Newsblog für Hamburg

Köhlbrandbrückenlauf kann dank Corona-Lockerung stattfinden

Athleten laufen über die Köhlbrandbrücke.

Athleten laufen über die Köhlbrandbrücke.

Foto: dpa

Der Tag im Überblick: Gastgewerbe fordert Entscheidung über Heizpilze. 374.253 Kinder erhalten Corona-Kinderbonus.

Hamburg. Gute und schlechte Neuigkeiten erreichten die Hamburger in der Corona-Krise: Der Senat teilte in der Landespressekonferenz am Dienstag mit, dass Prostitution unter Corona-Auflagen bereits ab 15. September wieder erlaubt sei und Volksfeste wie der Winterdom – wenn es das Infektionsgeschehen in der Stadt erlaube – ab 1. November wieder stattfinden dürfen.

Die aktuellen Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Norden lesen Sie in unserem täglichen Corona-Newsblog.

Währenddessen mussten an der Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude 15 Klassen wegen eines Corona-Falls in Quarantäne. Auch am Walddörfer Gymnasium in Volksdorf wirkt sich das Virus auf die Krankschreibungen aus – jedoch nicht, weil viele Schüler an Corona erkrankt, sondern weil Eltern vorsichtiger geworden sind. Auch die Grippewelle und ein Magen-Darm-Virus sollen laut Schulleiter zu der unüblichen Zahl von aktuell 110 krank geschriebenen Schülern führen.

Lesen Sie hier alle Nachrichten zu Corona am Mittwoch, 9. September:

Das Coronavirus in Deutschland und weltweit:

Corona-Lockerungen: Köhlbrandbrückenlauf kann stattfinden

Durch die Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen dürfen in Hamburg in den kommenden Wochen zwei Laufveranstaltungen stattfinden. Dazu zählt der Köhlbrandbrückenlauf über 12,3 Kilometer am 3. Oktober. Allerdings sieht das Hygienekonzept eine maximale Anzahl von 1600 statt der üblichen 6000 Teilnehmer vor. Von 8.00 Uhr an erfolgt im Stundentakt der Start in Blöcken von je 200 Läufern und Läuferinnen.

Bereits am 18. September darf in Harburg der Lichterlauf über sieben beziehungsweise zehn Kilometer stattfinden. Statt der sonst zugelassenen 1000 Teilnehmer ist das Starterfeld auf 400 Teilnehmer limitiert.

Hamburger Gastgewerbe fordert Entscheidung über Heizpilze

Das Hamburger Gastgewerbe hat Senat und Bezirke aufgefordert, eine Entscheidung über den Einsatz von Heizgeräten für die Außengastronomie zu treffen. „Hier besteht dringender Handlungs- und Erklärungsbedarf seitens der zuständigen Stellen“, sagte der Hamburger Dehoga-Präsident Franz J. Klein am Mittwoch in Hamburg. Der Verband habe bislang trotz intensiver Bemühungen nicht klären können, welche Regelungen wo in Hamburg gelten.

„Unsere Forderung ist die Zulassung von Heizpilzen oder anderen Wärmeanlagen mindestens bis Ende des Jahres und kein Flickenteppich, sondern gleiche Regelung für alle Bezirke“, sagte Klein. Die Gastronomie mit Außenplätzen benötige dringend Klarheit. Bislang sind Heizpilze und ähnliche Geräte zur Erwärmung von Terrassen oder Außengastronomie in Hamburg im öffentlichen Raum genehmigungspflichtig.

374.253 Hamburger Kinder erhalten Corona-Kinderbonus

Als Zahl der Woche veröffentlichte die Hamburger Sozialbehörde die Anzahl der Kinder, die den Corona-Kinderbonus von 300 Euro erhalten. Es sind insgesamt 374.253 Kinder.

Dazu heißt es: "Der Kinderbonus soll Familien unterstützen und wird ab sofort ausgezahlt: Sie müssen ihn nicht beantragen." Die Überweisung erfolge automatisch in zwei Raten, im September 200 Euro und im Oktober weitere 100 Euro, so die Sozialbehörde.

