Newsblog für Norddeutschland

Winterhude: 45 Lehrer und 224 Schüler in Quarantäne

Corona in Hamburg: Testzentrum am Hauptbahnhof

Corona in Hamburg: Testzentrum am Hauptbahnhof

Foto: Christian Charisius / dpa

Ärztekammer warnt Politik vor Aktionismus. Erneut hohe Zahl von Neuinfektionen. Filmfest Hamburg streamt Filme ins Heimkino.

Hamburg. Die Zahlen der mit dem Coronavirus Neuinfizierten steigt deutschlandweit wieder an, auch in Hamburg. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist mit 22,6 (pro 100.000 Einwohner) aber noch unter der Schwelle von 50. In Neumünster wird offiziell von "zweiter Welle" gesprochen. Doch selbst Virologen halten das Infektionsgeschehen jetzt für besser beherrschbar als im März 2020. Das liegt nicht nur an der Erwartung eines Covid-19-Impfstoffes, sondern auch an Schnelltests, die helfen sollen, einen zweiten Lockdown zu verhindern.

Die aktuellen Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Norden lesen Sie in unserem täglichen Corona-Newsblog.

Allerdings sind auch in Hamburg viele Schüler und Besucher von Gaststätten wie der Bar "Katze" in der Sternschanze oder der Shisha-Bar "Le Vou" in Quarantäne. Hier hat es unkontrollierte und schlecht nachverfolgbare Ausbrüche gegeben. Das hat auch Mitte-Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD) bei seiner Kontrolltour durch die Etablissements auf St. Pauli festgestellt. Zwei von drei Kontaktbögen waren nicht brauchbar.

Wie Droßmann in der Talkshow bei Markus Lanz berichtete, sei er erschüttert über den Umgang mit der Pandemie in Teilen Hamburgs.

Lesen Sie hier die wichtigsten Nachrichten aus Hamburg und Norddeutschland im Newsblog vom 21. September 2020:

Hamburgs Bürgermeister sieht kaum Raum für Corona-Lockerungen

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) rechnet bei den nächsten Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder kaum mit weiteren Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen. „Ich bin der Auffassung, dass die Regeln, die wir in Hamburg haben, sehr gut begründet sind, und dass es darauf ankommt, diese Regeln einzuhalten“, sagte Tschentscher am Mittwoch in Hamburg. Andere Bundesländer hätten zwar Gesprächsbedarf etwa bei der Frage von Sportgroßveranstaltungen und bei den Reiserückkehrern angemeldet. „Da kann ich mir vorstellen, dass es auch nochmal neue Beschlüsse gibt. Aber im Grunde geht es jetzt darum, die Disziplin zu halten.“

Tschentscher betonte: „Wir haben leider zunehmende Infektionszahlen, ein Stück weit auch dadurch begründet, dass die Regelungen, die wir getroffen haben, (...) nicht so eingehalten werden wie es erforderlich ist.“ Das sei ein Problem, „weil wir irgendwann auch wieder den Punkt erreichen, wo die Virusverbreitung die sensiblen Bevölkerungsgruppen, also vor allem die Älteren, erreicht“. Das müsse verhindert werden, betonte Tschentscher.

Merkel und die Länderchefs hatten zuletzt Ende August über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten und wollen am kommenden Dienstag bei einer Videokonferenz erneut miteinander sprechen.

Corona an Winterhuder Schule: Fast 300 Menschen in Quarantäne

An der Reformschule Winterhude haben sich sieben Oberstufenschüler mit Covid-19 infiziert. Das teilt die Schule auf ihrer Homepage mit. Das Gesundheitsamt hat jetzt für die gesamte Oberstufe und alle in der Oberstufe unterrichtenden Lehrer eine vierzehntägige Quarantäne bis zum 2. Oktober angeordnet. „Die Schulleitung hat in diesem Zug für die gesamte Oberstufe Fernunterricht organisiert“, heißt es weiter. 45 Lehrer und 224 Schüler der Schule sind in Quarantäne. Das Gesundheitsamt wird sich bis Ende der Woche bei den Schülern melden, die nun in Quarantäne sind. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt für das gesamte Kollegium Coronatests angeordnet. Für die anderen Teams wird es aufgrund der vielen Quarantänefälle unter den Lehrern zu erheblichen Umstellungen im Stundenplan und eventuell auch zu Blöcken von Fernunterricht kommen.

In Stormarn sind nach Corona-Fällen an drei Schulen ebenfalls mehrere komplette Jahrgänge in Quarantäne geschickt worden.

