönneburger Straße 50, Tel.: 428 96 18-0, Schulleiterin: Sabine Hansen.

Die Schulen im Bezirk Altona:

Struensee-Gymnasium Das Gymnasium in Altona-Altstadt ist eine gebundene Ganztagsschule mit derzeit 450 Schülerinnen und Schülern. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch ab dem Jahrgang 6 und Latein ab der 8. Klasse. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Besonders begabte Schüler werden bei der Planung und Durchführung eigener Projekte und Forschungsvorhaben in der Unterrichtszeit betreut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in enger Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule auf der Förderung musikalisch interessierter Kinder.

Der Schule ist ein möglichst sanfter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium wichtig. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen wird sichergestellt, dass erlernte Arbeits- und Sozialformen auf dem Gymnasium weitergeführt und weiterentwickelt werden. Kinder sollen ihre Kreativität und ihren Forscherdrang entfalten können. Mit ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit fördert sie die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Demokratische Teilhabe, Übernahme von Verantwortung, Rücksichtnahme und Eigenständigkeit sind dabei zentrale Werte.
Struenseestraße 20 (bis zum Schuljahr 2022/23 in der Wohlwillstraße 46), Tel.: 428 96 86-0. Schulleiter: Frank Berend.
www.struensee-gymnasium.de

Gymnasium Altona Die Ganztagsschule besonderer Prägung in Ottensen wird zurzeit von etwa 1000 Schülerinnen und Schülern besucht. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch. Latein und Spanisch ab dem Jahrgang 6 und Italienisch ab den Klassen 8 und 10. Der Unterricht ist überwiegend in Doppelstunden erteilt. Begabtenförderung findet additiv und integrativ statt. Außerdem wird die Teilnahme an Wettbewerben unterstützt. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in den USA, Spanien und der Schweiz. Die Arbeit des Gymnasiums ist geprägt durch das vertrauensvolle Miteinander von Eltern, Schülern und Lehrerinnen und Lehrern. Die Schule möchte eine freundliche, zugewandte Atmosphäre schaffen, der Unterricht soll motivierend und aktivierend sein.
Hohenzollernring 57–61, Tel.: 42 89 70-0. Schulleiterin: Anja Lindenau. www.gymaltona.de

Gymnasium Othmarschen Die Ganztagsschule besonderer Prägung hat fast 1000 Schüler. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch an den Jahrgängen 5, 6 und 8 sowie Latein ab der 6. Klasse und Spanisch ab den Jahrgängen 6 und 8. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden organisiert. Begabtenförderung findet im Unterricht und im Drehtür-Projekt statt. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Wettbewerben, Schülerakademien, „Pull-out-Kursen“ und speziellen AGs. Partnerschaften gibt es zu Schulen in Frankreich, der Schweiz, Spanien, England und Russland. Zum Leitbild der Schule gehört an oberster Stelle der Gedanke, dass bei allen Schülern – unabhängig von ihren besonderen Individualitäten, Interessen und Neigungen – die Fähigkeit entwickelt wird, ihre Biografien selbst gestalten zu können.
Walderseestraße 99, Tel.: 428 93 51-0, Schulleiterin: Anne Hutmacher.
www.gym-othmarschen.de

Gymnasium Hochrad Das Gymnasium in Othmarschen möchte seinen Schülerinnen und Schülern ein anregendes Lernmilieu bieten, in dem diese ihr individuelles Lernpotenzial im Rahmen gemeinschaftlichen Lernens optimal entwickeln und ihre besonderen Neigungen und Begabungen entfalten können. Dazu gehört auch die Unterstützung der Schüler auf ihrem Weg zu sozial verantwortlichen Persönlichkeiten. Die Ganztagsschule besonderer Prägung mit derzeit 1051 Schülern bietet an Sprachen Englisch ab der 5. Klasse, Latein ab Jahrgang 6 sowie Französisch und Spanisch ab den Klassen 6 und 8. Alle Klassen werden in den Jahrgängen 5 bis 10 in einigen Sachfächern auf Englisch unterrichtet. Besonderes Profil der Schule: Ab der 5. Klasse werden jeweils eine Musikklasse und eine Sportleistungsklasse eingerichtet. Zur Begabtenförderung gibt es außerdem verschiedene AGs, die Möglichkeit zur Teilnahme an Wettbewerben und das Drehtürmodell. Es bestehen Partnerschaften mit Schulen in Frankreich, Schottland, der Schweiz, Spanien und den USA.
Hochrad 2, Tel.: 428 93 49-0. Schulleiter: Ulrich Zipp-Veh.
www.gymnasium-hochrad.de

Christianeum Das Gymnasium in Othmarschen gehört zu den traditionsreichen altsprachlichen Schulen der Hansestadt. Die Auseinandersetzung mit den kulturellen Wurzeln bedeutet für die Schule die Grundlage für ein modernes Weltverständnis und für die Entwicklung des jungen Menschen zu einer eigenständigen und verantwortlichen Persönlichkeit. Die derzeit rund 1000 Schülerinnen und Schüler der teilgebundenen Ganztagsschule lernen Englisch und Latein ab der 5. Klasse. Chinesisch wird ab Jahrgang 6, Altgriechisch und Russisch ab der 8. Klasse und Französisch und Spanisch ab der 10. Klasse angeboten. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Neben individuellen Angeboten zur Begabtenförderung wie dem Drehtürmodell, Projekte und dem Juniorstudium bietet das Gymnasium Exzellenzkurse in Mathematik, Chinesisch und Deutsch an. Außerdem fördert es musische Begabungen. Es bestehen Partnerschaften mit Schulen in Russland, China und den USA.
Otto-Ernst-Straße 34, Tel.: 408 88 28-0. Schulleiter: Stefan Prigge.
www.christianeum.org

Gymnasium Allee Das Gymnasium im Stadtteil Altona-Nord ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung. Zurzeit besuchen 1060 Schülerinnen und Schüler die Schule. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch, Latein und Spanisch ab dem Jahrgang 6. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Zur Begabtenförderung gibt es eine differenzierte halbjährliche Diagnostik in den Jahrgängen 5 bis 12, jahrgangsübergreifender Projektarbeit, interne und externe Wettbewerbe sowie die Möglichkeit zum Juniorstudium. Partnerschaften bestehen zu Schulen in Spanien, Frankreich und Tansania. Das Gymnasium möchte die Persönlichkeitsentwicklung seiner Schülerinnen und Schüler unterstützen, selbstständiges Lernen fördern und ihre Verantwortung stärken.
Max-Brauer-Allee 83, Tel.: 428 88-060. Schulleiter: Ulf Nebe.
www.gymnasium-allee.net

Lise-Meitner-Gymnasium Das Gymnasium im Stadtteil Osdorf ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung. Zurzeit besuchen 896 Schülerinnen und Schüler die Schule. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse sowie Französisch, Latein und Spanisch ab Jahrgang 6. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Begabtenförderung gibt es u. a. Profilklassen, Drehtürseminare, Arbeitsgemeinschaften im Ganztag sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an Wettbewerben. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Spanien und Tansania. Im Sinne Lise Meitners fühlt sich das Gymnasium dazu verpflichtet, seinen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu einem inhaltsreichen Leben zu eröffnen: zu Bildung, Toleranz, Offenheit, Fairness und Verantwortungsbewusstsein.
Knabeweg 3, Tel.: 428 88-520. Schulleiterin: Doris Oldenburg.
www.lmg-hamburg.de

Goethe-Gymnasium Das Gymnasium im Stadtteil Lurup ist eine gebundene Ganztagsschule mit derzeit 820 Schülerinnen und Schülern. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch ab den Jahrgängen 6 und 8 und Latein ab der 8. Klasse. Der Unterricht ist überwiegend in Doppelstunden organisiert. Begabtenkurse finden im Kernunterricht und im Ganztag statt. Außerdem ist die Teilnahme an diversen Wettbewerben und am Frühstudium möglich. Es gibt ein Orchester, einen Chor und diverse Schulsportteams. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Frankreich und Spanien. Im Rahmen der flexibel gestaltbaren Ganztagsbeschulung will das Gymnasium die Schülerinnen und Schüler anschlussfähig ausbilden, indem sie in den Kernkompetenzen des sozialen Umgangs und den Fächern ebenso gefördert werden wie durch die Integration außerschulischer Lernorte.
Rispenweg 28, Tel.: 428 93 38-0. Schulleitung: Frank Scherler.
www.goethe-hamburg.de

Gymnasium Blankenese Das Gymnasium im Stadtteil Blankenese ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung mit zurzeit 921 Schülerinnen und Schülern. Unterrichtet wird Englisch ab der Klasse 5, Spanisch ab den Jahrgängen 5 und 10 sowie Französisch und Latein ab den Jahrgängen 6 und 10. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Für besonders begabte Mathematikerinnen und Mathematiker gibt es den Mathe-Sinus-Kurs, die „Lange Nacht der Mathematik“ und die Mathematik-Olympiade. Außerdem gibt es eine DELE- und DELF-Förderung sowie zahlreiche sportliche Förderangebote. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Tansania, Spanien und Frankreich. Wahlspruch des Gymnasiums ist: „Die Menschen stärken, die Sache klären“.
Oesterleystraße 27, Tel.: 42 89 71-0. Schulleiter: Joachim Hagner.
www.gymnasium-blankenese.de

Marion-Dönhoff-Gymnasium Das Gymnasium im Stadtteil Blankenese ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung mit rund 900 Schülerinnen und Schülern. Unterrichtet wird Englisch ab der 5. Klasse, Französisch, Latein und Spanisch ab den Jahrgängen 6 und 10. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Im Rahmen der Begabtenförderung gibt es u. a. besondere Angebote im Rahmen des zweistündigen Förderbandes, Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsangebot, individualisierte Lernaufgaben und Projekte, das Drehtürmodell sowie die Vorbereitung auf die Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben. Es bestehen Partnerschaften zu Schulen in Frankreich und Spanien. Das Gymnasium möchte Lern- und Lebensort zugleich sein: und gestaltet das Schulleben deshalb bewusst in seinen zeitlichen Abläufen, seinem kulturellen Angebot und seinen sozialen Prozessen. Es legt Wert auf die Partizipation aller schulischen Gruppen. Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht die Devise „Verantwortung stärken!“
Willhöden 74, Tel.: 428 93 42-0.Schulleiter: Christian Gefert.
www.marion-doenhoff-gymnasium.de

Gymnasium Rissen Das Gymnasium ist eine Ganztagsschule besonderer Prägung. An der Schule mit etwa 647 Schülerinnen und Schülern wird Englisch ab der 5. Klasse unterrichtet, Französisch und Latein ab Jahrgang 6 und Spanisch ab den Klassen 6 und 10. Der Unterricht wird überwiegend in Doppelstunden erteilt. Die Schule bietet einen bilingual-englischen Schwerpunkt mit verstärktem Englischunterricht. In allen Fächern wird die Teilnahme an Wettbewerben gefördert. Außerdem gibt es einen Begabtenzirkel Mathematik und eine Talentförderung Volleyball. Das Gymnasium unterhält Partnerschaften mit Schulen in Frankreich und Spanien. Leitsatz der Schule ist „Gymnasium Rissen – lebendig offen stark“.
Voßhagen 15, Tel.: 428 93 14-0. Schulleiterin: Kirsten Nicklaus.
www.gymnasium-rissen.de

Stadtteilschule Rissen Die Stadtteilschule Rissen ist eine offene Ganztagsschule. Nach dem Kernunterricht bis 13.20 Uhr können die 694 Schüler im Rahmen des freiwilligen Ganztagesprogrammes eine Betreuung bis 16 Uhr, ein Mittagessen, ein betreutes Lernangebot sowie diverse Kursmöglichkeiten in Anspruch nehmen. Als zweite Fremdsprache nach Englisch ab Jahrgang 5 besteht die Wahl zwischen Französisch und Spanisch ab Jahrgang 7. Die Stadtteilschule pflegt Partnerschaften mit einer Schweizer und einer slowenischen Schule. Hervorzuheben ist außerdem die regelmäßig organisierte Begabtenförderung. Sie beinhaltet Angebote in Naturwissenschaften und Sprachen, eine Schülerzeitung, kreatives Schreiben sowie eine Imker-AG, Segelflugmodellbau und die Goldschmiede. Den Lehrern ist es wichtig, einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander zu vermitteln.
Voßhagen 15, Tel.: 428 93 44-0. Schulleitung: Katharina Tschierschke.
www.stadtteilschule-rissen.de