Kieler Woche leidet unter Corona-Bedingungen

Zur Halbzeit der diesjährigen Kieler Woche zeichnet sich ab, wie sehr die Corona-Pandemie diesmal den Charakter und die Atmosphäre von Nordeuropas größtem Sommerfest verändert hat. Statt Volksfeststimmung mit großen Musikbühnen, Fressbuden und Getränkeständen dominiere diesmal der Segelsport, sagte eine Sprecherin der Stadt.

Bei der weltgrößten Regattaserie ist wegen der Corona-Pandemie Publikum nicht zugelassen. Allerdings habe man mit einem kleinen Programm an Konzerten mit maximal 500 Besuchern der notleidenden Veranstaltungsbranche zumindest ein wenig helfen können. Und neue Formate wie das Seglerkino kämen gut an.

Kassenärzte im Norden empfehlen Grippeschutzimpfung

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) hat dazu aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. "Der Impfstoff wird in diesen Tagen von den Apotheken an die Praxen ausgeliefert, so dass ab Mitte September eine Impfung möglich ist", sagte die KVSH-Vorsitzende Monika Schliffke am Mittwoch in Bad Segeberg.

Angesichts der Covid-19-Pandemie sei die Grippeschutzimpfung vor allem für Risikogruppen dringend zu empfehlen. Dabei geht es darum, Superinfektionen mit anderen gefährlichen Erregern zu vermeiden, aber auch darum, die Zahl der Krankenhausaufenthalte wegen Grippe möglichst gering zu halten, um das Gesundheitssystem zu entlasten.

Halbzeit-Bilanz: Eine Strafanzeige bei der Kieler Woche

Zur Halbzeit der Kieler Woche mit kleinem Programm unter Corona-Bedingungen hat die Polizei bisher lediglich eine einzige Strafanzeige verzeichnet. Es habe sich um ein abhanden gekommenes Portemonnaie gehandelt, sagte ein Polizeisprecher.

Platzverweise habe es noch nicht gegeben. Diese Kieler Woche ohne Volksfestcharakter lasse sich aber mit den sonst üblichen Kieler Wochen überhaupt nicht vergleichen, betonte der Polizeisprecher. Im vergangenen Jahr hatten die Polizei zur Halbzeit mit rund 1,5 Millionen Besuchern 80 Straftaten aufgenommen, davon waren 41 Rohheitsdelikte. Es wurden 90 Platzverweise ausgesprochen.

Streit über verkaufsoffene Sonntage in Niedersachsen

In Corona-Zeiten sollen Städte und Kommunen in Niedersachsen es leichter haben, verkaufsoffene Sonntage zu veranstalten – doch die Ausnahmeregeln sorgen für Streit. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zog sich Kritik zu, weil sie geplante Sonntagsöffnungen in Hildesheim und Oldenburg erfolgreich gerichtlich angefochten hat.

Das Wirtschaftsministerium appellierte am Mittwoch an die Gewerkschaft, einen im Juli vereinbarten Kompromiss weiter mitzutragen. Damals hatte sich ein Runder Tisch darauf verständigt, dass in diesem Jahr nicht nur Großereignisse wie Volksfeste Anlass für einen verkaufsoffenen Sonntag sein können, sondern auch kleinere Veranstaltungen.

Veranstaltungsbranche: Sasha weist auf schwierige Situation hin

Der Hamburger Sänger Sasha veröffentlichte auf Instagram Kritik an der auf die Veranstaltungsbranche bezogene Corona-Politik. "Heute werde ich noch einmal politisch, denn es herrscht #AlarmstufeRot", schreibt der Sänger zu Beginn. Anschließend beschreibt er, wie er sich von der Politik in der Corona-Krise als Künstler alleine gelassen fühlt.

"Was wir beeinflussen können, ist der Umgang mit der Krise der Veranstaltungsbranche", schreibt Sasha und weist auf eine am Mittwoch geplante Demonstration in Berlin hin. "Es ist ganz einfach: Wenn der Veranstaltungsbranche nicht geholfen wird, geht das Licht aus. Ich baue auf eure Unterstützung! Es geht hier um echte Leben, nicht um Unterhaltung", beendet der Sänger den Text.

