Hamburg

So sehen Hamburgs neue S-Bahn-Anzeiger aus

Michael Dominidiato (l.) und S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke mit der neuen Anzeige.

Michael Dominidiato (l.) und S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke mit der neuen Anzeige.

Foto: Lukas Homrich

Mehr Platz für Störinformationen und Fahrplanänderungen auf den Tafeln. Was als nächstes Projekt geplant ist.

Hamburg. An den S-Bahnhöfen Airport, Holstenstraße und Jungfernstieg sind sie schon angebracht – die neuen Informationstafeln. Sie zeigen die drei folgenden Züge an und deren nächste Stationen. Außerdem bekommen Störinformationen und Fahrplanänderungen mehr Platz auf den Tafeln.

„Jetzt sind ausführliche Zusatzinformationen besser lesbar“, meinte der Leiter des Bahnhofsmanagement in Hamburg, Michael Dominidiato. Die alten Anzeigetafeln waren fast 20 Jahre in Betrieb.

„Wir wollen bis Oktober nächsten Jahres den kompletten City-Bereich und die Strecke bis Bergedorf ausrüsten“, sagte Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg. Damit wäre man bis zum ITS-Kongress fertig. Die Messe, die nächstes Jahr nach Hamburg kommt, beschäftigt sich mit Neuerungen in digitalisierten Verkehrssystemen.

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Danach will die S-Bahn das weitere Umland bis Ende 2022 mit den neuen Anzeigetafeln ausstatten. Mit der Umsetzung des Projekts, das die Hamburger S-Bahn fast zehn Millionen Euro kostet, will die Deutsche Bahn Fahrgastinformationen besser kommunizieren. „Wir haben uns bei der Projektentwicklung an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientiert“, sagte Arnecke. Das Wichtigste für die Kunden sei dabei die permanente Anzeige der Folgezüge und deren Fahrzeiten. „Dieses Verbesserungspotenzial wollen wir jetzt einlösen“, so Arnecke.

Als nächstes Projekt ist eine digitalisierte Streckenkarte geplant, die Baustellen und Umleitungen über Bus und U-Bahn besser veranschaulicht. Außerdem wird ein Chatbot getestet, der Fahrgästen Zugverbindungen und Streckenmeldungen aufs Handy schickt.