Stadtteilschule Blankenese Bei der Stadtteilschule Blankenese handelt es sich um eine teilgebundene Ganztagsschule. Unterrichtet wird in der 5. Klasse bis 13.45 Uhr oder 15.25 Uhr. Für die 1150 Schüler gibt es Englisch ab Klasse 5 und Französisch oder Spanisch ab Klasse 6. Zur Begabtenförderung sowie zur Hilfe bei der Berufsorientierung gibt es diverse schulische sowie außerschulische Projekten und Beratungen. Außerdem besteht eine Partnerschaft zu einer Schule in Neu-Delhi (Indien) und einer Schule in Paris (Frankreich). Gemäß dem Leitsatz „Gestalte deine Zukunft“ werden Schwerpunkte in der ästhetischen Bildung sowie der Erziehung zu Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung gesetzt. Es gibt entsprechende Angebote. Dabei stehen das Miteinander und die Eigenverantwortung in allen Lernprozessen im Vordergrund.
Frahmstraße 15, Tel.: 42 88 28-0, Schulleitung: Mathias Morgenroth-Marwedel.
www.stadtteilschule-blankenese.de

Geschwister-Scholl-Stadtteilschule Die Stadtteilschule im Stadtteil Lurup ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Der Unterricht für die 5. Klasse geht bis 13.15, 14.00 oder 15 Uhr. In der Gestaltung eines ausgeglichenen Ganztagsprogrammes setzt die Schule unter anderem auf Sport-, Spiel- und Freizeitangebote in den Pausen, betreute Übungszeit am Nachmittag oder auch auf das offene Angebot eines Frühtees. Bemerkenswert ist außerdem das Fremdsprachenangebot: Neben dem verpflichtenden Englisch stehen ab Klasse 7 auch Spanisch, Russisch und Türkisch zur Auswahl. Ihrem Leitsatz entsprechend legt die Schule großen Wert auf Gemeinschaft, eine positive Lernatmosphäre mit genügend Möglichkeiten zum Ausgleich und den respektvollen Umgang. Dabei soll der individuelle Schüler in seinen Begabungen und vielfältigen Interessen gefördert werden.
Böttcherkamp 181, Tel.: 428 85-602, Schulleitung: Dirk Voss.
www.gsst.hamburg.de

Stadtteilschule Lurup Die Stadtteilschule Lurup ist eine gebundene Ganztagsschule. Der Kernunterricht geht bis 16 Uhr, die Mittagspausen dauern 60 Minuten. Als Ausgleich zum Unterricht gibt es neben sportlichen und künstlerischen Angeboten auch Möglichkeiten zur Entspannung wie Yoga und eine Bücherei. Einzigartig sind die Sporthalle mit Kletterwand sowie die Werkräume. Als zweite Fremdsprache können die rund 1050 Schüler ab der 7. Klasse zwischen Französisch und Spanisch wählen. In der Projektgestaltung und im Berufscoaching profitiert die Schule von ausgeprägten Kooperationen mit lokalen Partnern. Die kulturelle Vielfalt der Schule wird als Möglichkeit gesehen, das Lernen mit- und voneinander zu fördern. Dabei stehen besonders die Sozialkompetenzen, die Integration und die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen im Vordergrund.
Flurstraße 15, Tel.: 42 89 26-210, Schulleitung: Joachim Hinz.
www.stadtteilschule-lurup.de

Stadtteilschule Flottbek Die Stadtteilschule Flottbek ist eine teilgebundene Ganztagsschule im Stadtteil Groß Flottbek. Einzigartig sind hier die Konzeptklassen ab Jahrgang 5. Durch das Wählen eines Themenschwerpunktes wird von Anfang an die individuelle Entwicklung der Kinder sowie das Sozialisieren in ähnlichen Interessengebieten ermöglicht. Außerdem können in dieser Stadtteilschule alle Schulabschlüsse, also ESA, MSA und das Abitur gemacht werden. Der Kernunterricht geht bis 13.30 Uhr oder 15.15 Uhr. Das Fremdsprachenangebot bietet neben Englisch ab Klasse 5, Spanisch, Französisch und Latein ab Klasse 7. Sowohl im als auch neben dem Unterricht gibt es eine Begabtenförderung und Möglichkeiten zum Lerncoaching. Partnerschaften zu einer britischen, spanischen und polnischen Schule werden gepflegt. Die Schule sieht die Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler als ihre erste Verantwortung.
Ohlenkamp 15a, Tel.: 428 93 04-20, Schul­leitung: Alexandra Stender.
www.sts-flottbek.de

Stadtteilschule Bahrenfeld Die Stadtteilschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Hier geht der Kernunterricht bis 13.30 oder 15.15 Uhr. Das Fremdsprachenangebot von Französisch und Spanisch ab der 7. Klasse zusätzlich zu Englisch geht Hand in Hand mit den Partnerschaften zu Schulen in Spanien, Frankreich, Nicaragua und Schweden. Gemäß ihrem Leitbild, Freude am Lernen zu wecken und die Schüler individuell zu fördern, bietet die Einrichtung den 1020 Schülern verschiedene Möglichkeiten in der Berufsorientierung und Begabtenförderung. Außerdem soll das umfassende Betreuungsangebot durch Tutoren und Sozialpädagogen das Entstehen einer Gemeinschaft und eine positive Lernatmosphäre fördern.
Regerstraße 21, Tel.: 428 88-720, Schulleitung: Carola Fichtner.
www.stadtteilschule-bahrenfeld.de

Max-Brauer-Schule Die vielfach ausgezeichnete Schule im Stadtteil Bahrenfeld ist eine gebundene Ganztagsschule von der Vorschule bis zur 13. Klasse im Stadtteil Bahrenfeld. Unterrichtet wird in der Regel bis 16 Uhr, am Freitag bis 12.45 Uhr. Als zweite Fremdsprache neben Englisch können die 1485 Schüler zwischen Französisch, Spanisch und Türkisch wählen. Mit einer französischen, einer spanischen sowie einer amerikanischen Schule werden Partnerschaften gepflegt. Besonderes Augenmerk legt die Club-of-Rome-Schule auf die individuelle Förderung der Schüler. Entsprechend vielfältig sind die Angebote in der Begabtenförderung mit Schwerpunkten in Musik, Sport und sozialem Lernen. In ihrem Leitbild spiegelt sich dieser Ansatz wider: Die Stärke der Schule liegt in der Vielfalt – und auch im Unterricht soll durch das gemeinsame Lernen eine Gemeinschaft ohne Grenzen gestärkt werden.
Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 1 und Daimlerstraße 40, Tel.: 42 89 82-0, Schulleitung: Tim Hagener.
www.max-brauer-schule.de

Stadtteilschule Altona (ehem. Kurt-Tucholsky-Schule) Die Stadtteilschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule in Altona-Nord. Für die 720 Schülerinnen und Schüler geht der Kernunterricht bis 14 Uhr, 14.50 Uhr oder 16 Uhr. Als Fremdsprache stehen neben dem für alle verpflichtenden Englischunterricht auch Spanisch, Französisch, Arabisch und Türkisch zur Wahl. Die Kulturschule zeichnet sich besonders durch die Integration ästhetischer Bereiche und Begabungen wie Musik, Kunst, Theater und Tanz in den normalen Unterricht aus. Des Weiteren bietet sie mit ihrer Kombination aus klassischem Unterricht und Projektunterricht ab Jahrgang 5 ein abwechslungsreiches, individuell gestaltetes Lernen. Dabei soll besonders die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch das interkulturelle Verständnis gefördert werden.
Eckernförder Straße 70, Tel.: 428 88-5827, Schulleitung: Andrea Lüdtke.
www.stsaltona.de
von Meike Lohkamp und Greta Ihnen

Die Schulen im Bezirk Hamburg-Nord:

Stadtteilschule Am Heidberg Die teilgebundene Ganztagsschule in Langenhorn hat einen sportlichen Schwerpunkt und legt besonderen Wert auf die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung ihrer 940 Schüler. Sie nimmt am Schulversuch „alles>>könner“ teil und wurde u. a. mit dem ersten Platz beim Deutschen Schulsportpreis, als Hamburgs beste Schule im digitalen Wandel und als Klimaschule ausgezeichnet. Der Kernunterricht dauert bis 15 Uhr (mittwochs bis 14.30 Uhr), in den Mittagspausen gibt es frisch vor Ort zubereitete Mahlzeiten sowie ein vielfältiges Kursangebot. Die Schüler lernen Englisch ab der 5. Klasse, Französisch ab der 7. und Spanisch ab den Jgg. 7 und 11. Zur Begabtenförderung gehören Angebote wie forschendes Lernen, Schreibworkshops, Robotik, Wettbewerbe und Kurse sowie die Beratung einer Fachkraft, die die Angebote auch koordiniert. Zur Vorbereitung auf Beruf und Studium werden praxisorientierter Unterricht in verschiedenen Werkstätten angeboten. Kooperationspartner sind der HSV und verschiedene Hamburger Verbände in den Bereichen Fußball, Golf und Radsport, aber auch die Deichtorhallen, der Botanische Garten und das Institut für Talententwicklung.
Tangstedter Landstraße 300, Tel. 428 89 2101, Schulleitung: Helga Smits,
www.amheidberg.de

Gymnasium Heidberg Die Langenhorner Ganztagsschule mit besonderer Prägung möchte mit einem vielfältigen Angebot bei ihren 890 Schülern frühzeitig Interessen und Begabungen wecken und fördern. Sie gilt als Eliteschule des Fußballs und Partnerschule für den Leistungssport, machte bereits den zweiten Platz beim Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ und wurde auch wegen ihrer vorbildlichen Berufsorientierung ausgezeichnet. Englisch wird ab Jg. 5 unterrichtet, Französisch, Latein und Spanisch ab Jg. 6. Die Schüler können das Sprachzertifikat DELE (Spanisch) und das Latinum erlangen. Der Kernunterricht dauert maximal bis 15.30 Uhr. In den Mittagspausen gibt es frisch zubereitete Speisen. Talente und Begabungen der Schüler werden in zahlreichen Wettbewerben gefördert – von Lego-Robotik bis zu Bundeswettbewerb Fremdsprachen, außerdem gibt es eine Leistungssportklasse, ein großes Orchester und Musik-AGs. Für die Berufsorientierung gibt es eine Praktikumsbörse, Informationsabende mit externen Experten und das Training wissenschaftlicher Arbeitsmethoden.
Fritz-Schumacher-Allee 200, Tel. 42893 090, Schulleitung: Johannes Wulf
www.gymnasium-heidberg.de

Fritz-Schumacher-Schule Die offene Ganztagsschule in Langenhorn legt bei ihren 1000 Schülern großen Wert auf gemeinschaftliches Leben, Lernen und Verantwortung. Für dieses Engagement wurde sie mehrfach als „Starke Schule“ ausgezeichnet, aber auch als Schule ohne Rassismus und Klimaschule. Der Kernunterricht dauert bis 13.20 Uhr, anschließend ist eine Betreuung bis 16 Uhr möglich (kostenpflichtig sogar bis 18 Uhr). In der Mittagspause gibt es von einem Caterer zubereitete Mahlzeiten. Englisch wird ab Jg. 5, Französisch ab Jg. 7 und Spanisch ab den Jgg. 7 und 11 unterrichtet. Zur Begabtenförderung gehören Themenklassen in den Jahrgängen 5 bis 7 (Englisch, Kultur, Kreatives Gestalten, Forschen und Sport), außerdem Wettbewerbe für alle Jahrgänge und viele musische Angebote. Auf Beruf und Studium bereiten Betriebstage, Bewerbungstrainings oder der schuleigene Berufsberater vor.
Timmerloh 27, Tel. 4287 970, Schulleitung: Catherine Lötsch,
www.fss-hh.de

Gymnasium Alstertal Die Ganztagsschule besonderer Prägung in Fuhlsbüttel betrachtet sich als moderne Schule mit einem ganzheitlichen Erziehungsauftrag. Bei ihren 673 Schülern legt sie Wert auf erfolgreiche Wissens­aneignung sowie auf die Stärkung von sozialer Kompetenz und Eigenverantwortung. Unterrichtet wird überwiegend in Doppelstunden, der Kernunterricht dauert maximal bis 15.25 Uhr. In den Mittagspausen gibt es frisch zubereitete Speisen sowie Spiel- und Sportangebote. Englisch wird ab Jg. 5 angeboten, Spanisch ab Jg. 6 und Französisch ab Jg. 8. Zur Begabtenförderung gehören Wettbewerbe oder das projektartige Arbeiten der „Alstertalente“ mit Lehrerbetreuung und schulöffentlichen Präsentationen. Auf Beruf und Studium bereitet das Gymnasium seine Schüler unter anderem durch Angebote wie Girls‘ and Boys‘ oder Future Days vor, durch Bewerbungstrainings, Betriebspraktika (auch in Spanien), Assessment-Center sowie Kooperationen u. a. mit der Uni und der TU Harburg.
Erdkampsweg 89, Tel. 428 95 50, Schulleitung: Silke Remp,
www.gymnasium-alstertal.de

