Hamburg

Esplanade: Koalition will Umbau verschieben

Friederike von Ehren, Präsidentin der Gesellschaft für Gartenkultur, und Gartenhistoriker Joachim Schnitter wünschen sich die Esplanade als Grünzug mit hoher Aufenthaltsqualität.

Friederike von Ehren, Präsidentin der Gesellschaft für Gartenkultur, und Gartenhistoriker Joachim Schnitter wünschen sich die Esplanade als Grünzug mit hoher Aufenthaltsqualität.

Foto: Michael Rauhe / HA

Hoteliers und Gastronomen hatten Kritik geübt. Sie fürchten durch die Baustelle wirtschaftliche Schäden.

Hamburg. Die Esplanade soll umgestaltet werden. Wie berichtet, will der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) dort ab Frühjahr 2021 die Fahrbahnen, Fußwege und Parkplätze sanieren sowie Radfahrstreifen anlegen. Hoteliers und Gastronomen hatten im Abendblatt Kritik geübt. Sie fürchten durch die Baustelle nach den Corona-Folgen weitere wirtschaftliche Schäden.

Die Koalition aus CDU, SPD und FDP im Bezirk Hamburg-Mitte setzt sich jetzt dafür ein, dass die zuständige Behörde und der LSBG den Beginn der Umbaumaßnahmen bis Mitte 2022 verschieben. Ein entsprechender Antrag wird am Donnerstag in den Hauptausschuss der Bezirksversammlung eingebracht. Bei der Neubeurteilung eines möglichen Baubeginns sollen auch die Planungen anstehender Bautätigkeiten im Kreuzungsbereich Neuer Jungfernstieg/Es­planade mitberücksichtigt werden.

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„Die Gewerbetreibenden an Esplanade und Dammtorstraße stehen bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand“, sagt Daniela Aust, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion. Die Dauerbaustelle würde zu Geschäftsaufgaben führen und Arbeitsplätze bedrohen. David Dworzynski, mobilitätspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ergänzt: „Durch die Verschiebung der Baumaßnahme um einige Monate kann den Gewerbetreibenden vor Ort etwas Luft verschafft werden.“