Verkehr

Altonaer Bezirksversammlung will Parkplätze für E-Scooter

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Kreuz und quer abgestellte E-Scooter blockieren die Gehwege (Symbolbild).

Kreuz und quer abgestellte E-Scooter blockieren die Gehwege (Symbolbild).

Foto: picture alliance/imageBROKER

An manchen Orten blockieren kreuz und quer stehende Fahrzeuge die Gehwege. Was die Politik der Verkehrsbehörde vorschlägt.

Hamburg. Die Altonaer Bezirksversammlung will jetzt die Nutzung von E-Scootern in geordnete Bahnen lenken. Der Hintergrund für diesen Beschluss: Es komme immer wieder vor, dass in den Verbotszonen für E-Scooter trotzdem Fahrzeuge abgestellt würden. "Besonders an den Rändern der Verbotszonen stehen sie kreuz und quer und blockieren die Gehwege", sagte Stefanie Wolpert, Vorsitzende der Altonaer Bezirksversammlung, dem Abendblatt.

Um diesem Wildwuchs ein Ende zu machen, hat die Altonaer Bezirksversammlung auf ihrer letzten Sitzung am Donnerstag beschlossen, der Verkehrsbehörde feste Parkplätze für E-Scooter für den Bezirk Altona vorzuschlagen.

Autoparkplätze für E-Scooter zur Verfügung stellen

Wie Wolpert dem Abendblatt sagte, sei in dem Vorschlag auch enthalten, dafür Autoparkplätze zur Verfügung zu stellen und mit einem Pilotprojekt im Schanzenviertel zu beginnen. Dafür infrage kämen Standorte an der Ecke Max-Brauer-Allee/Schulterblatt und in der Gegend rund um den S-Bahnhof Sternschanze. Wenn diese Pilotprokte erfolgreich seien, könnte man die Regelung auf andere Hotspots ausweiten, zum Beispiel in Ottensen.

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Die Verkehrsbehörde ist mit dem Thema bereits befasst:„Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende unterstützt die Einrichtung von Abstellflächen für Angebote der Mikromobilität wie E-Tretroller oder auch Lastenräder und hat bereits den Anstoß für Gespräche zwischen der Behörde für Inneres und Sport, der Polizei, der Verkehrsdirektion sowie den Bezirken Altona und Mitte gegeben", sagte Dennis Heinert, Sprecher der Hamburger Verkehrsbehörde. Die Durchführung eines Pilotprojekts zur Einrichtung von Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge aller E-Scooter-Sharing-Anbieter müsse in den Bezirken selbst erfolgen. Die Behörde begleite den Prozess und insbesondere die Auswahl geeigneter Flächen auf Basis vorhandener Daten. "Welche Parkplätze konkret in Frage kommen, ist eine Einzelfallentscheidung“, sagte Dennis Heinert.

Lime bietet während des Teil-Lockdowns unbegrenzte Zahl von E-Scooter-Fahrten an

Angesichts der jetzt beginnenden neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat der E-Scooter-Anbieter Lime von Montag an und nur für die Zeit des Teil-Lockdowns ein neues Flatrate-Paket im Angebot. Damit haben Lime-Nutzer für 39 Euro 30 Tage lang einen unbegrenzten Zugang zu E-Scooter- und E-Bike-Fahrten von je bis zu 45 Minuten sowie zu unbegrenzten kostenlosen Reservierungen. Nur müssen die Geräte nach dem Gebrauch auch wieder richtig abgestellt werden.

( cw )

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