Albert-Schweitzer-Gymnasium Die Ganztagsschule besonderer Prägung in Ohlsdorf wird von 995 Schülern besucht und hat ihre Schwerpunkte im musikalischen und naturwissenschaftlichen Bereich. In dem Leitbild geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, Musen zu wecken und Gemeinschaft zu erleben. Das Gymnasium wurde unter anderem als MINT-freundliche Schule und Umweltschule sowie mit dem Berufswahlsiegel Hamburg ausgezeichnet. Der Kernunterricht endet zwischen 13.10 und 15.30 Uhr. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch ab Jg. 5, Französisch und Latein ab der 6. und Spanisch ab der 8. Klasse. Darüber hinaus können die Schüler Sprachzertifikate Cambridge-Certificate, DELF (Französisch) und TOEFL (Englisch) erlangen. Zur Begabtenförderung gehören die studienvorbereitende Ausbildung im Bereich Musik sowie Wettbewerbe in den Bereichen Politik, Geschichte, Mathematik und Naturwissenschaften, Geografie und Englisch. Als Vorbereitung auf Beruf und Studium werden Angebote wie „Schüler im Chefsessel“ oder „Unternehmer im Klassenzimmer“ gemacht, außerdem Praktika, Berufseignungstests und Schnupperstudientage.
Struckholt 27, Tel. 42 89 33 60, Schulleitung: Matthias Schieber,
www.asg-hh.de

Heilwig-Gymnasium Die Ganztagsschule mit besonderer Prägung liegt in Alsterdorf und wird derzeit von 789 Schülern besucht. In ihrem Leitbild verpflichtet sie sich, die persönliche Entwicklung, die Talente sowie die fachliche und soziale Kompetenz ihrer Schüler zu fördern. In den Mittagspausen gibt es nach dem Essen verschiedene Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote. An Fremdsprachen lernen die Schüler Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Latein ab Jg. 6, Spanisch ab Jg. 8 und Italienisch ab Jg. 9. Darüber hinaus können die Schüler Sprachzertifikate Cambridge-Certificate (Englisch), DELE (Spanisch) und DELF (Französisch) erlangen. Talente und Begabungen fördert die Schule durch hausinterne Drehtürangebote und die Teilnahme an Wettbewerben, außerdem haben die Schüler die Möglichkeit zum Teilspringen oder zum Schnupperstudium. Zu den berufs- und studienvorbereitenden Maßnahmen gehören Girls‘-and-Boys‘-Tage, dreiwöchige Sozialpraktika, Zielorientierungsseminare, Hospitations- und Uni-Tage. Ausgezeichnet wurde die Schule unter anderem als MINT-freundlich und als Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung.
Wilhelm-Metzger-Straße 4, Tel. 428 86 890, Schulleitung: Sereh Klüsener,
www.heilwig.de

Heinrich-Hertz-Schule Die teilgebundene Ganztagsschule in Winterhude ist sowohl Gymnasium als auch Stadtteilschule und erfahren in der sonderpädagogischen Förderung. Als maßgeblich betrachtet sie die Vision der weltweiten UNESCO-Bildungsagenda mit dem Ziel, durch Bildung und Erziehung eine Kultur des Friedens zu schaffen. Ausgezeichnet wurde die Schule unter anderem für ihr Engagement in Sport, beim Klimaschutz und bei der Berufsvorbereitung. Die 1420 Schüler werden überwiegend in Doppelstunden unterrichtet. Der Kernunterricht endet spätestens um 15.30 Uhr, in der Mittagspause gibt es frisch vor Ort zubereitete Mahlzeiten. Englisch wird ab Jahrgang 5, Latein ab Jahrgang 6 und Spanisch ab der 6. und 11. Klasse unterrichtet. Ab Jahrgang 7 können die Schüler Gymnasialklassen besuchen, außerdem werden Begabten-Förderkurse und eine Mathematik-Olympiade angeboten, es gibt ein Pop-Projekt und zwei Bands, naturwissenschaftliche Wettbewerbe oder Sportarten wie Rudern, Fußball und Hockey.
Grasweg 72, Tel. 42 88 91 132, Schulleitung: Susanne Hilbig-Rehder,
www.heinrich-hertz-schule-hamburg.de

Stadtteilschule Eppendorf Die teilgebundene Ganztagsschule in Hoheluft-Ost versteht sich als inklusive Schule. Unter dem Motto „Klein anfangen – gemeinsam wachsen – groß rauskommen“ sollen die 1300 Schüler einen offenen, wertschätzenden und gegenseitig fördernden Umgang erlernen. Der Unterricht endet spätestens um 15.45 Uhr; mittwochnachmittags gibt es ein optionales Kursangebot. Die Mittagspausen dauern 55 Minuten und lassen Raum für Freizeit. Das Sprachangebot umfasst Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch jeweils ab den Jgg. 7 und 11 sowie Chinesisch ab Jahrgang 11. Darüber hinaus können die Schüler Sprachzertifikate Cambridge-Certificate, DELE (Spanisch) und DELF (Französisch) erlangen. Zu den berufsvorbereitenden Angeboten gehören unter anderem Aktionstage, Kompetenzfeststellungsverfahren sowie Sozial- und Berufspraktika. Unter den Kooperationspartnern sind The Young ClassX und der ETV, das Jugendrotkreuz, das Seniorenzentrum Hoheluft, die Jugendberufsagentur und Unternehmen wie die Hochbahn oder Aurubis. Auszeichnungen sind die Gütesiegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ und „Schmetterlingsschule“ sowie der Hamburger Bildungspreis.
Löwenstraße 58, Tel. 4288 220, Schulleitung: Carsten Temming,
www.gseppendorf.de

Gymnasium Eppendorf Die Ganztagsschule besonderer Prägung in Eppendorf hat 890 Schüler. Gemäß dem Leitsatz „Teamplayer statt Eigenbrötler!“ möchte die Schule bei ihnen das eigenständige Denken und die Kreativität fördern sowie das kritische Reflexionsvermögen und die Fähigkeit zur Empathie stärken. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem für „Grenzüberschreitendes Jugendengagement“, bei „Jugend forscht“ und als Fairtrade-Schule. Der Unterricht endet spätestens um 15.35 Uhr. Das Mittagessen wird von einem Caterer geliefert. Englisch lernen die Schüler ab Jahrgang 5, Französisch und Latein ab Jahrgang 6 und Spanisch ab der 8. Klasse. Zur Begabtenförderung gehören das Philosophieren mit Kindern, Kreatives Schreiben, Greek Mythology, naturwissenschaftliches Experimentieren, Street Art und Robotik. Die Schule wurde mehrfach als Schule vorbildlicher Berufsorientierung ausgezeichnet – zu den Angeboten zählen eine Praktikumsbörse, ein Bewerbungstraining, Grundkenntnisse in Bezug auf die Arbeits- und Berufswelt sowie Sozial- und Betriebspraktika. Kooperationspartner sind das Schülerforschungszentrum Hamburg, Sportverbände unter anderem aus den Bereichen Hockey und Rudern, die Sternwarte Bergedorf, die Kunsthalle, das Desy und die TU Harburg.
Hegestraße 35, Tel. 42 89 720, Schulleitung: Maike Languth,
www.gymnasium-eppendorf.de

Gelehrtenschule des Johanneums Das altsprachliche Gymnasium in Winterhude mit stolzer Tradition wird von 920 Schülern besucht. Es orientiert sich an den Werten und Inhalten humanistischer Bildung und möchte ihre Schüler zu selbstständigem Lernen und sozialer Verantwortung erziehen. Der Unterricht ist überwiegend in Doppelstunden organisiert, der Kernunterricht endet spätestens um 14.45 Uhr. Das Mittagessen wird von einem Caterer vor Ort frisch zubereitet. Die Schüler lernen Englisch und Latein ab der 5. Klasse, Französisch ab Jahrgang 7 und Altgriechisch ab Jahrgang 8. Außerdem werden sie auf das Erlangen der Sprachzertifikate Cambridge-Certificate, DELF (Französisch), Graecum und Großes Latinum vorbereitet. Zur Begabtenförderung gehören „Forschen lernen“-Seminare, das schuleigene Enrichmentprogramm „Sciamus“, eine individuelle Schulzeitverkürzung und das Juniorstudium. Mit Angeboten wie „Girls‘ and Boys‘“-Days, Bewerbungstrainings, und Betriebspraktika, Firmenbesuchen, Unitagen und Einzelberatungen werden die Schüler auf die Berufswahl vorbereitet. Partner sind u. a. der Schachklub Johanneum Eppendorf, der Hockeyclub HTHC, der Deutsche Golf Verband, die Akademie für Kinder, das Bucerius Kunst Forum, das Staatsarchiv, Hapag-Lloyd, das Institut für Griechische und Lateinische Philologie der Uni und das Archäologische Institut.
Maria-Louisen-Straße 114, Tel. 42 88 270, Schulleitung: Inken Hose,
www.johanneum-hamburg.de

Stadtteilschule Helmuth Hübener Die teilgebundene Ganztagsschule in Barmbek-Nord am Standort Benzenbergweg (Jahrgänge 5 bis 7) und Langenfort (Jahrgänge 8 bis 10 und Oberstufe). Unter dem Motto „Wir lernen für die Zukunft!“ möchte sie bei ihren derzeit 1178 Schülern das eigenverantwortliche und individualisierte Lernen fördern. Sie wurde nicht nur als Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung, sondern auch als Sportbetonte Schule, Umweltschule und Gesunde Schule ausgezeichnet. Der Kernunterricht endet um 14.30 Uhr. Die Mittagspausen sind zeitlich nach Jahrgängen gestaffelt, das Essen wird vor Ort zubereitet. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch ab der 5. Klasse, Französisch und Latein ab der 7. Klasse und Spanisch ab den Jgg. 7 und 11. Zu den Angeboten für die Begabtenförderung gehören zahlreiche Wettbewerbe, eine Sportassistenten-Ausbildung, die Mathematik-Werkstatt und der Debattierclub in der Oberstufe. Zur Berufs- und Studienorientierung dienen unter anderem Kompetenzfeststellungsverfahren, Betriebspraktika, Bewerbungstraining und Berufsorientierungstagen.
Benzenbergweg 2, Tel. 428 88 150, Schulleitung: Barbara Kreuzer,
www.helmuthhuebener.de

Margaretha-Rothe-Gymnasium Die Ganztagsschule besonderer Prägung liegt in Barmbek-Nord und wird von 800 Schülern besucht. Sie versteht sich als weltoffene und tolerante Schule, in der die Würde und Persönlichkeit jedes Einzelnen geachtet, ein partnerschaftliches Miteinander gelebt und Leistungsbereitschaft und Engagement als zentrales Element des Schullebens betrachtet werden. Ausgezeichnet wurde das Gymnasium bereits mit dem Hamburger Bildungspreis, als Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage, Klimaschule und Sportbetonte Schule. Der Kernunterricht endet spätestens um 14.10 Uhr. Nach dem vor Ort zubereiteten Mittagessen können die Schüler an zahlreichen AGs teilnehmen. Der Sprachunterricht umfasst Englisch ab Jg. 5, Spanisch ab der 5. und 8. Klasse, Französisch und Latein ab der 6. und 8. Klasse. Die Schüler können das Kleine und das Große Latinum und das Zertifikat LCCI in Business English erwerben. Zu den Angeboten zählen Percussion-AG, Pop-AG, Schülerzeitung und Mathe-Werkstatt. Zur Begabtenförderung gibt es „Schüler fördern Schüler“, das Talkshow-Format „MR fragt“ (Politischer Talk) sowie Wettbewerbe in allen Lernbereichen. Kooperationspartner sind Sportverbände, das Kinderhospiz Sternenbrücke, die Jugendmusikschule, Hamburg Airport und Lufthansa Technik im Oberstufenprofil „Mensch, Natur und Technik“ sowie die Uni Hamburg und die HAW.
Langenfort 5, Tel. 428 86 860, Schulleitung: Martin Plümpe,
www.mrg-online.de

