Hamburg

Asphaltschäden entdeckt – A1 muss notsaniert werden

Auf den Richtungsfahrbahnen der A1 bei Hamburg-Stillhorn Richtung Lübeck/Berlin wurden Asphaltschäden entdeckt, die umgehend saniert werden müssen.

Auf den Richtungsfahrbahnen der A1 bei Hamburg-Stillhorn Richtung Lübeck/Berlin wurden Asphaltschäden entdeckt, die umgehend saniert werden müssen.

Foto: Christian Charisius / picture alliance/dpa

Einer der meistbefahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands wird zum Nadelöhr. Am Freitag sorgte ein brennendes Auto für Stau.

Hamburg. Auf der Autobahn 1 müssen Autofahrer am Sonntag in Hamburg mit erheblichen Behinderungen wegen Bauarbeiten rechnen. Zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und Hamburg-Stillhorn seien massive Asphaltschäden auf der Richtungsfahrbahn Nord (Lübeck/Berlin) entdeckt worden, teilte die Nordniederlassung der Autobahn GmbH am Freitag mit.

Die Schäden müssten mit einer Notfallmaßnahme am Sonntag zwischen 4.00 Uhr morgens und 20.00 Uhr am Abend behoben werden. Von den drei Spuren werde nur eine frei gehalten, die mit maximal 60 Kilometer pro Stunde befahren werden dürfe.

Sanerung – A1 wird bei Hamburg-Stillhorn zum Nadelöhr

Der Sprecher der Autobahn-Niederlassung, Christian Merl, appellierte an die Autofahrer, die Baustelle weiträumig zu umfahren und auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten. Als unmittelbare Ausweichstrecke biete sich die B75 an, die von Süden über die A-7-Anschlussstelle Seevetal-Fleestedt und die B4 erreicht wird.

Der betroffene Abschnitt der A1 zählt mit bis zu 135.000 Fahrzeugen täglich zu den am stärksten belasteten Autobahnen in Deutschland.

Brennender Pkw sorgt für langen Stau auf A1

Ein brennender Pkw hat den Verkehr auf der Autobahn 1 in Hamburg am Freitagnachmittag stark beeinträchtigt. Nach Angaben der Polizei war gegen 12.40 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Hamburg-Öjendorf ein Renault Mégane älteren Baujahrs in Brand geraten. Dem Fahrer gelang es noch, das Fahrzeug auf den Standstreifen zu lenken und sich in Sicherheit zu bringen, bevor das Auto vollständig in Flammen aufging.

Die Polizei vermutet, dass ein technischer Defekt das Feuer verursacht hat. Die A1 wurde für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten in Fahrtrichtung Süden bis etwa 14 Uhr gesperrt.

Stockender Verkehr auch vor dem Elbtunnel

Die Folgen für den Verkehr waren nach Angaben der Verkehrsleitzentrale gravierend. Noch gegen 15.30 Uhr stauten sich die Fahrzeuge zwischen den Anschlussstellen Barsbüttel und Hamburg-Stillhorn auf einer Länge von 16 Kilometern. Einige wollten den Stau umfahren und wählten den Umweg über A24, Sievekingsallee, B75 und A255. Doch hier erging es ihnen nicht viel besser, am Nadelöhr Billhorner Brückenstraße geriet der Verkehr ebenfalls kräftig ins Stocken.

Im Hamburger Westen bot sich am Freitagnachmittag ein ähnliches Bild: Vor dem Elbtunnel staute sich der Verkehr auf der A7 auf zwölf Kilometer Länge bis zur Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen-Nord zurück – einen Zusammenhang mit den Brückenbauarbeiten an der Anschlussstelle Hamburg-Bahrenfeld gibt es laut Verkehrsleitzentrale aber nicht. Auch in der Gegenrichtung war Geduld gefragt, zwischen Hamburg-Bahrenfeld und Hamburg-Stellingen bildete sich ein vier Kilometer langer Stau.