Verkehr in Hamburg

Lastenrad statt Lieferwagen: Waren-Mikrodepot in der City

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) testete am Donnerstag ein Elektro-Lastenrad der Deutschen Post bei der Vorstellung eines Mikrodepots für Warenlogistik in der Innenstadt. Mit dem Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Hochbahn, Rewe, Hermes, UPS und Deutsche Post soll die Warenlogistik im Stadtverkehr per Lastenfahrrad erprobt werden.

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) testete am Donnerstag ein Elektro-Lastenrad der Deutschen Post bei der Vorstellung eines Mikrodepots für Warenlogistik in der Innenstadt. Mit dem Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Hochbahn, Rewe, Hermes, UPS und Deutsche Post soll die Warenlogistik im Stadtverkehr per Lastenfahrrad erprobt werden.

Foto: Christian Charisius/dpa

Mehrere Unternehmen werden das Depot in der Hamburger Altstadt nutzen. Das sind die Ziele des Projekts, das die Hochbahn leitet.

Hamburg. Die Unternehmen Rewe, Hermes, UPS und Deutsche Post wollen ihre Waren in der Hamburger Altstadt probeweise mit Lastenrädern statt Lieferwagen zustellen. Dazu eröffneten sie unter der Leitung der Hochbahn am Donnerstag in der Burchardstraße ein erstes gemeinsam genutztes Mikrodepot für Warenlogistik.

Dort sollen Sendungen der Projektpartner von kommenden Montag (18. Januar) an zwischengelagert und dann mit Lastenrädern zu den Kunden gebracht werden, teilte die Hochbahn mit. Ziel des zum Reallabor Hamburg(RealLabHH) gehörenden Projekts ist eine Entlastung des innerstädtischen Verkehrs sowie eine Reduzierung der Emissionen.

Das Projekt laufe zunächst bis Ende des Jahres. Erste Ergebnisse und Auswertungen sollen im Oktober zum ITS-Weltkongress präsentiert werden.

( dpa )

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