Stadtteilschule Winterhude Die gebundene Ganztagsschule ist als Schwerpunktschule besonders erfahren in der sozialpädagogischen Förderung. Ihrem Leitsatz entsprechend steht das einzelne Kind im Mittelpunkt. Die Kinder arbeiten in ihrem eigenen Tempo. Die Schule, die am Schulversuch „alles>>könner“ teilnimmt, wurde bereits mit dem Hamburger Bildungspreis und dem BKM-Preis für Kulturelle Bildung ausgezeichnet und zweimal für den Deutschen Schulpreis nominiert. Der Kernunterricht für die 1126 Schüler endet um 16 Uhr, freitags um 13 Uhr. Zur Mittagspause gehören Bewegungs-, Ruhe- und kreative Angebote. Ab den Jahrgängen 5, 6, 7 und 11 können die Schüler Französisch und Spanisch lernen, ab der 11. Klasse auch Latein. Zum Konzept gehören Aufgabenstellungen, die der individuellen Leistungsfähigkeit entsprechen, aber auch über die Anforderungen des Jahrgangs hinausgehen können (beispielsweise eine Alpenüberquerung), Wettbewerbe, besondere individualisierte Angebote und das Überspringen von Jahrgangsstufen. Meerweinstraße 26–28, Tel. 428 98 420, Schulleitung: Maike Schubert,
www.sts-winterhude.de

Emil Krause Schule Die teilgebundene Ganztagsschule in Barmbek hat ihr pädagogisches Handeln unter das Motto „Gemeinsam. Lernen. Können. Weil du uns wichtig bist!“ gestellt. Sie wurde bereits als Gesunde Schule, als Klimaschule, als Schule ohne Rassismus und als Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung ausgezeichnet. Derzeit wird die Schule von 830 Schülern besucht: Die Jahrgänge 5 bis 8, 12 und 13 besuchen den Standort Krausestraße, die Jahrgänge 9 bis 11 den Standort Tieloh. Der Kernunterricht startet um 8.30 Uhr und endet montags und freitags um 14.15 Uhr, sonst um 16 Uhr. Die Mittagspause ist für alle Jahrgänge eine aktive Pause, das Mittagessen liefert ein Caterer. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch (ab Jg. 5), Französisch und Spanisch (ab den Jgg. 7 und 11) sowie Polnisch und Russisch (ab der 11. Klasse). Zudem können die Schüler das Deutsche Sprach­diplom (DSD) ablegen.
Krausestraße 53, Tel. 42 84 86 200, Schulleitung: Arne Gudjons,
www.emil-krause-schule.hamburg.de

Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg Die gebundene Ganztagsschule in Dulsberg hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Schülern den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen und sie zu selbstbestimmten und kritikfähigen Persönlichkeiten zu erziehen. Zudem sollen die 1610 Schüler eine von Toleranz und Solidarität geprägte Schulgemeinschaft bilden. Die Schule nimmt am Schulversuch „alles>>könner“ teil und wurde bereits mit dem Hamburger Bildungspreis, als Eliteschule des Sports und Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung ausgezeichnet. Der Kernunterricht endet um 16 Uhr, freitags um 12.30 Uhr. Die Schüler lernen ab der 1. Klasse Englisch. Französisch folgt ab der 7. Klasse, Spanisch ab der 7. und 11. Klasse, ab Jg. 11 wird zudem Farsi angeboten. Neben den Sprachzertifikaten DELE (Spanisch) und DELF (Französisch) kann auch das Deutsche Sprachdiplom DSD erworben werden. Talente fördert die Schule durch Wettbewerbe in Mathe und Fremdsprachen, in Lernwerkstätten, Schachkursen oder durch ein Juniorstudium.
Alter Teichweg 200, Tel. 4289 770, Schulleitung: Björn Lengwenus,
www.atw-hamburg.de

Ilse-Löwenstein-Schule Die teilgebundene Ganztagsschule in Barmbek-Süd wird von 536 Schülern besucht und sieht sich als Schule mit persönlicher Atmosphäre. Das Kollegium hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kinder und Jugendlichen zu lebenstüchtigen jungen Menschen auszubilden. Außerdem darf sich die Ganztagsschule „Schule ohne Rassismus“ nennen und wurde bereits mehrfach für ihr Engagement in den Bereichen Gesundheit und Theater ausgezeichnet. Der Kernunterricht endet um 13.20 Uhr oder 15.30 Uhr; in der Mittagspause gibt es eine vom Caterer gelieferte Mahlzeit. Englisch wird ab Jg. 5, Französisch und Spanisch ab Jg. 6 unterrichtet. Zur Förderung stehen den Schülern Profilklassen in den Bereichen Forschung, Theater, Rund ums Wasser und Musik zur Verfügung sowie Wettbewerbe. Für die Berufs- und Studienorientierung bietet die Schule unter anderem die AG „Million ways“ an, in der Menschen ihren beruflichen Werdegang vorstellen, außerdem Werkstatttage, eine Sommerakademie und einen zentralen Elternabend zum Thema.
Humboldtstraße 89, Tel. 428 86 910, Schulleitung: Ingo Straub,
www.ilse-loewenstein-schule.hamburg.de

Gymnasium Lerchenfeld Die Ganztagsschule besonderer Prägung nahe der Mundsburg sieht sich als moderne Schule, die ihre 955 Schüler mit anspruchsvollem Unterricht und sorgfältiger pädagogischer Begleitung auf die Zukunft vorbereitet und in einem positiven Lernklima zu Selbstständigkeit, Verantwortung und individueller Profilbildung herausfordert. Seit 2008 darf sie sich „Umweltschule in Europa“ nennen, zudem wurde sie mit dem Sparda-Bank Hamburg Award im Bereich Umwelt ausgezeichnet. Der Kernunterricht endet für die Jahrgänge 5 und 6 um 13.20 Uhr, danach gibt es eine aktive Mittagspause mit Spiel und Sport. Das Essen wird vor Ort frisch zubereitet. Das Fremdsprachenangebot umfasst Englisch und Farsi ab der 5. Klasse, Spanisch ab Jg. 5 und 6, Latein ab Jg. 6 und Französisch ab der 8. Klasse. Die Schüler können die Sprachzertifikate Cambridge-Certificate (Englisch) und DELE (Spanisch) erlangen. Es gibt Chöre, Orchester und Band, Fuß- und Volleyball sowie die Schülerfirma – ein Bucheinschlagservice.
Lerchenfeld 10, Tel. 428 88 470, Schulleitung: Christian Klug,
www.gyle.de
von Friederike Ulrich

Die Schulen im Bezirk Wandsbek:

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium „Populus romanus est populus italicus antiquus“ – das römische Volk ist ein altes italisches Volk. Am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium in Poppenbüttel können die Schüler Latein lernen (ab der 6. Klasse), zudem Französisch (ebenfalls ab Klasse 6) und Spanisch. Der Namensgeber und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky verkörpert die Grundsätze dieser Ganztagsschule mit der speziellen Begabtenförderung: Zivilcourage und ein pazifistisches Ethos. Im Sinne des Namensgebers werden die 900 Schüler ermutigt, kritisch an gesellschaftlichen und schulischen Ereignissen teilzunehmen. Und als zertifizierte Club of Rome- und Klima-Schule spielt das Prinzip der Nachhaltigkeit eine große Rolle. Zu den Kooperationspartnern gehört die TU Harburg.
Müssenredder 59, Tel.: 428 93 15-0. Schulleitung: Dominik Teckentrup,
www.cvo.hamburg.de

Gymnasium Hummelsbüttel Auf einem grünen Schulgelände zwischen Poppenbüttel, Fuhlsbüttel und Langenhorn lernen im Gymnasium Hummelsbüttel, einer offenen Ganztagsschule, mehr als 700 Schülerinnen und Schüler. Englisch wird von der fünften Klasse an, Französisch und Spanisch ab der 6. Klasse unterrichtet. Als relativ kleine Schule haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, sich intensiv um die Schüler zu kümmern. Dafür stehen zudem zwei Lerncoaches und eine Beratungslehrerin bereit. Das Leitbild: Bildung fördern, Verantwortung stärken und Fairness leben. Wenn die Zeiten wieder das Reisen erlauben, gibt es die Möglichkeit eines Schüleraustauschs mit einer Schule in Frankreich und Spanien.
Hummelsbüttler Hauptstraße 107, Tel.: 428 93 55-0. Schulleitung: Thorsten Schüler,
www.gymnasium-hummelsbuettel.de.

Heinrich-Heine-Gymnasium „Wir haben Lust auf Leistung“ – so lautet das Motto des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Poppenbüttel mit 870 Schülerinnen und Schülern als einer Ganztagsschule. Benannt nach dem deutschen Dichter Heinrich Heine (1797-1856), der familiäre Verbindungen zu seinem jüdischen Onkel in Hamburg hatte, gibt es mehrere Stufen. Sie reichen von der Beobachtungsstufe (Musikklasse, bilingualer Unterricht, Popband für die Fünften) bis zur Profiloberstufe. Als Fremdsprachen werden Englisch (ab 5. Klasse) sowie Französisch und Latein (ab 6. Klasse) angeboten. Der Unterricht dient als Vorbereitung für Sprachzertifikate wie das Cambridge Certificate und das Latinum. In Kooperation mit der Universität Hamburg findet frühzeitig eine Evaluation der Begabtenförderung mit dem Lehrstuhl von Professor Thomas Trautmann statt. Zahlreiche Schulpartnerschaften ergänzen das Portfolio des Gymnasiums.
Harksheider Straße 70, Tel.: 428 86-810. Schulleitung: Christian Borck.
www.heinegym.de

Gymnasium Oberalster Das kann nicht jede Schule von sich behaupten: Das Gymnasium Oberalster (GOA), eine Ganztagsschule im Stadtteil Sasel, gilt als „fledermausfreundliches Haus“. Weil das Gebäude Quartier für bedrohte Fledermausarten bietet, wurden sie im vergangenen Jahr vom Naturschutzbund (Nabu) mit einer Plakette ausgezeichnet. Ob Naturschutz, Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch) oder Philosophie (als außerschulisches Angebot) – das Gymnasium Oberalster hat den Anspruch, die Welt als Ganzes zu entdecken. So konnte die Schule auch Preise, etwa bei „Jugend forscht“, einheimsen. Schulleiter Martin Widmann hat diese Vielfalt selbst vorgelebt: Er war früher Pfadfinder.
Alsterredder 26, Tel.: 428 93 46-0. Schulleitung: Martin Widmann,
www.gymnasium-oberalster.de

Gymnasium Ohlstedt Das internationale Topmodel Toni Garrn gehört ebenso wie der Radiomoderator John Ment zu den prominenten Absolventen des Gymnasiums Ohlstedt. Ein Schwerpunkt der Schule mit ihren rund 680 Lernenden ist die internationale Ausrichtung (bilingualer Zweig, Englisch). In der Oberstufe gibt es Profile, in denen fast die Hälfte des Unterrichts in Englisch erteilt wird. In den Jahrgängen 8 bis 10 werden Journalismus-Kurse angeboten. Mit Erfolg: Vor fünf Jahren wurde das Gymnasium Ohlstedt beim bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb für das beste Schulfernsehen ausgezeichnet. In dieser Schule wurde übrigens erstmals Schach als Unterrichtsfach angeboten; seit 2017 trägt sie das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“.
Sthamerstraße 55, Tel.: 428 93 53-0, Schulleitung: Hendrik Löns,
www.gymnasium-ohlstedt.de.

Gymnasium Bockhorn Landesbeste Schule Hamburg im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und Blühende Schule 2019 – das sind nur zwei von vielen Auszeichnungen für das Gymnasium Bockhorn in Volksdorf. Der Unterricht an dieser Ganztagsschule ist wesentlich in Doppelstunden organisiert. Wer Fremdsprachen lernen will, kann hier Englisch (ab 5. Klasse), Französisch und Latein (ab 6. Klasse) und Spanisch (ab 6. und 8. Klasse) büffeln. Die Begabtenförderung ist integriert in ein Gesamtkonzept mit besonderer Unterrichtsrhythmisierung. Und der beinhaltet unter anderem die Module Forscherkurse, Vorlesungen (Oberstufe), Lernzeiten sowie Fördereinheiten. Schulpartnerschaften bestehen bis nach Seattle an der Westküste der USA.
Im Regestall 25, Tel.: 428 93 37-0, Schulleitung: Petra te Heesen.
www.buckhorn.de.