Erster Ministerpräsident sagt: Bleiben Sie in den Ferien zu Hause

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat den Schleswig-Holsteinern abgeraten, in den Herbstferien weite zu reisen. „Verzichten Sie bitte auf einen Urlaub in den Herbstferien“, sagte Günther in Kiel. Er könne verstehen, dass „man mal raus will“. Aber: „So sicher wie in Schleswig-Holstein werden sie es in kaum einer anderen Region finden.“ Mit Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) appellierte er, die Corona-Regeln weiter einzuhalten. In anderen Ländern stiegen die Infektionszahlen wieder an, sagte Günther. „Das muss uns keine Angst machen.“ An der Corona-Verordnung seien derzeit aber keine weiteren Änderungen geplant. „Wir sehen im Moment keine weiteren Öffnungsschritte vor.“ Garg rechnet damit, dass die Entwicklung der Pandemie im Herbst und Winter „vermutlich noch manche Herausforderung“ bringt.

Filmfest Hamburg streamt Filme ins Heimkino für sieben Euro

„Mehr Film als Fest“, kündigt Direktor Albert Wiederspiel für die Eröffnung des Hamburger Filmfests am Donnerstag an. Da die Platz-Kapazitäten in den Kinos aufgrund der Abstandsregeln begrenzt sind, gibt es erstmals auch das „Streamfest“: Kinotickets für zu Hause. Das Filmfest bietet herausragende Produktionen einem theoretisch kompletten Saalpublikum an – auf „Streamfest Hamburg“ sind für die nicht besetzten Plätze im gleichen Umfang Streamingtickets für zu Hause erhältlich. Der Kinosaal erweitert sich ins Wohnzimmer. Tickets für einzelne Filme kosten jeweils 7 Euro, es ist aber auch möglich, spezielle, von der Programmabteilung des Filmfests eigens kuratierte Filmpakete zum reduzierten Preis zu erwerben.

Den Kinos wird geholfen – und man ist bei den aktuellen Filmproduktionen vorn dabei. Programm und weitere Infos: filmfesthamburg.de/streamfest. Das Filmfest beginnt übrigens mit einem Film von Oskar Roehler: "Enfant Terrible" über Rainer-Werner Fassbinder - und es soll sogar einen (kleinen) roten Teppich geben.

Coronavirus: Hamburg und weltweit – interaktive Karte

Soldaten unterstützen Gesundheitsämter

Die Bundeswehr vom Landeskommando Hamburg unterstützt nach den Mitarbeitern am Flughafen auch die Gesundheitsämter in Wandsbek und Eimsbüttel bei der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten. Ihre Arbeit beginne am Donnerstag, teilte die Bundeswehr mit. Die 56 Bundeswehrangehörigen würden „weiterhin keine sanitätsdienstlichen Aufgaben bei Corona-Testungen übernehmen“.

Hamburger Arztpraxen: So kommt man in eine Infektsprechstunde

Die beiden Testzentren an den Notfallpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg in Altona und Farmsen sind geschlossen, das am Hauptbahnhof bleibt geöffnet. Doch dort sinkt die Zahl der technisch 2000 möglichen Testungen pro Tag auf 300 bis 400 ab. Das sagte der Sprecher der KV, Jochen Kriens. Grund sei vor allem die gesunkene Reisetätigkeit und die Tatsache, dass Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten die Test mittlerweile selbst zahlen müssen.

Das Testzentrum am Hauptbahnhof ist für Reiserückkehrer (mit Nachweis), Angestellte Hamburger Schulen, Menschen, die eine amtliche Anordnung zu einem Test haben sowie die, denen die Warn-App einen Hinweis gegeben hat. Menschen mit Symptomen sollen sich an ihren Hausarzt wenden oder an den Arztruf 116 117. Die KV hat einen Service im Internet eingerichtet, der schnell über das Testergebnis Auskunft gibt.

Die KV hat sich derweil für die Erkältungs- und Grippezeit gerüstet. Um die Patienten mit Fieber und Husten vom Rest zu trennen und bei ihnen abzuklären, ob sie möglicherweise eine Covid-19-Infektion haben, kann man über die Terminservicestelle und die Telefonnummer 116 117 Termine für die Infektsprechstunden buchen. „Hier ist derzeit das Angebot deutlich größer als die Nachfrage“, sagte KV-Sprecher Kriens. Offenbar haben die AHA-Regeln dafür gesorgt, dass sich auch Erkältungskrankheiten nicht so schnell und weit verbreiten wie sonst. Die Kassenärzte sind darauf eingerichtet, den Service mit den Infektsprechstunden und dem Trennen der Patienten im Bedarfsfall weiter auszubauen.

