SWD-Geschäftsführung

Kruse nicht mehr Chef der Schutzgemeinschaft Wald

Jens Meyer-Wellmann
Rüdiger Kruse sitzt für die CDU im Bundestag.

Rüdiger Kruse sitzt für die CDU im Bundestag.

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Rüdiger Kruse gibt nach über 30 Jahren den Posten des Geschäftsführers auf und überlässt seiner Kollegin Barbara Makowka das Feld.

Hamburg. Der Hamburger CDU Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse hat seinen Posten als Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Hamburg zum Jahreswechsel aufgegeben. „Nach über 30 Jahren als Geschäftsführer muss ja irgendwann auch die Nachfolge geregelt werden“, sagte Kruse dem Abendblatt. „Barbara Makowka ist vor fünf Jahren zur SDW gekommen, ist seit letztem Jahr in der Geschäftsführung und hat sich mehr als bewährt. Wenn, wie jetzt, die richtige Nachfolgerin da ist, muss man auch den Wechsel vollziehen.“ Die SDW ist ein Naturschutzverband und engagiert sich stark in der Jugendarbeit.

In Hamburg betreibt die SDW unter anderem die Waldschule im Niendorfer Gehege, von der Exkursionen starten und die Ferienprogramme für Kinder anbietet. Laut abgeordnetenwatch.de und „Spiegel“ war Kruse mit rund 7000 Euro Monatsgehalt zwischenzeitlich der Hamburger Bundestagsabgeordnete mit dem höchsten Nebeneinkommen. Nach den Angaben auf seiner Bundestagsseite ist Kruse weiterhin Mitglied der Aufsichtsräte von DB Station & Service AG, Die Autobahn GmbH des Bundes und der Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen (IGA).

Rüdiger Kruse als Wahlkreiskanditat vorgeschlagen

Der 59-Jährige, der seit 2009 im Bundestag sitzt, wurde vom Kreisausschuss der CDU Eimsbüttel kürzlich erneut als Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl im September vorgeschlagen. Er dürfte gegen Niels Annen (SPD) und Till Steffen (Grüne) antreten. Ob Kruse auch einen aussichtsreichen Listenplatz bekommt, ist noch unklar. Hier ist die Konkurrenz bei der CDU groß.

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