Walddörfer-Gymnasium Der Schauspieler Robert Atzorn und der Politiker Ole von Beust haben hier gelernt – in einer Schule, die von Stadtbaumeister Fritz Schumacher errichtet wurde. Bemerkenswert ist das Fremdsprachenangebot des Gymnasiums: Englisch, Russisch und Chinesisch stehen auf dem Lehrplan, auch Latein mit der Vorbereitung auf das Große Latinum. Die Schule mit mehr als 1100 Schülern pflegt Austauschkontakte nach Russland, China, Chile und Norwegen. Arbeitsgemeinschaften widmen sich der Informatik, dem Kreativen Schreiben und der Mathematik. Zudem setzt die größte Photovoltaik-Anlage auf einer Hamburger Schule ihr Markenzeichen. 2018 wurde das Walddörfer-Gymnasium von der Robert-Bosch-Stiftung zu den 20 besten Schulen in Deutschland gewählt.
Im Allhorn 45, Tel.: 42 89 69-30, Schulleitung: Jürgen Solf,
www.wdg.hamburg.de

Gymnasium Grootmoor Mehr als 1200 Schüler und rund 100 Lehrkräfte – das Gymnasium Grootmoor in Bramfeld gilt angesichts dieser Zahlen als das zweitgrößte in Hamburg. Sein Schwerpunkt liegt im musikalisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich. In der Profiloberstufe können die Schüler aus mehreren Profilfächern wählen, zu denen Kunst, Musik, Philosophie, Chemie, Physik und Bilingual gehören. Englisch, Französisch, Latein und Spanisch werden unterrichtet. Breiten Raum nimmt die Unesco-Arbeit ein, denn die Schule gehört dem weltweiten Unesco-Netzwerk an. Die Kinder und Jugendlichen erfahren mehr über Menschenrechtsarbeit, Demokratiebildung und interkulturelles Lernen. Und natürlich: Umwelt- und Klimaschutz.
Am Damm 47, Tel.: 428 93 520, Schulleitung: Betina Herzog;
www.grootmoor.de

Johannes-Brahms-Gymnasium Der Name dieser 1969 gegründeten Schule in Bramfeld ist Programm: Musik spielt hier die erste Geige – und wird von anderen Fächern begleitet. Ziel des Musikprofils ist es, den Kindern und Freude am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln. Neben dem Chorunterricht wird zwei Jahre lang mit dem Beginn des fünften Schuljahres das Erlernen eines selbst gewählten Instruments angeboten. Für dieses pädagogische Engagement gewann die Schule den Europäischen Schulmusikpreis. Kooperationspartner sind beispielsweise das Felix-Mendelssohn-Jugendorchester, die Jugendmusikschule und das Hamburger Abendblatt. Englisch wird ab der fünften Klasse angeboten, es folgen Latein, Spanisch, Französisch. Übrigens zählt das Johannes-Brahms-Gymnasium mit seinen knapp 600 Schülern im Hamburger Vergleich zu den eher kleineren Schulen.
Höhnkoppelort 24, Tel.: 428 86-290, Schulleitung: Christoph Preidt,
www.johannes-brahms-gymnasium.hamburg.de

Gymnasium Osterbek „AbiBac“ ist ein Kunstwort – und an dieser Schule in Bramfeld, nicht weit vom Bundeswehrkrankenhaus entfernt, hat es eine besondere Bedeutung. „AbiBac“ bezeichnet das deutsch-französische Abitur, was hier erworben werden kann. Abi steht für Abitur und „Bac“ für das französische Baccalauréat. Mit diesem Abschluss haben die Absolventen die Möglichkeit, Zugang zu den Universitäten beider Länder zu bekommen. Schüler ab der fünften Klasse können sich für den Französisch-Zweig entscheiden. In der siebten Klasse ist eine mehrwöchige Exkursion in die französische Hafenstadt Marseille geplant. Das Bramfelder Gymnasium zählt zu den vier Hamburger Gymnasien, an denen das „AbiBac“ erworben werden kann. Der Schulleiter Sven Mérono hatte vormals in Toulouse gearbeitet.
Turnierstieg 24, Tel.: 428 93 540. Schulleitung: Sven Mérono,
www.osterbek.de.

Gymnasium Farmsen Diese Bildungseinrichtung ist eine offene Ganztagsschule mit einem durchgehenden bilingualen Zweig Englisch, der bereits seit 1999 besteht. Die Oberstufe bietet Profile in den Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften und Sprachen. Als sogenannte Schule im Grünen liegt das Gymnasium Farmsen auf einem weitläufigen, grünen Schulgelände. Das Gymnasium Farmsen, 1956 gegründet, bietet rund 770 Schülerinnen und Schülern Platz zum Lernen. Die Schule gewann mehrere Auszeichnungen, darunter den Titel „Schule im Grünen“, „Solarschule“ und „Medienschule“. Englisch wird ab der fünften Klasse unterrichtet, ein Jahr später folgen wahlweise Französisch, Latein und Spanisch. Eine Partnerschule liegt auf den Kapverden.
Swebenhöhe, Tel.: 428 93 48-0, Schulleitung: Steffi Weisener,
www.gymnasium-farmsen.de

Gymnasium Meiendorf Rein zahlenmäßig ist die Entwicklung des Meiendorfer Gymnasiums eine Erfolgsgeschichte. Die Schülerzahl stieg von 95 im Gründungsjahr 1966 auf jetzt knapp mehr als 1000. Das Gymnasium hat einen musischen Schwerpunkt und einen bilingualen Zweig. Es können Englisch, Spanisch, Französisch und Latein gelernt werden. In den bilingualen Klassen wird mehr Englisch unterrichtet. In den Musikklassen können die Schüler ein Instrument lernen und schließlich gemeinsam in einem Orchester musizieren. Der Sportunterricht findet in einer Dreifeldsporthalle und auf einem großen Sportplatz draußen statt. 2019 wurde das Meiendorfer Gymnasium mit dem Titel „Hamburgs beste Schule im digitalen Wandel“ geehrt.
Schierenberg 60, Tel.: 428 86-380. Schulleitung: Christian Thobaben,
www.gymei.de

Gymnasium Oldenfelde Wo gibt es das noch: eine gut sortierte Schulbibliothek. Und das alles in einem modernen Lernumfeld mit einer Mensa, die sich Stadtteilschule und Gymnasium Oldenfelde teilen. An dem 1970 gegründeten Gymnasium lernen mehr als 830 Schülerinnen und Schüler. Weil neben den Pflichtsprachen Deutsch und Englisch sowie Latein alle an Hamburgs Gymnasien angebotenen romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch und Italienisch) unterrichtet werden, hat die Schule eine besondere regionale Bedeutung. Vorbildlich ist sie bei der Berufsorientierung, wofür sie ausgezeichnet wurde: Regelmäßig finden Berufs- und Sozialpraktika sowie Universitätstage statt. Kooperationspartner ist die Universität Hamburg.
Birrenkovenallee 12; Tel.: 428 86-6301. Schulleitung: Henning Sievers,
www.gymnasium-oldenfelde.hamburg.de

Gymnasium Rahlstedt „Menschen bilden“ – so lautet der Leitspruch des Gymnasiums im Herzen Rahlstedts, dem größten Hamburger Stadtteil. In der Ganztagsschule werden mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler nach diesem Motto unterrichtet. Ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit in der Beobachtungsstufe besteht darin, die Kernkompetenzen in Deutsch, Englisch, Mathematik und ab der 6. Klasse in einer zweiten Fremdsprache zu fördern (Französisch, Latein). Bewusst wird in der frühen Phase der Lernentwicklung auf eine Profilierung durch zusätzliche Unterrichtsstunden verzichtet. Das findet erst in der Mittelstufe statt. Als Oberstufen-Profile werden unter anderem angeboten: Kulturerbe, Technik, Erde-Mensch. Die Schulgebäude wurden 2019 mit einer Investition von 38 Millionen saniert und mit einem modernen „Forum“ erweitert.
Scharbeutzer Straße 36, Tel,; 428 86650, Schulleiter: Florian Frankenfeld.
www.gymnasium-rahlstedt.de

Matthias-Claudius-Gymnasium Es gibt nicht viele Schulen, an denen man Altgriechisch lernen und damit die Werke Homers oder griechischer Historiker im Original lesen kann. In Wandsbek, am Matthias-Claudius-Gymnasium, ist das möglich. Es wurde nach dem Dichter und „Wandsbecker Bothen“ Matthias Claudius (1740-1815) benannt und war bis 1974 ein reines Jungen-Gymnasium, in dem auch der Hamburger Künstler Stefan Gwildis lernte. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem das Fach Religion, nach der sechsten Klasse auch Theater. Ab der siebten Klasse treffen die Schüler dann ihre Wahl zwischen den musischen Fächern (Theater, Kunst, Musik). Selbstverständlich steht Sport auf dem Programm, insbesondere Leichtathletik.
Witthöfftstraße 8. Tel.: 428 76 22-10, Schulleitung: Rotraud Nesemeyer.
www.matthias-claudius-gymnasium.de

Charlotte-Paulsen-Gymnasium Diese Wandsbeker Schule hat schon mal einen Weltrekord erzielt: Im Jahr 2001 unterrichtete ein Geschichtslehrer die Klasse 9d ganze 25 Stunden lang ununterbrochen zum Thema „Kultur und Leben der Zwischenkriegszeit“. Ansonsten verläuft der Alltag an dieser nach der Sozialreformerin Paulsen benannten Schule normal: Neben den drei verpflichtenden Kernfächern Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache (unter anderem Englisch, Französisch, Russisch) können die Schüler aus insgesamt zehn Profilen auswählen. Dazu gehören naturwissenschaftliche und musisch-künstlerische Schwerpunkte. Eine Vielzahl von Wahlpflichtfächern runden das Angebot ab: Psychologie, Big Band, Orchester machen dieses Gymnasiums einzigartig.
Neumann-Reichardt-Straße 20, Tel.: 42 88 20-01; Schulleitung: Ingo Langhans,
www.cpg-hamburg.de

Gymnasium Marienthal Chinesisch? Kann man hier lernen! Sogar schon ab der fünften Klasse und bis zum Abitur. Die teilgebundene Ganztagsschule im Marienthal wurde 1972 gegründet und bietet als Besonderheit den deutsch-chinesischen Zweig an. Damit ist sie die einzige Schule in Deutschland, die einen solchen Zweig ab der Klasse 5 organisiert hat. Partnerschaften bestehen nicht nur nach China, sondern auch nach Frankreich, Griechenland und Portugal. Insgesamt lernen hier 900 Schülerinnen und Schüler, die von 70 Lehrkräften betreut werden. Wer künstlerisch veranlagt ist, kann sich den Fachgebieten Theater, Musik, Kunst und Fotografie widmen. Außerdem trägt das Gymnasium mehrfach die Auszeichnung „Klimaschule“.
Holstenhofweg, Tel.: 428 86-310; Schulleitung: Dietrich Schlüter,
www.gymnasium-marienthal.de

Stadtteilschule Poppenbüttel Eine Schule – zwei Standorte. Der eine befindet sich in Poppenbüttel (Schulbergredder), der andere in Hummelbüttel (Poppenbüttler Stieg). Während die Kinder der Klasse 8-10 am Schulbergredder lernen, werden am Poppenbüttler Stieg die Klassenstufen 5 bis 7 unterrichtet. Insgesamt hat die Schule fast 900 Schüler. Wer sich für diese Bildungseinrichtung entscheidet, muss wissen: Es ist eine „gebundene Ganztagsschule“. Seit fünf Jahren ist dort die Teilnahme an der Ganztagsbetreuung für Unter- und Mittelstufe verpflichtend („gebunden“). Englisch wird ab der 5. Klasse, Französisch und Spanisch ab der 7. Klasse angeboten. Für die künftige Berufswahl gibt es Praktika und Bewerbungstraining.
Poppenbüttler Stieg 7; Schulbergredder 21; Tel. 42 88 29-311,Schulleitung: Dorothee Wohlers,
www.stadtteilschule-poppenbuettel.hamburg.de

Stadtteilschule Bergstedt „Alle Kinder und Jugendlichen sind willkommen – die Inklusion ist seit 1997 fester Bestandteil des Schullebens“, heißt es in dieser Bergstedter Schule. Seit dem Jahr 2011 ist sie eine offene Ganztagsschule. Das Angebot wird vor allem von Schülern der fünften und sechsten Klassen angenommen. Die Schule mit ihren 1200 Mädchen und Jungen trägt offiziell den Titel „Sportbetonte Schule“. Nach der zehnten Klasse gehen die meisten Schülerinnen und Schüler in die Oberstufe und machen das Abitur. 35 bis 45 Prozent interessieren sich für eine duale Berufsausbildung.
Volksdorfer Damm 218, Tel.: 428 93 82-0, Schulleitung: Alexander Rebers,
www.bergstedt.hamburg.de

