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In Hamburg starten neue Referendare – jeder dritte ein Mann

In Hamburg starten 358 neue Referendare nach ihrem Studium am 1. Februar an den  Schulen.

In Hamburg starten 358 neue Referendare nach ihrem Studium am 1. Februar an den Schulen.

Foto: Roland Magunia / Roland Magunia/Funke Foto Services

Der Lehrermangel in Hamburg ist nicht so dramatisch wie anderswo. Und: Die Anwärter werden jünger.

Hamburg.  Hamburg hat nach Einschätzung von Schulsenator Ties Rabe (SPD) keine Probleme mit fehlendem Lehrernachwuchs. So starten 358 neue Referendare nach ihrem Studium am 1. Februar an den Hamburger Schulen.

Das sind zwar 67 weniger als im Februar 2020, doch die Zahl der Bewerbungen war mit 697 noch immer doppelt so hoch wie die Zahl der Ausbildungsplätze, heißt es von der Schulbehörde. „In vielen anderen Bundesländern herrscht seit Jahren dramatischer Lehrermangel“, sagt Rabe. „In Hamburg haben wir bisher Glück gehabt, weil die Stadt attraktiv ist und weil viele junge Menschen das Hamburger Schulsystem als attraktives Berufsumfeld entdeckt haben.

Schule in Hamburg: Am begehrtesten Referendariate an Gymnasien

Aber die Situation wird nicht leichter.“ Deshalb habe die Stadt die Zahl der Ausbildungsplätze deutlich erhöht – von zuvor 570 im Jahr ab 2019 auf 810 Plätze jährlich.

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Am begehrtesten sind Referendariate an Gymnasien. Das Durchschnittsalter der Nachwuchslehrer sinkt auf 29,8 Jahre. Jeder dritte Referendar ist ein Mann. Weil für bestimmte Fächer Lehrer fehlen, wurden 7,3 Prozent der Plätze mit Quereinsteigern besetzt.

( inga )

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