Hamburger Ärztekammer warnt Politik vor Aktionismus

Die Hamburger Ärztekammer hat sich erleichtert gezeigt, dass der Deutsche Ethikrat die sogenannten Immunitätsausweise derzeit ablehnt. Kammer-Präsident Dr. Pedram Emami sagte am Mittwoch, es gebe keinen medizinischen oder gesellschaftlichen Vorteil dieser Bescheinigung, die attestieren soll, dass jemand nach einer Covid-19-Erkrankung immun sei. „Vor allem angesichts der vielen Unklarheiten hinsichtlich der Immunität und Infektiosität nach abgelaufener Erkrankung macht eine Diskussion um eine solche Bescheinigung zum jetzigen Zeitpunkt gar keinen Sinn.“ Emami warnte die Politik vor „Aktionismus, überzogenen Maßnahmen und ethisch grenzwertigen Entscheidungen“.

Polizeischüler infiziert – 41 Menschen in Quarantäne

Nach dem Corona-Fall eines Auszubildenden der Polizeischule in Eutin (Kreis Ostholstein) sind am Mittwoch 41 Menschen in Quarantäne gewesen oder vorsorglich vom Dienst freigestellt gewesen. Das teilte ein Sprecher des Landespolizeiamtes in Kiel auf Nachfrage mit. Laut „Kieler Nachrichten“ sollen zeitweise 87 Menschen in Quarantäne oder vom Dienst freigestellt gewesen sein. „Er hatte sich vermutlich in seiner Freizeit infiziert, war zunächst präventiv nicht zum Dienst erschienen und hatte sich testen lassen“, sagte der Polizeisprecher. Der Infizierte lebt mit seinem Bruder, der ebenfalls Polizeibeamter ist, in häuslicher Gemeinschaft. Der Bruder sei Angehöriger der Grundausbildung, die im August in Eutin begann. Deshalb habe die Ausbildungsgruppe des Bruders vorsorglich nicht an der Vereidigung am Sonntag teilgenommen, sagte der Polizeisprecher.

Hamburg: Wieder viele Neuinfektionen

In Hamburg wurden am Mittwoch 78 neue Fälle von Neuinfizierten gemeldet (61 am Vortag, 7368 Fälle jetzt insgesamt)). 32 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, neun auf der Intensivstation, sieben davon aus Hamburg. Bislang gibt es in den vergangenen sieben Tagen 407 Neuinfektionen. Steigt dieser Wert auf 900, müssen neue Maßnahmen beraten werden. Der Neuinfizierten-Wert von 78 ist allerdings der höchste der vergangenen Tage.

Tschentscher: Warnung vor Negativbeispiel München

Zu einem Krisengipfel hat Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) Vertreter der Event- und Veranstaltungsbranche am Vormittag in den Großen Festsaal des Rathauses geladen. Mit dabei sind derzeit auch Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) und Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Vor dem Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit appellierte der Bürgermeister, sich dringend an die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu halten: „Die Infektionszahlen steigen, und zwar dramatisch, nicht in Hamburg: Hier sind sind die Zahlen noch in einem niedrigen Bereich. In München aber ist die Neuinfektionsrate dramatisch. Wir müssen aufmerksam sein.“ Wenn Kontakdaten zur Verfolgung von Infektionsketten nicht sorgfältig geführt werden, so Tschentscher, schade die Branche sich selbst.

Um der Hamburger Wirtschaft zu helfen, habe die Stadt einen Kredit von drei Milliarden Euro aufgenommen. "Die Eventbranche hat unter den Einschränkungen besonders zu leiden.“

Nach einer Umfrage der Handelskammer hat ein Drittel der befragten Betriebe der Veranstaltungswirtschaft in diesem Jahr noch kein Geld verdient. Weitere 42,5 Prozent gaben demnach an, bislang höchstens ein Viertel ihrer Vorjahreserlöse erwirtschaftet zu haben. Kaum besser sehe es bei den Erwartungen für das Gesamtjahr aus. Fast zwei Drittel rechneten mit höchstens 25 Prozent ihres Vorjahresumsatzes.

„Es geht für viele Unternehmen der Branche um das wirtschaftliche Überleben“, erklärte Handelskammer-Präses Norbert Aust. Fast zwei Drittel der Befragten seien eher oder sehr unzufrieden mit der Corona-Verordnung zu Messen, Kongressen und Veranstaltungen. „Wir müssen von einer Verbotskultur zu einer Ermöglichungskultur kommen“, sagte Aust.