Stadtteilschule Walddörfer Zahlreiche Preise hat diese Volksdorfer Schule gewonnen – zum Beispiel als Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung und als Klimaschule. Als offene Ganztagsschule bietet sie den Schülern auch am Nachmittag ein attraktives Programm. In der AG Hausaufgaben und Freizeit können täglich Hausaufgaben erledigt werden. Auf dem Lehrplan stehen Englisch (ab Klasse 5) sowie später Französisch und Spanisch. Jedes Jahr werden sechs neue fünfte Klassen eingerichtet. Zurzeit besuchen rund 1250 Schüler die Klassen 5 bis 13 bis zum Abitur.
Ahrensburger Weg 30, Tel.: 428 96 92-0, Schulleitung: Michael Kraft,
www.stadtteilschule-walddoerfer.de

Irena-Sendler-Schule Dass die Kinder auch die Nachmittage sinnvoll, effektiv und schön verbringen können, liegt der teilgebundenen Ganztagsschule in Wellingsbüttel besonders am Herzen. Sie bietet als Bildungsgänge unter einem Dach an: Abschlüsse der Mittelstufe, d. h. der Erste (ESA) und der Mittlere Schulabschluss (MSA) sowie die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe. Diese ermöglicht in drei Jahren einen Weg zum Abitur. Benannt wurde die Schule nach einer polnischen Sozialarbeiterin, die während der Zeit des Nationalsozialismus 2500 Kinder aus dem jüdischen Ghetto in Warschau rettete. Schulpartnerschaft gibt es deshalb mit der Irena-Sendler-Schule in Warschau.
Am Pfeilshof 20, Tel.:428 86-930, Schulleitung: Matthias Greite,
www.irena-sendler-schule.hamburg.de

Schule am See 500 Schüler lernen an der im Stadtteil Steilshoop gelegenen offenen Ganztagsschule. Sie werden von der Vorschule bis zur zehnten Klasse beschult. In naher Zukunft soll mit dem Aufbau einer eigenen Oberstufe begonnen werden, in der die Schüler das Abitur erwerben können. Derzeit werden besonders begabte Schülerinnen und Schüler im musikalischen Bereich in Kleingruppen gefördert. Es gibt Begabungsangebote ab Jahrgang 1 und spezielle Förderung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik.
Gropiusring 43, Tel.: 428 96 39-70, Schulleitung: Eike Karsten.
www.amsee.hamburg.de

Stadtteilschule Bramfeld Das gibt es nur selten – hier können die Schüler „Technische Bildung“ erleben: Das Unterrichtsfach beginnt im Jahrgang 7/8 mit der Grundausbildung in Holztechnik, Metall, Bau- und Textiltechnik, Gastronomie und Event sowie in der Garten- und Landschaftsgestaltung. Für den Unterricht stehen gut ausgebaute Werkstätten, eine Küche und ein Schulgarten zur Verfügung. Die Lehrkräfte sind über das eigentliche Studium für das Lehramt durch ein technisches Studium, technische oder kaufmännische Ausbildungen zusätzlich qualifiziert. Kooperationspartner sind regionale Unternehmen. Als Fremdsprachen werden Englisch, Französisch und Spanisch angeboten.
Bramfelder Dorfplatz 5, Tel.: 428 86-190, Schulleitung: Sven Marlow,
www.stadtteilschule-bramfeld.de

Erich-Kästner-Schule Deutscher Schulpreis und Preis für vorbildliche Inklusion: Die Erich-Kästner-Schule in Farmsen/Berne ist auf vielerlei Weise vorbildlich. Die Schüler können hier von der ersten bis zur 13. Klasse gemeinsam lernen. Die Stadtteilschule und die angegliederte Grundschule liegen unmittelbar zusammen. Fast 1400 Schüler gibt es, davon rund zwölf Prozent mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Damit zählt die Kästner-Schule zu den größten allgemeinbildenden Schulen in Hamburg. Ziel ist die schulweite Inklusion. 70 Prozent der Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen erreichen den Hauptschulabschluss. Sieben Prozent beginnen die Klasse fünf mit einer Gymnasialempfehlung – am Ende schaffen 40 Prozent die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe. Ein Schul-Zoo, Musik und Theater komplettieren das Angebot.
Hermelinweg 10, Tel.: 42 89 28-0, Schulleitung: Maike Drewes,
www.erich-kaestner-schule-hamburg.de

Stadtteilschule Meiendorf An dieser offenen Ganztagsschule mit freiwilligem Nachmittagsprogramm bis 16 Uhr können alle staatlichen Schulabschlüsse erworben werden, darunter das Abitur nach 13 Jahren. Ab der 7. Klasse werden die Klassenverbände aufgelöst und Profilklassen gebildet. Seit ihrem Bestehen sorgt diese Meiendorfer Schule als „Sportbetonte Schule“ für Aufsehen, was zahlreiche Titel und Medaillen belegen. Direkt neben dem Schulgelände befindet sich ein rundum erneuerter Sportpark mit einem großen Kunstrasenplatz und einer vierspurigen Sprintlaufbahn mit Weitsprunggrube. Kooperationspartner sind u. a. der HSV und weitere Sportverbände.
Deepenhorn 1, Tel.: 428 93 08-0, Schulleitung: Stefan Möller,
https://sts-meiendorf.hamburg.de

Stadtteilschule Oldenfelde Mitten im von Villen geprägten Stadtteil Oldenfelde lernen mehr als 800 Schüler in dieser offenen Ganztagsschule. Ein Schwerpunkt ist die berufliche Orientierung. Sie beginnt bereits in der fünften Klasse mit einer technischen Grundausbildung. Der Unterricht findet in insgesamt sechs Fachwerkstätten statt. Jahrgangsspezifisch geht es um Holz-, Metall-, Textil- und Hauswirtschaft sowie Maschinen- und Informationstechnologie. Zu den Kooperationspartnern gehören die Metro AG, Globetrotter Ausrüstung und die Steuerverwaltung Hamburg. Englisch steht ab Klasse 5 auf dem Lehrplan, gefolgt von Französisch und Spanisch. Seit einigen Jahren sind auf dem Schulgelände auch die Oberstufenjahrgänge bis Klasse 13 untergebracht.
Delingsdorfer Weg 6, Tel.: 428 86 63-05, Schulleitung: Martin Homp,
www.sts-oldenfelde.hamburg.de

Gyula-Trebitsch-Schule Namenpatron dieser Tonndorfer Schule ist der deutsch-ungarische Filmproduzent Gyula Trebitsch (1914–2005). In der teilgebundenen Ganztagsschule können alle Abschlüsse erreicht werden, auch das Abitur nach 13 Schuljahren. Für Leistungsstärkere gibt es zusätzlich die Möglichkeit, ab der 7. Klasse den gymnasialen Zweig zu besuchen und das Abitur bereits nach 12 Schuljahren abzulegen. Die Schule, deren Schülerzahl bei rund 1500 liegt, punktet mit einem breiten Fremdsprachenangebot, zu dem auch Farsi, Türkisch, Arabisch und Polnisch gehören. Die Schule liegt direkt am Wandse-Wanderweg und befindet sich auf einem weitläufigen, grünen Schulgelände. Zu den Kooperationspartnern zählt das Deutsche Schauspielhaus.
Barenkrug 16, Tel.: 428 93 25-0, Schulleitung: Oliver Lerch,
www.gyula-trebitsch-schule-tonndorf.de

Max-Schmeling-Stadtteil­schule Die Schule im Bezirk Wandsbek wurde nach der Boxlegende Max Schmeling benannt und ist eine gebundene Ganztagsschule in den Klassen 5 und 6. Ab Klasse 7 ist sie teilgebunden. In einem Rhythmus aus Fachunterricht, Neigungs- und Förderkursen werden gerade die Jüngsten beim Lernen unterstützt. Ab der Klasse 8 werden verschiedene Profile angeboten. Jeweils eine Klasse wird bilingual ausgerichtet. Die Schüler haben dann verstärkten Englischunterricht in Klasse 5. Von Klasse 6 an werden Module, zunächst in Kunst, Sport und Darstellendem Spiel, auf Englisch unterrichtet. Die Schule mit rund 1100 Schülern hat zwei Standorte – im Marienthal und Jenfeld.
Oktaviostraße, Tel.: 428 86 41-50, Denksteinweg 17, Tel.: 428 86 41-20, Schulleitung: Philipp Scholz,
www.max.schmeling-stadtteilschule.de

Otto-Hahn-Schule Vielfalt und Inklusion, fordern und fördern – das sind Grundsätze in dieser Jenfelder Schule mit ihren 1300 Mädchen und Jungen. In der gebundenen Ganztagsschule (bis 16 Uhr) wurden ergänzend zur Förderung im Unterricht Förderbereiche eingerichtet. An den Hamburger Schulen müssen keine Schüler mehr eine Klassenstufe wiederholen. An der Otto-Hahn-Schule existiert derzeit ein Angebot an additiven und integrierten Fördermöglichkeiten von Jahrgang 5 bis 13 in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch. Der pädagogische Ansatz lautet: Fördern statt Wiederholen. Begabtenförderung wird unter anderem in Philosophie und Meteorologie angeboten. Zu den Kooperationspartnern dieser Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe zählen Airbus und zahlreiche Sportvereine.
Jenfelder Allee 53, Tel.: 428 87-303; Schulleitung:Claus Schilke,
www.otto-hahn-schule.hamburg.de

Grund- und Stadtteilschule Altrahlstedt Mehr als 1000 Schüler verbringen an dieser teilgebundenen Ganztagsschule im Osten Hamburgs ihren Alltag. Schwerpunkte liegen im Konzept einer „Kulturschule“ und der „Sportbetonten Schule“, wofür die Bildungseinrichtung mehrfach ausgezeichnet wurde. Bewegung wird nicht nur im Sportunterricht und in den Pausen angeboten, sondern fließt an vielen Stellen im Schulalltag und im Unterricht sowie bei den Klassenlehrertagen ein. Um den Schülern den perfekten Übergang von der Schule in den Beruf zu gewährleisten, stehen frühzeitig Berufsberater in wöchentlichen Sprechstunden bereit. Dabei arbeitet die Schule mit der Handwerks- und Handelskammer zusammen. Auch die Theaterarbeit findet Interessenten.
Hüllenkamp 19, Tel.: 428 86-450, Schulleitung: Katrin Vogel;
www.stadtteilschule-altrahlstedt.hamburg.de
von Edgar S. Hasse

Jahrgangsübergreifend, konfessionell oder nicht — was Privatschulen bieten

Katholische Stadtteilschulen (5. bis 10. Klasse)

Katholische Bonifatiusschule – Stadtteilschule Die Bonifatiusschule im Stadtteil Wilhelmsburg ist eine katholische Privatschule in der Trägerschaft des Erzbistums Hamburg. Der Stundenplan der Schülerinnen und Schüler umfasst wöchentlich zwei Stunden katholischen Religionsunterricht und einen gemeinsam gefeierten Gottesdienst. Auch darüber hinaus sind die christlichen Werte und Normen fest im gemeinsamen Lernen und Leben verankert. In der 5. Klasse liegt der Fokus auf einer allgemeinen Orientierung und dem Erlernen sozialer Kompetenzen. Ab der 6. Klasse können die Kinder und Jugendlichen eine zweite Fremdsprache wählen (Spanisch oder Französisch). In den Jahrgängen 7 bis 10 setzt die katholische Schule einen Schwerpunkt auf die Individualisierung der Lerninhalte und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Wahl zwischen verschiedenen Künsten (Bildende Kunst, Musik, Theater) und unterschiedlichen Profilen (Sprachen, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften).Bonifatiusstraße 2, Tel.: 040/730 87 77-0, Schulleitung: Bianca Neugebauer, www.bonifatiusschule.de

