Die Hamburg-Kolumne

Was CDU-Mann Ploß und Virologe Drosten jetzt gemeinsam haben

Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß.

Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß.

Foto: Andreas Laible / Andreas Laible / FUNKE Foto Services

Model Lena Gercke räumt während des Lockdowns gerne auf, Vicky Leandros bringt Licht in die trüben Tage.

Hamburg. Die Adventszeit ist für sie die schönste Zeit des Jahres, deshalb hat Model Lena Gercke gemeinsam mit ihren Partnern Otto und About You den LeGer Christmas Shop im Hamburger Hof eröffnet und sprach darüber mit dem Abendblatt.

Die Unternehmerin sagt, sie verstehe, dass der Fokus der Menschen derzeit auf Sicherheit und Gesundheit läge, umso glücklicher sei sie gewesen, den temporären Laden trotz der Pandemie eröffnen zu dürfen: „Jetzt beginnt eine eigentlich hoffnungsvolle Phase im Jahr. Die Adventszeit ist für mich immer positiv besetzt, und ich glaube, es tut den Menschen gut, in unserer kleinen Weihnachtswelt ein wenig in Stimmung zu kommen. Besonders jetzt, da viele Weihnachtsmärkte und -feiern leider nicht stattfinden können.“

Die 32-Jährige glaubt, man komme am besten durch die Krise, wenn man die frei gewordene Zeit für neue Hobbys oder eine längst überfällige Aufräumaktion nutze. Die Mutter eines kleinen Kindes liebt es, Plätzchen zu backen und ihr Haus zu dekorieren und rät dazu, möglichst viel per Video zu kommunizieren: „Auch wenn die Kontakte eingeschränkt sind, muss man nicht vereinsamen. Ich finde es sehr wichtig, viel mit anderen Menschen zu sprechen.“

Die Berlinerin plant, regelmäßig selbst im bis Ende Dezember geöffneten Laden vorbeizuschauen und freut sich auf ihre Besuche in der Hansestadt: „Ich schätze die Art der Hamburger. Sie erinnert mich immer an mein Zuhause.“

Gercke kommt aus Norddeutschland. Die 32-Jährige erklärt, sie wolle nicht alle dazu aufrufen, in die City zu stürmen. „Wir haben einen Hygieneexperten im Geschäft. Wenn alle ihre Masken tragen und sich an die Abstände und Maßnahmen halten, besteht kein Risiko.“

Gabriele Wöhlke feiert 70. Geburtstag

Einen runden Geburtstag hat in diesen Tagen Gabriele Wöhlke gefeiert. 70 Jahre alt geworden ist die Mitbegründerin der Budnianer Hilfe und Ehefrau von Cord Wöhlke , dem langjährigen Geschäftsführer von Budnikowski. Noch immer engagiert sich die dreifache Mutter und sechsfache Großmutter für den Verein, den sie vor mehr als 20 Jahren ins Leben rief. „Die Kinderarmut konnten wir so nicht hinnehmen. Wir wollten faire Chancen für alle Kinder“ , sagt Gabriele Wöhlke.

Seit der Gründung wurden mehr als 3500 Jugendprojekte mit knapp sechs Millionen Euro gefördert. Für ihr Engagement wurde Gabriele Wöhlke bereits das Bundesverdienstkreuz verliehen. „Ich wünsche mir, dass alle Kinder in unserem Umfeld genug zu essen bekommen und die gleichen Chancen haben. Dass kleine Patienten neuen Lebensmut fassen können und Jugendliche die Möglichkeit haben, über sich hinauszuwachsen.“

Designerin Liz Malraux gibt zwei Geschäfte Ende des Jahres auf

Die Nachricht hat sicher viele Damen der Hamburger Gesellschaft traurig gestimmt. Die Designerin Liz Malraux gibt zwei ihrer Geschäfte zum Ende des Jahres auf. Betroffen sind die Geschäfte am Neuen Wall in Hamburg und in Kitzbühel. Die Filiale im Alstertal-Einkaufszentrum soll vorerst bis April weiter geführt werden. „Hier möchte ich die Schließung der Filiale von der Entwicklung der Corona-Pandemie abhängig machen“, so die Designerin.

Bereits im März und April dieses Jahres habe das Unternehmen durch den Lockdown Verluste gemacht. Nach der Öffnung konnten die Umsatzrückgänge nicht aufgeholt werden. „Und auch die Monate danach konnten leider nicht dafür sorgen, die Miet- und Personalkosten aufzufangen“, so Liz Malraux. Künftig sollen die Kollektionen über den Onlineshop verkauft werden. „Die Entscheidung fiel mir unendlich schwer. Für mich ist in meiner ganzen langjährigen Laufbahn als Designerin der Kontakt und die persönliche Beziehung zu meinen Kundinnen immer sehr wichtig und unersetzlich geblieben.“

Kabel-eins-Moderatorin Madita van Hülsen ist schwanger

Schöne Nachrichten kommen in dieser Woche von der Kabel-eins-Moderatorin Madita van Hülsen. Die fröhliche Hamburgerin ist schwanger – und das schon im sechsten Monat. „Ich war Anfang des Jahres einfach ungewöhnlich viel zu Hause“, sagt sie. „Im vergangenen Jahr wäre es nur schwer möglich gewesen, schwanger zu werden, da war ich 280 Tage unterwegs.“

Ob es ein Mädchen oder Junge wird, das wollen sie und ihr Mann Björn Cloppenburg nicht wissen. „Ich wundere mich, für wie viele Menschen das Geschlecht wichtig zu sein scheint“, sagt die 39-Jährige. „Dabei ist doch das einzige, was zählt, die Tatsache, dass der kleine Mensch in meinem Bauch gesund ist.“

