Innenstadt

Audi im Gegenverkehr: drei Schwerverletzte bei Unfall

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Einer der drei Unfallwagen auf der Kreuzung Ballindamm/Glockengießerwall.

Einer der drei Unfallwagen auf der Kreuzung Ballindamm/Glockengießerwall.

Foto: Constantin Decker

Drei Autos kollidierten auf der Kreuzung vor der Lombardsbrücke. Der Aufprall riss sogar einen Motorblock aus dem Fahrzeug.

Hamburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Hamburger Innenstadt sind am frühen Mittwochmorgen um 6.16 Uhr drei Pkw ineinandergekracht – einer der Fahrer war aus noch unbekannten Gründen an der großen Kreuzung zwischen Lombardsbrücke und Wallringtunnel im Gegenverkehr unterwegs.

Bei dem heftigen Aufprall wurden laut Polizei drei Männer schwer verletzt, einer der Fahrer war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden.

Fahrzeugtrümmer auf gesamter Kreuzung verteilt

An der Einsatzstelle wurde dann das ganze Ausmaß des Unfalls deutlich: "Es lagen Fahrzeugtrümmer im gesamten Kreuzungsbereich, einem der drei beteiligten Fahrzeuge war durch die Wucht des Aufpralls der Motorblock herausgerissen worden", so ein Feuerwehrsprecher.

Laut aktuellem Ermittlungsstand war der 32 Jahre alte Fahrer eines Audi an der Kreuzung Ferdinandstor/Glockengießerwall aus unbekannten Gründen in den Gegenverkehr geraten und im Kreuzungsbereich mit zwei weiteren Pkw kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Drei Schwerverletzte bei Unfall am Wallringtunnel

Alle drei in den Unfall verwickelten Männer – neben dem Audi-Fahrer eine 52-Jähriger und ein 55-Jähriger, die mit ihren Pkw aus dem Wallringtunnel kamen – mussten rettungsdienstlich versorgt und laut Polizei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Besonders schwierig gestaltete sich die Rettung des Eingeklemmten: Der Mann wurde vor Ort von Notfallsanitätern und Notarzt noch in seinem Audi versorgt und gleichzeitig mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit. Nach gut einer halben Stunde konnte der Fahrer schließlich aus dem Fahrzeugwrack befreit und in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus transportiert werden, so die Feuerwehr.

Nach Unfall: Staus im Hamburger Berufsverkehr

Die Sperrungen für die Rettungs-, Rekonstruktions- und Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden und lösten rund um den Ballindamm erhebliche Staus im morgendlichen Berufsverkehr aus. Erst viereinhalb Stunden nach dem Unfall konnte der Bereich wieder vollständig freigegeben werden. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug samt Rüstungswagen mit dem notwendigen technischen Gerät, einem Notarzt und drei Rettungswagen vor Ort.

( gen/josi )

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