Katholische Schule Harburg – Stadtteilschule Die Privatschule in Harburg ist in der Trägerschaft des Erzbistums Hamburg und steht für Verlässlichkeit, Christlichkeit und Verantwortung. Im Rahmen des familiären Lernsystems erwartet die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Bildungsangebot, das Schwerpunkte auf die Förderung praktischer Fähigkeiten und die Bestärkung im eigenständigen Handeln legt. Besonders der Projektunterricht der 4. bis 6. Klasse ermöglicht eine klassen- und jahrgangsübergreifende Ausrichtung der Lehrinhalte nach individuellen Interessen. Beispiele dafür sind etwa das Forschen im Wasserlabor, die Zusammenarbeit in der Gruppe „Küchenkids“ und das gemeinsame Theaterspielen. Von der 8. bis zur 10. Klasse fokussiert sich der Unterricht in Form von Sozial- und Betriebspraktika auf die Berufsorientierung. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Übergang in die dreijährige Oberstufe für einen Abiturabschluss. Julius-Ludowieg-Straße 89, Tel.: 040/881 41 08-10,
www.katholischeschuleharburg.de

Katholische Schule St. Paulus Die Privatschule in Billstedt gehört zum Katholischen Schulverband Hamburg und setzt auf einen anspruchsvollen Unterricht vor dem Hintergrund einer christlich geprägten Erziehung. Die Schulgemeinschaft will dem gemeinsamen Lernen ein Gefühl der Geborgenheit und eine Atmosphäre des Vertrauens verleihen. Die katholische Schule legt bei der Ausführung ihres Bildungsauftrags einen Schwerpunkt auf die Lesekompetenz und initiiert eine Reihe von Projekten und Aktivitäten, um die Schülerinnen und Schüler optimal in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Außerdem erhalten Kinder und Jugendliche mit nicht deutscher Muttersprache in den Klassen 7 bis 10 besondere Hilfestellungen für die Aneignung deutscher Literatur. Durch diesen intensiven Umgang mit Texten und Medien möchte die Stadtteilschule ihre Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern erziehen. Das anschließende Abitur können Jugendliche an der Sankt-Ansgar-Schule oder der Sophie-Barat-Schule absolvieren. Öjendorfer Weg 14, Tel.: 040/350 30 30-0,Schulleitung: Michael Stüper, www.sankt-paulus-schule.de

Katholische Gymnasien und Oberstufen an Stadtteilschulen

Sankt-Ansgar-Schule Das katholische Gymnasium im Stadtteil Hamburg-Borgfelde ist eine Privatschule in jesuitischer Tradition und in der Trägerschaft des katholischen Schulverbandes. Die Schule bietet Absolventen und Absolventinnen der 10. Klasse mit einem Vermerk zur Versetzung in die gymnasiale Oberstufe die Möglichkeit, ihre Schullaufbahn mit dem Ziel eines Abiturabschlusses weiterzuführen. Zu Beginn werden die Schülerinnen und Schüler in der einjährigen Vorstufe auf die Profile der Oberstufe vorbereitet. Dazu zählen eine intensive Förderung in den Hauptfächern, ein Methodentraining und die Einübung wissenschaftlichen Arbeitens. In der anschließenden Oberstufenzeit (2 Jahre) können die Jugendlichen je nach Interessenschwerpunkt aus einer Reihe von Profilen wählen (Biologie-Profil, PGW-Profil, Religions-Profil). Hinzu kommen eine Berufsorientierungswoche und eine individuelle Beratung für den Einstieg in die Berufswelt. Bürgerweide 33, Tel.: 040/251 73 4-10,
Schulleitung: Hans-Martin Flesch, www.sankt-ansgar-schule.de

Sophie-Barat-Schule Das katholische Gymnasium im Stadtteil Rotherbaum ist eine Privatschule in direkter Trägerschaft des Erzbistums Hamburg. Ihr Ziel ist es, ihre Schülerinnen und Schüler auf die aktive Teilnahme am kulturellen und politischen Leben vorzubereiten. Dabei stellt die katholische Schule einen Ort des lebendigen Glaubens dar und bietet ein breites sprachliches, künstlerisches und naturwissenschaftliches Unterrichtsspektrum. Der schulische Werdegang beginnt in der 5. und 6. Klasse mit einer Beobachtungsstufe, in der ein gelungener Übergang von der Grundschule zum Gym­nasium bzw. zur Stadtteilschule sichergestellt werden soll. Die Mittelstufe (7. bis 10. Klasse) gliedert sich in Fundament und Additum. Während das Fundament die obligatorische gymnasiale Kompetenzbasis abdeckt, können im Additum selbstständig Interessenschwerpunkte gesetzt werden. In der Oberstufe wählen die Schülerinnen und Schüler schließlich zwischen sieben Profilen mit unterschiedlichen fachlichen Ausrichtungen. Neue Rabenstraße 1, Tel: 040/45 02 29 10, Schulleitung: Frau Dr. Gabriele Roosen, www.sophie-barat-schule.de

Evangelische Schulen

Bugenhagen-Schule Alsterdorf Die Bugenhagen-Schule ist eine evange­lische Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe. Der Unterricht beginnt in der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) mit einem schulinternen Lehrprogramm, das sich an den Hamburger Bildungsplänen orientiert. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf das Arbeiten in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen gelegt. So ergänzt unter anderem das Fach „Projekt“ die Hauptfächer durch einen Fokus auf selbst gesteuertes, individuelles und fächerübergreifendes Lernen.

Auch in der Mittelstufe (8. bis 10. Klasse) wird diese projektbasierte Unterrichtsmethodik beibehalten und durch eine frühe Berufsorientierung ergänzt, die besonders Wert auf soziale Kompetenzen und ein christliches Menschenbild legt. In der gymnasialen Oberstufe (11. bis 13. Klasse) werden schließlich drei Profile angeboten, in denen jeweils eines der Fächer Pädagogik, Wirtschaft und Biologie im Mittelpunkt steht. Alsterdorfer Straße 506, Tel: 040/50 77 33 28, Schulleitung: Eva-Maria Kopte, www.bugenhagen-schulen.de/alsterdorf

Bugenhagen-Schule im Hessepark Die Stadtteilschule im Hessepark in Blankenese ist in evangelischer Trägerschaft und legt ein besonderes Augenmerk auf die pädagogische Betreuung ihrer Schülerinnen und Schüler. Um eine individuelle Betreuung gewährleisten zu können, bestehen die Lerngruppen der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) aus maximal 24 Kindern und Jugendlichen, die von einer Doppelspitze (Lehrerin und Pädagoge) unterrichtet werden. Die anschließende Mittelstufe (8. bis 10. Klasse) dient nicht nur der Vermittlung von Wissen, sondern auch der Entfaltung sozialer Kompetenzen und der Entwicklung einer starken Persönlichkeit. Hierbei setzt die Schule auf individualisierten Fachunterricht, freie Lernzeiten sowie Bewegungs- und Entspannungsphasen. Nach der Vorstufe (11. Klasse) treten die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe (12. und 13. Klasse) in das Profil „Mensch und Umwelt“ ein und beleuchten dort das Menschsein aus gesellschaftlicher, pädagogischer und biologischer Perspektive. Oesterleystraße 22, Tel.: 040/86 62 35 34, Schulleitung: Hayo Janssen,
https://blankenese.bugenhagen-schulen.de

Wichern-Schule: Stadtteilschule und Gymnasium Die Wichern-Schule gehört zu der Stiftung Das Rauhe Haus und ist eine private Stadtteilschule mit gymnasialem Oberstufenzweig. Die größte evangelische Privatschule Deutschlands versteht sich als Lebens- und Lernort im Sinne des christlichen Menschenbildes und verfügt über ein breites Unterrichtsangebot, das den Schülerinnen und Schülern eine Grundlage für ihren weiteren Lebensweg bereiten soll. Die Beobachtungsstufe (5. bis 7. Klasse) setzt mit Musik, Sport und Naturwissenschaften unterschiedliche Schwerpunkte und stattet die Kinder und Jugendlichen ab der 7. Klasse mit Tablets für ein individualisiertes Lernen aus. In der Mittelstufe (8. bis 10. Klasse) sind Religionsunterricht und Gottesdienst weiterhin fest im Stundenplan verankert und ergänzen sich mit den anderen schulischen Inhalten. In der Oberstufe bietet das Gymnasium fünf verschiedene Profile mit unterschiedlichen inhaltlichen Akzenten an (Religion, Geographie, Biologie, Geschichte, Sport). Horner Weg 164, Tel.: 040/655 91-190, Schulleitung: Christoph Pallmeier,
www.wichern-schule.de

Jüdische Schule

Joseph-Carlebach-Schule Die Stadtteilschule ist eine private und gebundene Ganztagsschule und versteht sich als jüdisches Bildungshaus. Dabei möchte sie ein Lern- und Lebensort sowohl für jüdische als auch für nicht jüdische Schülerinnen und Schüler sein. Im Zentrum des Unterrichts der Schule steht die Einzigartigkeit des Lernverhaltens eines jeden Kindes, dem sie mit einem individualisierten Bildungsweg gerecht werden möchte. So richtet sich das Bildungshaus zwar inhaltlich nach dem Hamburgischen Bildungsplan, setzt aber eigene pädagogische und methodische Akzente. Unter anderem unterrichtet die jüdische Stadtteilschule die klassischen Schulfächer in sogenannten „Lernbereichen“, die bei einem vernetzten Lernen unterstützen sollen. Außerdem werden individualisierte Förderprogramme angeboten, die sowohl Kinder als auch Jugendliche gezielt einmal pro Woche durch eine qualifizierte Lehrkraft fordern und fördern. Seit 2017 bietet die Stadtteilschule auch eine gymnasiale Oberstufe an – im Jahr 2020 konnte erstmals seit 1938 an einer jüdischen Schule das Abitur abgelegt werden. Grindelhof 30, Tel.: 040/44 09 44 11, www.jcsh.de

Freie Waldorfschulen (Rudolf-Steiner-Schulen)

Rudolf-Steiner-Schule Altona Die Waldorfschule in Altona begleitet ihre Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse und folgt dabei den pädagogischen Grundlagen ihres Gründers Rudolf Steiner. Ausgehend von der Betrachtung des Kindes als psychisches, seelisches und geistiges Wesen werden intuitive und bewegungsintensive Lernmethoden eingesetzt, um eine authentische Persönlichkeitsentwicklung mit dem schulischen Bildungsweg zu verbinden. An der Waldorfschule reicht die Mittelstufe von der 4. bis zur 8. Klasse und fällt damit in die sogenannte „Klassenlehrerzeit“, in der eine pädagogische Bezugsperson den Unterricht in nahezu allen Fächern übernimmt. Hierbei geht es vor allem um einen künstlerischen und rhythmischen Ansatz, der eine Grundlage für die begriffliche und wissenschaftliche Vertiefung des Gelernten in der Oberstufe legt. Ab dort unterrichten Fachlehrer im vierwöchigen Wechsel Fächer wie Deutsch, Geschichte und Mathematik. Besonders kommt es hier im Rahmen von Praktika und Projektarbeiten auf Selbstständigkeit und Praxisfertigkeit an. Bleickenallee 1, Tel.: 040/ 410 09 93 , Schulkoordination: Dagmar von Falkenburg,
Jan Witte, www.waldorfschule-altona.de

Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf Die Rudolf-Steiner-Schule in Bergedorf ist eine allgemeinbildende Gesamtschule, die die Klassen 1 bis 13 umfasst und den Erwerb des Haupt- und Realschulabschlusses sowie des Abiturs ermöglicht. Ausgehend von dem Grundsatz, dass der Mensch aus Kopf, Herz und Händen besteht, vereint die Waldorfschule schulisches Basiswissen mit Fantasie, Kreativität und kritischem Denken. Künstlerische Fächer wie Handarbeit, Kunst und Werken werden hierbei gleichberechtigt mit Deutsch oder Mathe unterrichtet. Sowohl in Mittel- als auch Oberstufe findet die Lehre in sogenannten „Epochen“ statt. Das bedeutet, dass jeweils vier Wochen am Stück im Zeichen eines bestimmten Faches stehen, damit die Schülerinnen und Schüler eine engere Verbindung zu den Unterrichtsinhalten aufbauen können. Neben einer ganzen Reihe von Landwirtschafts-, Betriebs- und Sozialpraktika erwartet Jugendliche in den Klassen 12 und 13 die Wahl zwischen einem naturwissenschaftlichen, einem gesellschaftswissenschaftlichen und einem künstlerischen Profil. Am Brink 7, Tel: 040/721 22 22, www.waldorfschule-bergedorf.de

