Terror

CDU fordert Gedenkfeiern zum 11. September in Hamburg

CDU-Fraktion hat einen Bürgerschaftsantrag eingebracht. Hamburg sei bei den Attentaten „leider eine bedeutende Rolle zugekommen“.

Hamburg. Die CDU plädiert dafür, auch in Hamburg künftig Gedenkfeiern zu den Attentaten des 11. September 2001 abzuhalten. „Die entsetzlichen Anschläge der islamistischen Terrororganisation al-Qaida vom 11. September 2001, die knapp 3000 Menschen das Leben kosteten, sind vielen von uns noch in trauriger Erinnerung“, sagte der CDU-Abgeordnete und Bürgerschaftsvizepräsident André Trepoll dem Hamburger Abendblatt.

„Sie haben die Welt nachhaltig verändert. Im kommenden Jahr jährt sich 9/11 zum 20. Mal. Vor dem Hintergrund, dass die Attentäter ausgerechnet aus Hamburg kamen, möchten wir, dass der Senat deshalb angemessene Gedenkfeiern und Veranstaltungen zum Jahrestag durchführt und die Planungen dafür umgehend startet“, so Trepoll. „Dabei sollte insbesondere auch die besondere Rolle des religiös begründeten Terrorismus berücksichtigt werden.“

Die CDU-Fraktion hat zu diesem Thema jetzt einen Bürgerschaftsantrag eingebracht. Hamburg sei bei den Attentaten „leider eine bedeutende Rolle zugekommen, da die Hamburger Terrorzelle, zu der auch der Todespilot Mohammed Atta gehörte, maßgeblich an der Planung und Ausführung der Anschläge beteiligt war“, heißt es darin.

„Jährlich wird mit Gedenkfeiern an die Opfer der Anschläge erinnert. Im nächsten Jahr jährt sich ,9/11‘ bereits zum 20. Mal – diesem besonderen Jahrestag sollte in angemessener Weise durch verschiedene Veranstaltungen Beachtung geschenkt werden. Geeignete Formate hierfür können sowohl Vorträge, Diskussionsforen und Ausstellungen im Rathaus oder an anderen Orten in Hamburg sein.“

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Bei der Planung solle „die besondere Rolle des religiös begründeten Terrorismus“ berücksichtigt werden, so die CDU. Dafür sollten „möglichst viele Stellen, wie zum Beispiel das Landesamt für Verfassungsschutz, Religionsgemeinschaften oder Hochschulen“, in die Planung eingebunden werden.