Gesundheitswesen

76 Millionen Euro vom Bund für Hamburgs Kliniken

Das UKE in Eppendorf. (Archivbild)

Das UKE in Eppendorf. (Archivbild)

Foto: Michael Rauhe/Funke Foto Service

Initiative der CDU. Investitionen sollen zum Beispiel die Digitalisierung von Krankenakten und modernere Technik ermöglichen.

Hamburg/Berlin.  Der Bundestag will das „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“, das die Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben soll, am kommenden Freitag beschließen. Beim Bundesamt für Soziale Sicherung soll ein Krankenhauszukunftsfonds (KHFZ) eingerichtet werden, für den der Bund ab 1. Januar 2021 ein Fördervolumen von rund drei Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Bis zu 76,7 Millionen Euro davon stehen, wie das Abendblatt exklusiv erfuhr, für die Hamburger Krankenhäuser und Kliniken zur Verfügung.

Auf Initiative der CDU seien die Investitionen, die zum Beispiel die Digitalisierung von Krankenakten, modernere Technik in Notfalleinrichtungen, aber auch Lösungen in der IT-Sicherheit bringen sollen, auf den Weg gebracht worden, sagte der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß. „Wir sind davon überzeugt, dass Ärzte, Pflegepersonal, aber auch Patienten von diesem Programm enorm profitieren werden“, so der designierte CDU-Landeschef weiter.

Nun können sich die Krankenhäuser bewerben, bis zum 31. Dezember 2021 müssen die Anträge vorliegen. Auch Universitätskliniken wie das UKE können sich beteiligen.