Rudolf-Steiner-Schule Bergstedt Die Waldorfschule in Bergstedt stellt im Rahmen der bewährten Pädagogik ihres Gründers die individuelle Förderung der Persönlichkeit ihrer Kinder und Jugendlichen in das Zentrum ihres Bildungsauftrags. Der dreiwöchige Wechsel zwischen fachspezifischen Schwerpunktphasen des Lernens – der „Epochenunterricht“ – wird in Mittel- und Oberstufe beibehalten und durch Fächer wie Geschichte, Physik und Chemie ergänzt. Dabei nehmen traditionell die künstlerischen und handwerklichen Aspekte des Lernens eine größere Bedeutung ein, als dies an staatlichen Schulen der Fall ist. Ab der 9. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler nicht mehr von ihren Klassenlehrern, sondern von Fachlehrern unterrichtet und mit der Arbeitswelt vertraut gemacht. Ein Landbau-, ein Vermessungs-, und ein Berufspraktikum sowie eine kunsthistorische Reise ins Ausland stellen hierbei Höhepunkte dar. Im Rahmen des Abiturzweigs entscheiden sich die Jugendlichen schließlich zwischen einem sprachlich-künstlerischen, einem naturwissenschaftlichen und einem gesellschaftswissenschaftlichen Profil. Bergstedter Chaussee 207, Tel.: 040/607 757 30
Schulleitung: Richardis Schultz, Sophia Klipstein, www.steinerschule-bergstedt.de

Rudolf-Steiner-Schule Harburg Die Rudolf-Steiner-Schule Harburg ist eine integrierte Gesamtschule in freier Trägerschaft und unterrichtet auf Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners. Die Kinder und Jugendlichen sollen demnach auf musisch-künstlerische sowie handwerklich-technische Weise an wissenschaftliche Inhalte herangeführt werden. In ähnlicher Weise wie auch an anderen Waldorfschulen orientiert sich das Lernen in Harburg von der 1. bis zur 13. Klasse an der Lernmethodik des Epochenunterrichts, bei der in drei- bis vierwöchigen Blöcken schwerpunktmäßig unterschiedliche Fächer behandelt werden. In der 4. bis 6. Klasse beginnt dies beispielsweise mit „Heimatkunde“ und endet in der 12. und 13. Klasse zur Vorbereitung auf das Abitur mit komplexeren Themen wie Botanik, Zoologie und Genetik.Ehestorfer Heuweg 82, Tel: 040/797 18 10, www.rss-harburg.de/

Rudolf-Steiner-Schule Nienstedten Die Rudolf-Steiner-Schule in Nienstedten verfolgt das Ziel, ihren Schülerinnen und Schülern im geschützten Rahmen das Selbstvertrauen zu verleihen, um in der nachschulischen Zeit ihre eigenen Wege gehen zu können. Auf Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners wird in der Mittel- und Oberstufe ein Epochenunterricht praktiziert, der sich unter anderem durch eine künstlerisch-handwerkliche Lernmethodik von staatlichen Schulen unterscheidet. So wird in dem Unterrichtsfach Geschichte die Vergangenheit der Menschheit nicht nur aus naturwissenschaftlicher, sondern auch aus mythologisch-dichterischer Perspektive erzählt. In der Oberstufe liegt ein besonderes Augenmerk auf der Fähigkeit, selbstständig Urteile zu fällen und komplexe Themen aus kritischer Distanz zu bewerten. Zahlreiche Praktika und Jahresarbeiten stehen stellvertretend für diesen Unterrichtsansatz und eröffnen früh Einblicke in die Arbeitswelt.
Elbchaussee 366, Tel.: 040/822 40 00, www.waldorfschule-nienstedten.de

Rudolf-Steiner-Schule Wandsbek Die Rudolf-Steiner-Schule Wandsbek ist eine zweizügige Gesamtschule mit den Klassen 1 bis 13. Auf Grundlage der anthroposophischen Pädagogik ihres Gründers können die Schülerinnen und Schüler entweder einen Waldorfabschluss, einen mittleren Schulabschluss (MSA) oder das Abitur anstreben. Der schulische Werdegang gliedert sich grundsätzliche in eine Klassenlehrerzeit (1. bis 8. Klasse) und eine Fachlehrerzeit (9. bis 13. Klasse). Bereits ab der 5. Klasse nähern sich die Kinder und Jugendlichen den Lehrinhalten auf einem höheren Abstraktionslevel und mit einer kritischen wissenschaftlichen Distanz. Mit dem Aufstieg in höhere Jahrgangsstufen nimmt außerdem die Individualisierung der Lehrinhalte zu, und es entstehen größere Freiräume für Referate und Projektarbeiten. Auch in den Klassen 11 bis 13 sollen die Schülerinnen und Schüler weiterhin in die Lage sein, sich selbst in ein Verhältnis zu dem Gelernten zu setzen. Rahlstedter Weg 60, Tel.: 040/645 89 50, www.waldorfschule-wandsbek.de

Christian-Morgenstern-Schule Die Waldorfschule im Herzen der Hamburger Schanze möchte Kindern und Jugendlichen vor allem Spaß am Lernen bereiten und ihnen dabei helfen, ihre individuellen Fähigkeiten zu entfalten. In den ersten acht Jahrgängen wird jede Klasse durchgehend von einer pädagogischen Lehrkraft betreut, wodurch diese sich langfristig auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einstellen kann. Ab der 9. Klasse werden die Klassenlehrer von Fachlehrern abgelöst, und zu den Grundlagenfächern wie Deutsch, Mathe und Handwerken treten weitere Fächer wie Physik und Chemie. Außerdem wird in der Oberstufe ein Fokus auf Praktika und individuelle Beratungsangebote gelegt. Nach dem Bestehen des Mittleren Schulabschluss am Ende der 11. Klasse kann im Falle einer entsprechenden Eignung nach dem 13. Schuljahr das Abitur erworben werden. Heinrichstraße 14, Tel.: 040/41 35 94 44,
www.christianmorgensternschule.de

Christliche Schulen

August-Hermann-Francke-Schule Bergedorf Die christliche Stadtteilschule im Glasbläserhöfe-Viertel Bergedorfs möchte bei ihren Schülerinnen und Schülern Lernfreude erwecken und ihre Stärken fördern. Dabei setzt die Privatschule auf Lese- und Mathematikwettbewerbe, vielfältige Schulprojekte und ein familiäres Miteinander. Der Schulalltag wird von schönen Ritualen und klaren Regeln bestimmt, wofür die frische Morgenandacht und der gemeinsame Gottesdienst die besten Beispiele sind. Im Unterricht verbinden engagierte Lehrer mit Fachkompetenz und Herz moderne Sachthemen mit den christlichen Werten. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderen Parkour Creation und die Tanzakademie Nord. Glasbläserhöfe 6, Tel.: 040/80 80 30-190, Schulleitung: Christina Benkmann, Stefanie Führer, www.ahfs.de/bergedorf

August-Hermann-Francke-Schule Uhlenhorst Die afhs auf der Uhlenhorst vereint Stadtteilschule und Gymnasium an einem Standort – dabei vermittelt sie christliche Wertegrundlagen und bietet den Schülerinnen und Schülern die größtmögliche Auswahl schulischer Abschlüsse. Der Unterricht ist von der 5. Klasse an in Lern-Profilen organisiert, die die Interessen und Stärken der Kinder und Jugendlichen widerspiegeln und ausbauen. So besteht in der 5. und 6. Klasse die Wahl zwischen einer Musik- oder einer Forscherklasse. Im 7. Jahrgang differenziert sich dieses Angebot in ein sprachlich-wissenschaftliches, ein technisch-wirtschaftliches und ein musisches Profil. Nach dem Mittleren Schulabschluss in der 10. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler in den drei Profilen Natur und Umwelt, Kultur und Gesellschaft sowie Sprache und Wirtschaft auf das Abitur sowie die Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet. Bachstraße 48, Tel.: 040/80 80 30-250, Schulleitung: Joachim Klapper,
(Ausweichquartier bis Sommer 2022: Glasbläserhöfe 6), www.ahfs.de/uhlenhorst-sts/

Weitere staatlich anerkannte Ersatzschulen

Bilinguales Gymnasium Phorms Hamburg Das private Gymnasium auf dem englisch-deutschen Phorms Campus Hamburg steht für Internationalität und gemeinsames Lernen. Im Unterricht setzt die bilinguale Schule auf ein amerikanisch geprägtes Kabinettsystem, in dem die Schülerinnen und Schüler für jedes Fach den Raum wechseln und dadurch jeweils in eine fachbezogene Lernumgebung eintreten. Dies hilft auch bei der Einstellung auf die beiden Hauptsprachen Deutsch und Englisch sowie die später dazukommenden Fächer Französisch und Spanisch. Die Privatschule bietet Unterricht für die Studienstufen 5 bis 12 an und konnte im Jahr 2020 erstmals den Abiturabschluss eines eigenen Oberstufenjahrgangs verkünden. Neben dem Hamburgischen Bildungsplan erhalten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Cambridge Sprachprüfungen (C1 und C2) sowie zur Teilnahme an verschiedenen AGs vom „Vertical Gardening“ bis zu „Magic Maths“. Wendenstraße 35-43, Tel.: 040/32 53 70 53, Schulleitung: Joachim Heß, www.hamburg.phorms.de/de/privatschule-hamburg/

Brecht-Schule Hamburg Die Brecht-Schule ist die größte konfessionell unabhängige und gemeinnützige Privatschule Hamburgs und setzt sich aus Stadtteilschule und Gymnasium zusammen. Beide Institutionen haben es sich zum Ziel gemacht, den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler individuell auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden und ihnen die optimale Nutzung ihres Leistungspotenzials zu ermöglichen. Das zentrale Profil des Brecht-Gymnasiums ist außerdem die Hochbegabtenförderung, mit der 2001 als erste Schule Hamburgs begonnen wurde. Pädagogischer Schwerpunkt des schulischen Werdegangs von der 5. Klasse bis zum Abschluss ist die Unterstützung bei der Entwicklung zu fachlich und sozial kompetenten Persönlichkeiten. In der Oberstufe können die jungen Erwachsenen sowohl an der Stadtteilschule als auch am Gymnasium zwischen einer Reihe von Profile wählen, wobei in der Stadtteilschule ein Jahr in einer Vorbereitungsstufe hinzukommt. Zu den Kooperationspartnern zählen die Universität Hamburg, die Bucerius Law School und die Medical School Hamburg.Norderstraße 163, Tel.: 040/211 11 20, Schulleitung Gymnasium: Miriam Hoffmann; Schulleitung Stadtteilschule: Simone Bierbaum, www.brecht-schule.hamburg

Jenisch-Gymnasium Das Jenisch-Gymnasium ist eine Ganztagsschule, die besonderen Wert auf kleine Klassen, persönlichen Kontakt und einen engen Austausch mit den Eltern legt. Ab der 6. Klasse können Schülerinnen und Schüler neben Englisch als zweite Fremdsprache zwischen Französisch, Latein und Spanisch wählen. Außerdem werden bis zur 10. Klasse keine Hausaufgaben erteilt. In der Studienstufe müssen sich die jungen Erwachsenen zwischen den Oberstufenprofilen „Natur und Politik“ (Schwerpunkt Biologie) und „Globalisierung und Umwelt“ (Schwerpunkt PGW) entscheiden. Ergänzend zu den Profilfächern hält das Gymnasium ein breites AG-Angebot bereit, das vom Reiten übers Goldschmieden bis hin zum digitalen Fotografieren reicht. Jenischstraße 48, Tel.: 040/81 99 22 80, Schulleitung: Corinna Lippert,
www.ppg-schulen.de/jenisch

Stadtteilschule St. Georg Die private Ganztagsschule St. Georg möchte ihre Schülerinnen und Schüler auf Grundlage gemeinsamer Werte zu einem selbstständigen Leben anleiten. In den Klassenstufen 5 bis 8 liegt ein Fokus auf den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch, welcher in den Jahrgängen 9 und 10 auf die naturwissenschaftlichen Fächer ausgeweitet wird. Bereits ab der 8. Klasse können sich die Kinder und Jugendlichen außerdem im Fach „Arbeit und Beruf“ früh mit ihrem nachschulischen Werdegang auseinandersetzen. Hinzu kommen ein Sozialpraktikum in der 8. Klasse, ein Betriebspraktikum im 9. Jahrgang und ein Berufsorientierungsprogramm inklusive Potenzialanalyse. Besonders stolz ist die Stadtteilschule auf ihren breit gefächerten Wahlbereich, der über 30 Kurse umfasst. Schülerinnen und Schülern können in Kursen von A wie Architektur bis W wie Wandmalerei bestehenden Interessen nachgehen oder neue entdecken. Rostocker Straße 62, Tel.: 040/24 70 87, Schulleitung: Herr Fritze, www.ppg-schulen.de/stgeorgsts/