Das Paar hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich, und das nicht nur wegen der Corona-Pandemie. „Für uns war es komischerweise in vielerlei Hinsicht ein tolles 2020“, sagt Madita van Hülsen. Im Januar habe ihr Mann ihr im Urlaub einen Antrag gemacht. Irgendwann im Sommer sei dann das Baby entstanden. „Und im August, gerade bevor die Zahlen so richtig hochgingen, haben wir noch geheiratet.“ Nun warten sie auf das Baby. Anfang März ist es so weit. „Es ist ein absolutes Wunschkind und wir sind voller Vorfreude.“

Auszeichnung für Christoph Ploß

Sehr gute Nachrichten gibt es auch für den CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß. Er wurde von dem Magazin „Capital“ zu einem der wichtigsten Talente des Landes gewählt. Unter dem Titel „Junge Elite – die Top 40 unter 40“ zeichnet „Capital“ zum 13. Mal die wichtigsten Talente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft aus. In der Rubrik Politik ist der Chef der Hamburger CDU in diesem Jahr mit dabei.

Genauso wie Belit Onay , der laut „Capital“ als Oberbürgermeister von Hannover für die Sicherheit Hunderttausender Menschen zu sorgen hat. Oder wie Martin Hikel , der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln. „In vier Bereichen küren wir Hoffnungsträger, die durch ihren Erfolg und Einfluss glänzen – und das Potenzial haben, noch Großes zu leisten“, heißt es dazu bei „Capital“. „Bester Beweis für unser Zukunftsgespür: 2007 zeichnete ,Capital‘ den damals 35 Jahre alten, weitgehend unbekannten Virologen Christian Dros­ten aus.“ Und den kennen heute bekanntlich alle …

Rainer Funke feierte 80. Geburtstag

Es ist leider nicht die Zeit zu feiern – und so musste ein Fest genauso ausfallen wie der Geburtstagsempfang, den die Hamburger FDP für ihr Urgestein Rainer Funke geplant hatte. Der wurde am Mittwoch 80 Jahre alt. Funke feierte den Geburtstag coronakonform zu zweit – mit seiner Frau Jutta im Haus in Schnelsen. Auch ohne Besuch gab es natürlich reichlich Geschenke und Glückwünsche. FDP-Mitglied Funke war unter anderem Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Warburg-Konzerns. Er ist Gründungsmitglied von Plan International Deutschland und war von 1989 bis 2017 fast 30 Jahre lang Schatzmeister im Vorstand der Hilfsorganisation. Seit 2017 engagiert er sich im Kuratorium von Plan.

Neues Buch

Kinder, Konferenzen … und das bisschen Haushalt: Gerade arbeitende Mütter, die während des ersten Lockdowns „nebenbei“ noch als Lehrerin tätig werden mussten, fühlen sich in diesem Corona-Jahr besonders gestresst. Und genau für sie haben die Journalistinnen Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim, die mit „Stadt, Land, Mama“ Deutschlands größten Elternblog betreiben, ihr Mutmacher-Buch „Wow Mom – für mehr Ich in all dem Wir“ (Krüger Verlag, 16,99 Euro) geschrieben, das auf Anhieb auf Platz 17 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg.

„Wir lieben unsere Kinder und kümmern uns gern um sie, aber manchmal müssen Mütter auch mal an sich selbst denken dürfen“, sagen die beiden Dreifach-Mamas. Für ihr zweites Buch haben die Freundinnen prominente Gastautorinnen gefunden, so steuerte unter anderem die Hamburger Bestsellerautorin Ildiko von Kürthy ein Kapitel bei und auch Laura Karasek („Zart am Limit“), die in Hamburg aufgewachsen ist und in der Neujahrsfolge neben Florian Silbereisen auf dem ZDF-Unterhaltungsdampfer „Traumschiff“ als Offiziersanwärterin anheuert, schreibt über ihre Erfahrungen als Juristin/Autorin/Moderatorin und Mama von Zwillingen.

Weihnachtsstimmung auf der Mö mit Vicky Leandros

Weihnachtsstimmung kam am Donnerstagabend auf der Mönckebergstraße auf: Die Einkaufsmeile verwandelte sich in ein Lichtermeer. Das wurde ausgelöst von Vicky Leandros. Die Schlagerikone drückte als Lichtpatin den Startknopf für die Winterbeleuchtung auf einer Länge von rund 800 Metern zwischen Hauptbahnhof und Rathaus.

Leandros fehlt momentan auch die große Bühne. Wegen der Corona-Verordnung muss die Künstlerin ihre Konzerte absagen: „Normalerweise stimme ich die Hamburger mit meinen Liedern in der St. Marien Kirche in Basthorst und im Michel auf Weihnachten ein. In diesem Jahr ist ja leider alles anders. Umso schöner ist es, hier in der City ein bisschen Licht in die trüben Wintertage zu bringen.“

Die Moderation beim Anleuchten hatte Yared Dibaba übernommen, der sich „wahnsinnig freute, endlich mal wieder eine Veranstaltung zu moderieren“. Dibaba konnte neben Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt auch Bürgermeister Peter Tschentscher als Überraschungsgast begrüßen, der seine öffentlichen Auftritte auch reduziert hat.

Am Donnerstag wurde die Winterbeleuchtung nur für diesen speziellen Termin mit Lichtpatin Leandros angeschaltet. Vom 23. November an erstrahlt die Mönckebergstraße dann ganz offiziell bis voraussichtlich zum 6. Januar.