Mecklenburg-Vorpommern

Geisterfahrerin aus Hamburg verursacht Unfall auf der A14

Ein Unfall-Warnschild an der Autobahnmeisterei Fahrbinde (Archiv) – dort nahm das Unheil der Hamburger Falschfahrerin seinen Lauf.

Ein Unfall-Warnschild an der Autobahnmeisterei Fahrbinde (Archiv) – dort nahm das Unheil der Hamburger Falschfahrerin seinen Lauf.

Foto: Picture Alliance

76-Jährige vertraut ihrem Navi und fährt bei der Autobahnmeisterei falsch auf die Autobahn. Insgesamt drei Autos involviert.

Fahrbinde. Eine Falschfahrerin aus Hamburg hat am Freitagabend auf der Autobahn A14 in Mecklenburg-Vorpommern einen Unfall mit zwei weiteren Autos verursacht.

Nach Polizeiangaben war die 76-Jährige kurz hinter dem Kreuz Schwerin in den Gegenverkehr Richtung Norden geraten. In der Folge stieß sie mit zwei Fahrzeugen zusammen.

Geisterfahrt: Polizei leitet Autobahnverkehr um

Personen wurden nicht verletzt. Allerdings wurden alle drei beteiligten Wagen beschädigt; eines davon so stark, dass es nicht mehr fahrbereit war. Der Gesamtschaden betrug geschätzt 13.000 Euro.

Bei der Polizei waren mehrere Hinweise auf eine Geisterfahrt eingegangen. Daraufhin wurde der Verkehr vorsichtshalber in Richtung Dresden an der Anschlussstelle Schwerin-Nord abgeleitet.

Seniorin folgte Navi zu Autobahnmeisterei

Als Grund für die Falschfahrt gab die Seniorin an, ihrem Navigationsgerät gefolgt zu sein. Deshalb sei sie an der Auffahrt der Autobahnmeisterei Fahrbinde auf die A14 aufgefahren.

Die Hamburgerin erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Um die Situation zu klären, erhielt die Autobahnpolizei Stolpe Unterstützung weiterer Beamter.