Schulsenator Ties Rabe zieht positive Bilanz

Schulsenator Ties Rabe (SPD) zieht nach fünf Wochen eine erste im Großen und Ganzen positive Zwischenbilanz zur Öffnung der Schulen unter Corona-Bedingungen. „Der Unterricht funktioniert, die Öffnung der Schulen hat sich gelohnt. Insgesamt sind die Infektionszahlen an den Schulen sehr gering. Mit einer Ausnahme: Die Ausnahme ist die Heinrich-Hertz-Schule, in der es derzeit ein ungewöhnliches Infektionsgeschehen gibt.“

Momentan gibt es dort 29 Schüler, Lehrkräfte und andere Schulbeschäftigte, die mit Corona infiziert sind. In allen anderen 370 Hamburger Schulen gibt es insgesamt nur 25 Fälle. Daran werde deutlich, dass mit der Heinrich-Hertz-Schule ein besonderer Fall vorliegt.

Heinrich-Hertz-Schule: Erstmals Übertragung innerhalb der Schule

„Dieser Fall war Anlass, dass ich gestern, vorgestern und heute ausführlich mit Gesundheitsamt, Schule und der Sozial- und Gesundheitsbehörde telefoniert habe.“ Das Besondere an diesem Fall ist: Gleich mehrere unterschiedliche Ursachen haben zu dieser hohen Zahl an Infektionen geführt.

„Einerseits gibt es und das ist sehr ungewöhnlich, gleich mehrere Familien, in denen vollkommen unabhängig voneinander die Familienmitglieder mit dem Coronavirus infiziert waren und die Schülerinnen und Schüler aus diesen Familien sind dann, teils ohne Symptome, manchmal allerdings auch mit Symptomen zur Schule gegangen und haben von außen die Krankheit an die Schule gebracht.“

Auf der anderen Seite, so der Bildungssenator, ist hier erstmals auch eine Übertragung innerhalb der Schule erkennbar. Die Untersuchungen dauern noch an. Zur Zeit sind 400 Schülerinnen und Schüler der sechsten und achten Klassen in einer sogenannten Reihentestung, die weitgehend vorangeschritten ist. Darüber hinaus werden auch alle 200 Schulbeschäftigten getestet. Die Auswertungen dauern noch an.

Friseurkette Klier soll rasch saniert werden

Die in der Corona-Krise stark unter Druck geratene Friseurkette Klier soll so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone kommen. Die Chancen seien nach derzeitiger Einschätzung recht gut, heißt es in der Firmenzentrale in Wolfsburg. „Unser Fokus ist jetzt ganz klar auf eine Sanierung ausgerichtet“, sagt ein hochrangiger Mitarbeiter.

Klier, zu dem auch eine ganze Reihe von Salons in Hamburg gehört, hat ein Schutzschirmverfahren beantragt, nachdem sogenannte Überbrückungs­hilfen aus öffentlichen Kassen die hohen Umsatzeinbußen vor allem im Frühjahr nicht hatten ausgleichen können. In Hamburg war Klier zuletzt mehrfach in die Schlagzeilen geraten. So geht das Unternehmen arbeitsrechtlich gegen den Betriebsrat für den Standort Hamburg vor, um den Arbeitnehmervertreterinnen zu kündigen.

Lesen Sie auch: Hamburger Friseure klagen über mangelhaften Corona-Schutz

Niedersachsen plant keine großen Corona-Lockerungen

Angesichts der Infektionslage plant Niedersachsen bei der Neuauflage der Corona-Regeln Anfang Oktober bislang keine einschneidenden Lockerungen. Auch weil der Herbst und die übliche Grippesaison bevorsteht, werde man an dem bisherigen vorsichtigen Kurs festhalten, sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch in Hannover.

Die Corona-Verordnung solle noch einfacher und verständlicher gefasst werden. Mögliche Lockerungen könne es etwa bei der bislang auf 50 begrenzten Teilnehmerzahl bei Hochzeiten und möglicherweise auch anderen privaten Feiern geben.

Easyjet fährt Flüge vorerst zurück, neue Ziele ab Hamburg

Easyjet fährt wegen der neuen Reisewarnungen und Quarantäneregeln für wichtige Urlaubsländer das Flugangebot zurück. Im laufenden Quartal bis Ende September werde das Unternehmen etwas weniger als die angekündigten 40 Prozent seiner Kapazität anbieten, teilte die britische Billigfluglinie mit. Die neuen Beschränkungen verunsicherten die Verbraucher, sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren. Die Nachfrage nach Flugtickets dürfte noch schwächer ausfallen als bisher angenommen.