Weihnachtsmärkte in Niedersachsen erlaubt

Feiern mit AHA-Effekt: In Niedersachsen können die Weihnachtsmärkte mit Abstand, Hygiene und Alltagsmasken geplant werden. Nach einem Corona-Gipfel einigten sich die Vertreter von Wirtschafts- und Sozialministerium, Kommunen und Schaustellern auf die Erlaubnis von Veranstaltungen vor Weihnachten. Sie müssen aber im Freien stattfinden und unter den üblichen Corona-Bedingungen mit Abstand und Masken. Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) sagte: "Klar ist, dass der Infektionsschutz oberste Priorität hat, damit alle gesund durch die Vorweihnachtszeit kommen. Darüber hinaus müssen die Infektionszahlen in den nächsten Wochen stabil bleiben." In Hamburg soll die Entscheidung erst noch im Laufe des Herbstes fallen.

Neue Zahlen aus Schleswig-Holstein

38 Neuinfektionen sind bei Tests in Schleswig-Holstein bestätigt worden. Am Tag zuvor waren es 40. Es gibt damit 4498 nachgewiesene Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie im Land zwischen den Meeren.

Einzelhandel: Wer gewann, wer verlor

Der Einzelhandel sieht wieder ein wenig positiver in die Zukunft. Nach dem historisch stärksten Umsatzeinbruch durch den Corona-Lockdown geht es in vielen Unternehmen wieder bergauf. Für das Gesamtjahr erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) für dieses Jahr ein Umsatzplus von 1,5 Prozent. Zu den klaren Profiteuren zählen Fahrradhändler, die ihren Umsatz in den Monaten Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 29 Prozent steigern konnten, gefolgt vom Internet- und Versandhandel (20,6 Prozent). Kräftig zulegen konnten auch Bau- und Heimwerkermärkte (14,2 Prozent) sowie der Lebensmittel-Einzelhandel (8,7 Prozent).

Die höchsten Einbußen verzeichnen in den ersten sieben Monaten unterdessen Bekleidungsgeschäfte (minus 29,2 Prozent), Schuhläden (minus 26,9 Prozent) sowie Spielwarengeschäfte und Schmuckläden (jeweils minus 15,8 Prozent), berichtet der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „So eine gegensätzliche Entwicklung haben wir noch nie zuvor erlebt.“

Finanzen: Jamaika auf SPD angewiesen

Drei Tage lang will der schleswig-holsteinische Landtag über die Finanzlage beraten. Zum Auftakt geht es um den Sportentwicklungsplan mit 118 Handlungsempfehlungen. Angestrebt wird unter anderem eine durchgängige dritte Sportstunde an den Schulen in allen Klassenstufen. Auf Antrag der AfD folgt eine Debatte über die wegbrechenden Steuereinnahmen und die damit veränderte Finanzplanung. Eine der Fragen dabei: Wie wird mit der in der Landesverfassung verankerten Schuldenbremse umgegangen?

Infolge gesunkener Steuereinnahmen durch die Coronakrise will die Landesregierung für die kommenden Jahre Notkredite in Höhe von mehreren Milliarden Euro aufnehmen. Bis 2024 muss das Land voraussichtlich mit rund 3,6 Milliarden Euro weniger auskommen als erwartet. Mit den angestrebten Notfallkrediten in Milliardenhöhe wird die Schuldenbremse gebrochen. Für Kredite, die nicht Folge konjunktureller Einbrüche sind, ist eine Zweidrittelmehrheit im Landtag notwendig. Die Regierung von CDU, Grünen und FDP will mit der SPD sprechen. CDU-Fraktionschef Tobias Koch appellierte an die Sozialdemokraten, wie bisher in der Coronakrise verantwortungsvoll zu handeln. Auf die Frage, ob die Opposition für eine Zustimmung zu den Notkrediten Gegenleistungen erwarten dürfte, antwortete Koch: „Dies ist keine Zeit des Schacherns oder Nehmens.“

Corona: Die Fotos zur Pandemie

Corona: Verhaltensregeln und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden

  • Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum, und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund
  • Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden

Verkaufsoffener Sonntag mit Filmfest-Motto

Am kommenden Wochenende findet der erste verkaufsoffene Sonntag in Hamburg seit Beginn der Corona-Pandemie statt. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr können Besucher in der Innenstadt bummeln und shoppen – und sich auf das Filmfest Hamburg einstimmen, das bis zum 3. Oktober läuft. Auf der Wasserseite des Jungfernstiegs werden dafür historische Fahrzeuge ausgestellt. Ein Blockbuster-Auto ist in der Europa Passage zu bewundern. Auf dem Fleet der Galleria Passage, Kaisergalerie und der Kaufmannshauspassage finden Musikdarbietungen von Boom Drives Crazy statt, ebenso auf dem Boulevard des Überseequartiers. Das Hanseviertel präsentiert eine Ausstellung mit Filmkreaturen aus 40 Jahren Filmgeschichte, eine Kino-Lounge mit Filmklassikern hat die Kaufmannshauspassage eingerichtet.

Lesen Sie hier den Newsblog vom Dienstag, 22. September