Barmbek

Illegales Bordell: Halb nackter Freier mit Messer bedroht

Ein Freier wurde in Barmbek mit einem Messer bedroht (Symbolbild).

Ein Freier wurde in Barmbek mit einem Messer bedroht (Symbolbild).

Foto: picture-alliance

Freier hatte sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen – doch es kam heraus, dass die vermeintliche Frau ein Mann war.

Hamburg.  Prostitution ist in Hamburg in der Corona-Krise laut Infektionsschutzverordnung verboten. Doch illegal ist manches möglich, aber dann auch mit entsprechenden Risiken behaftet. Diese Erfahrung musste jetzt ein 34-Jähriger in einem Haus am Marschnerstieg in Barmbek machen. Er hatte dort sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen – doch auf dem Zimmer kam heraus, dass die vermeintliche Frau ein Mann war.

Als der Freier sein Geld zurückforderte, kam es zum Streit. Der 34-Jährige wurde halb nackt aus der Wohnung gedrängt und mit einem Messer bedroht. Schließlich konnte er auf die Straße flüchten.

Alarmierte Polizeibeamte stellten fest, dass es sich bei der angeblichen Frau um einen 30 Jahre alten Thailänder handelt, der sich illegal in Deutschland aufhält. In einer Wohnung wurde ein zweiter Thailänder angetroffen, der dort offenbar ebenfalls illegal der Prostitution nachgeht.

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Außerdem fanden die Beamten heraus, dass in dem Haus in mehreren Wohnungen auch weibliche Prostituierte arbeiten. Das zuständige Bezirksamt wurde informiert.