Der Hamburger Flughafen rechnete gestern nicht mit einer Verschlechterung des Angebots. Derzeit fliege Easyjet drei Ziele ab Fuhlsbüttel, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Zehnmal die Woche steht Basel, zweimal Edinburgh und dreimal London-Gatwick im Flugplan. Nach derzeitigem Stand wolle die Fluglinie ihr Angebot ab Hamburg sogar ausbauen. Vom 13. November an sollen dreimal pro Woche Manchester und vom 4. Dezember an dreimal die Woche Salzburg hinzukommen, hieß es.

Lesen Sie auch den Leitartikel: Luftfahrt-Falle - Hamburg braucht Industrieplan

Flüchtlingsrat: Nicht alle Familien bekommen Kinderbonus

Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein hat kritisiert, dass nicht alle Flüchtlingsfamilien den Corona-Kinderbonus erhalten. Familien mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung seien ebenso wie Familien mit verschiedenen humanitären Aufenthaltstiteln ausgeschlossen, teilte der Flüchtlingsrat am Mittwoch mit.

Damit treffe es diejenigen besonders hart, die ohnehin besonders von Armut und Exklusion betroffen seien. Die hier lebenden Geflüchteten sollten zwar Integrationsleistungen erbringen und alle Lasten mittragen, sie seien bei gleichem Leidensdruck unter der Pandemie aber von einer sozialen Anerkennung wie dem Kinderbonus ausgeschlossen seien, kritisierte der Flüchtlingsrat.

Corona-Zahlen für Hamburg: 35 Neuinfektionen

Am Mittwoch meldet die Hamburger Gesundheitsbehörde 35 Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Infizierten in der Hansestadt auf 6625. Von den seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getesteten Menschen können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen rund 5800 als genesen angesehen werden.

Stationär behandelt werden in Hamburger Krankenhäusern weiterhin 21 Erkrankte, davon fünf Personen auf der Intensivstation – und damit eine Person mehr als am Vortag. Die Zahl der tatsächlich am Coronavirus verstorbenen Personen beträgt laut Institut für Rechtsmedizin gleichbleibend 236 Personen.

Damit liegt Hamburg aktuell mit 15,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen deutlich unter dem Wert von 50 Neuinfektionen, bei denen der Senat erneut über Beschränkungen beraten muss.

Lesen Sie auch das Dossier: Der Corona-Ausbruch – was im UKE geschah

Coronavirus: 19 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Schleswig-Holstein ist um 19 auf 4169 Fälle gestiegen. Das geht aus den am Dienstagabend von der Landesregierung veröffentlichten Zahlen hervor. Am Montag waren 24 Neuinfektionen gezählt worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Norden gestorben sind, blieb bei 161.

In Krankenhäusern wurden am Dienstag 14 Corona-Patienten behandelt – zwei mehr als noch am Vortag. Von allen seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein nachweislich mit Sars-CoV-2 Infizierten gelten nach Schätzung des Robert Koch-Instituts rund 3800 als genesen.

Hamburger Schulleiter mit Digital Award ausgezeichnet

Mehrere Youtuber sind am Dienstagabend mit dem Goldene Kamera Digital Award ausgezeichnet worden. Der Award soll Menschen auszeichnen, „die mit ihren Beiträgen, Aktionen und Kanälen nicht nur Millionen begeistern, sondern mit außerordentlicher Fantasie, herausragender Originalität und oft mit besonderem Mut die Menschen bewegen“.

Ausgezeichnet wurde neben Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim mit ihrem Video „Corona geht gerade erst los“ auch der Hamburger Schulleiter Björn Lengwenus. Er hatte das Format „Dulsberg Late Night“ in der Corona-Krise entwickelte und schrieb auf Instagram: "Total irre. Goldene Kamera für unsere Dulsberg Late Night." Sänger Andrea Bocelli wurde für sein Youtube-Konzert „Music For Hope“ geehrt. Die Preise wurden zum dritten Mal verliehen.

Lesen Sie auch: Hamburger Schulleiter auf den Spuren von David Letterman

Grüne fordern bei Tui-Hilfen staatliche Mitsprache im Konzern

Die Staatshilfen für den Reisekonzern Tui sollten aus Sicht der Grünen an Bedingungen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und an ökologische Standards geknüpft werden. Die Bundesregierung müsse sich in den Verhandlungen mit Tui dafür einsetzen, „dass sie einen direkten Einfluss auf die wichtigen strategischen Entscheidungen des Unternehmens nehmen kann“, sagte Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag.

