Hamburg

Jungfernstieg: Umbau für Radfahrer und Fußgänger startet

Hamburg: Absperrzäune stehen vor einer Baustelle an der Reesendammbrücke am Jungfernstieg.

Hamburg: Absperrzäune stehen vor einer Baustelle an der Reesendammbrücke am Jungfernstieg.

Foto: dpa

Nur noch Busse und Taxis: Jungfernstieg soll am 16. Oktober für Autos gesperrt werden – und erhält eine begrünte Mittelinsel.

Hamburg. Am Hamburger Jungfernstieg hat am Montag der Umbau zu einer weitgehend autofreien Straße begonnen. In einem ersten Schritt werde der Radweg an der Binnenalster aufgehoben, sagte ein Sprecher der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende. Die Markierung durch dunkle Steine in der Promenade werde entfernt. Ziel sei, den Fußgänger- und Radverkehr zu entflechten. Radfahrer müssen nun die Fahrbahn nutzen. Diese soll am 16. Oktober für Autos gesperrt werden. Nur Busse und Taxis dürfen dann noch über die Hamburger Prachtmeile fahren. Zusätzlich sind zwischen 21 Uhr und 11 Uhr Liefer- und Entsorgungsverkehre zugelassen.

Mit dem Umbau will der rot-grüne Senat die Aufenthaltsqualität an der Binnenalster verbessern. Der Jungfernstieg soll zugleich barrierefrei werden. Auf der Straße soll eine begrünte Mittelinsel mit Bänken entstehen. In den benachbarten Straßen, am südlichen Neuen Jungfernstieg und am Ballindamm, werden neue Behindertenparkplätze eingerichtet.

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Es handele sich um erste schnelle Maßnahmen, die vor dem Weihnachtsgeschäft abgeschlossen sein sollen, erklärte der Sprecher. Am Montag habe die Behörde ein Schreiben an die Anlieger verschickt, in dem die Pläne erläutert werden. Die Ideen der Anlieger sollen in die Pläne für den endgültigen Umbau einfließen. Dieser soll im Frühjahr 2022 beginnen.