Trotz Corona

Auftakt zum Weihnachtsgeschäft: Die City voller Menschen

Am Sonnabend vor dem 1. Advent waren sehr viele Hamburger in der City unterwegs, wie hier auf der Spitalerstraße.

Am Sonnabend vor dem 1. Advent waren sehr viele Hamburger in der City unterwegs, wie hier auf der Spitalerstraße.

Foto: Markus Scholz/dpa

Am Sonnabend vor dem 1. Advent bildeten sich teils lange Schlangen vor den Geschäften in der Hamburger Innenstadt.

Hamburg. Für den Hamburger Einzelhandel womöglich ein Segen: Viele Hamburger nutzten den Sonnabend vor dem 1. Advent zur ausgiebigen Einkaufstour. Die Hamburger City war so voll wie lange nicht – trotz Pandemie. Vor den Geschäften bildeten sich teils lange Schlangen.

Die Geschäfte hatten sich in der sogenannten Black-Friday-Woche, zu der auch der Sonnabend noch zählte, mit Sonderangeboten überschlagen. Sie bildet im Einzelhandel den Auftakt zum wichtigen Weihnachtsgeschäft, auf das die gebeutelten Geschäftsleute am Ende des Corona-Jahres 2020 besonders hoffen. Nicht zuletzt eine prächtige Illumination der Einkaufsmeilen – wie beispielsweise das Lichtspektakel in der Mönckebergstraße – soll die Hamburger in der Weihnachtszeit zahlreich zum Einkaufsbummel in die Innenstadt locken.

Wie der Black Friday zu seinem Namen kam

Der "Black Friday" (schwarzer Freitag) ist in den USA der Freitag nach Thanksgiving. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Freitag als Start in die Weihnachtseinkaufsaison.

Der Black Friday ist eine Aktion des Einzelhandels, bei der Angebote und Rabatte zum Kaufen anregen sollen. Inzwischen haben viele Länder den Black Friday übernommen. Und weil ein einziger Tag zum Shoppen der vielen Sonderangebote kaum ausreicht, hat der Einzelhandel aus dem Black Friday eine ganze Schnäppchenwoche gemacht: Die Black-Friday-Woche.

Übrigens: Zur Entstehung des Namens Black Friday gibt es einige Theorien. Die Plausibelste besagt, dass die Händler an dem Tag aus den roten Zahlen kommen und am Ende des Verkaufsmarathons schwarze Zahlen schreiben.

Illumination des Weihnachtsbaums vor dem Michel

Unterdessen hat am Sonnabend mit einer Adventsandacht mit dem Titel „Singen-Hören-Staunen“ für Familien und Kinder im Hamburger Michel das Adventswochenende begonnen. Wegen der Corona-Beschränkungen musste ein Teil der Plätze aber leer bleiben.

Nach der Andacht erfolgte auf dem Kirchplatz durch Hauptpastor Alexander Röder die feierliche Illumination des Weihnachtsbaumes. Am 1. Advent wird um 10.00 Uhr die Evangelische Messe auf dem Kirchplatz stattfinden.