Der weltgrößte Tourismuskonzern kämpft wegen der Auswirkungen der Corona-Krise mit tiefroten Zahlen und einem Umsatzeinbruch. Um die Krise zu überstehen, hat sich Tui Staatshilfen im Umfang von drei Milliarden Euro gesichert. Ein im April gewährter Kredit der Förderbank KfW über 1,8 Milliarden Euro soll um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt werden. Überdies sollen 150 Millionen Euro über eine Wandelanleihe an Tui gehen, die der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes zeichnet. Solche Anleihen können vom Besitzer unter bestimmten Bedingungen in Aktien umgetauscht werden.

Corona-Bußgeld eingeführt – Dom und Prostitution erlaubt

Corona-Bußgeld eingeführt – Dom und Prostitution erlaubt

Umfrage: Berufseinsteiger trotz Corona optimistisch

Auch in der Corona-Krise haben viele Berufsanfänger einer Umfrage zufolge keine Angst vor Arbeitslosigkeit. Demnach fürchten lediglich zehn Prozent, in den nächsten Jahren keinen Job zu finden.

Allerdings sind viele offenbar knapp bei Kasse: Nur 16 Prozent sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Das hat die repräsentative Befragung von 1043 Berufseinsteigern durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov ergeben. Auftraggeber war der Finanzdienstleister Tecis in Hamburg.

Niedersachsens Kultusminister fordert Umsetzung der Hygienepläne an Schulen

Angesichts von Corona-Fällen an Schulen hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Umsetzung der Hygienepläne angemahnt. Die vorgelegten Hygienepläne sagten genau, wer für was Sorge zu tragen habe, erklärte der SPD-Politiker im Interview der „Braunschweiger Zeitung“. „Wenn es nicht getan wird, müssen wir im zweiten Schritt sagen: nun, liebe Leute, macht ihr das.“

Tonne betonte, er habe viele Rückmeldungen, wonach die Schulen gut mit den Vorgaben arbeiten könnten: „Wenn es nicht läuft, wird dem nachgegangen.“ Er forderte: „Seife und Papierhandtücher und Desinfektionsmittel müssen sichergestellt sein.“

Navid Kermani eröffnet Harbourfront Literaturfestival

Mit einer Lesung des Schriftstellers Navid Kermani zum Thema „Literatur und Musik - eine ewige Liebe“ wird am Mittwochabend (18 Uhr) in der Elbphilharmonie das Harbourfront Literaturfestival eröffnet. Trotz Corona präsentiert das Festival bis zum 18. Oktober wieder zahlreiche bekannte Autorinnen und Autoren im Hamburger Hafen, darunter den irischen Schriftsteller Colum McCann und Tote-Hosen-Sänger Campino.

Zu den Corona-Auflagen gehören ein Mindestabstand von 1,50 Metern und eine Maskenpflicht vor und nach den Veranstaltungen. Alle Zuschauerräume werden wegen des Mindestabstands nur rund zu einem Viertel besetzt.

Coronavirus: Verhaltensregeln und Empfehlungen der Gesundheitsbehörde

  • Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum, und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund
  • Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden

Corona-Krise: Hannovers Regionspräsident mahnt Eigenverantwortung an

Hannovers Regionspräsident Hauke Jagau hat zu mehr Eigenverantwortung im Umgang mit dem Coronavirus aufgerufen. „Wir müssen davon wegkommen, dass der Staat für alles die Verantwortung übernimmt“, sagte der SPD-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. „Es geht nicht komplett ohne Einschränkungen, aber es geht mit mehr Eigenverantwortung: Ich mache mir selber Gedanken, welches Risiko ich für mich und meine Mitmenschen eingehen will.“

Pauschale Verbote stießen zunehmend auf Akzeptanzprobleme und sollten nur zentrale Fragen betreffen. „Auf der anderen Seite bedeutet mehr Freiheit auch mehr Verantwortung für das eigene Verhalten.“ Auch größere Veranstaltungen hält Jagau demnach unter Corona-Auflagen für möglich.

Lesen Sie hier den Corona-Newsblog von Dienstag, 8. September