171 statt 60 km/h

Polizei stoppt Raser nach Verfolgungsjagd über A7

Ein ProViDa-Fahrzeug der Polizei stoppt ein Auto auf der Autobahn: Beamte der Verkehrsstaffel in Hamburg haben einen Raser auf der A7 aus dem Verkehr gezogen (Archivbild).

Ein ProViDa-Fahrzeug der Polizei stoppt ein Auto auf der Autobahn: Beamte der Verkehrsstaffel in Hamburg haben einen Raser auf der A7 aus dem Verkehr gezogen (Archivbild).

Foto: imago/Jochen Tack

Der Audi-Fahrer fuhr deutlich zu schnell über die Autobahn. Als er die Zivilstreife hinter sich bemerkte, gab er Vollgas.

Hamburg. Die Polizei Hamburg hat einen 43 Jahre alten Raser aus dem Verkehr gezogen. Beamte der Verkehrsstaffel waren in der Nacht zum Freitag auf den Mann aufmerksam geworden, als der mit seinem Audi S6 "auffallend zügig" auf der Autobahn 7 in Richtung Norden unterwegs war, wie die Polizei es formuliert.

Mit einem sogenannten ProViDa-Fahrzeug (Proof-Video-Data) nahmen sie die Verfolgung auf und stellten fest, dass der Audi in einem Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Hausbruch und dem Elbtunnel 146 km/h schnell war – erlaubt sind hier 80 km/h.

Audi-Fahrer fährt mehr als 100 km/h zu schnell über die A7

Als der Raser kurz nach dem Elbtunnel den zivilen Funkstreifenwagen hinter sich bemerkte, gab er noch einmal Vollgas und beschleunigte auf dokumentierte 207 km/h, was eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 107 km/h bedeutet. Im Baustellenbereich an der Anschlussstelle Volkspark – hier gilt Tempo 60 – bremste der Mann lediglich auf 171 km/h ab.

Dann beendete die Polizei die wilde Fahrt. Der Führerschein des Mannes wurde ebenso eingezogen wie sein 250-PS-Fahrzeug. Gegen den Raser wird jetzt auch wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.