Verkehr

E-Scooter-Marke Hive startet mit 1000 Fahrzeugen in Hamburg

dpa
Ein Mann fährt auf einem E-Scooter von Hive über die Straße.

Ein Mann fährt auf einem E-Scooter von Hive über die Straße.

Foto: dpa

Im Winter und während der Corona-Monate März bis Mai waren kaum E-Scooter auf den Hamburger Straßen zu sehen. Doch die Branche ist zurückgekommen und erhält in der Hansestadt sogar Zuwachs.

Hamburg. Mit 1000 elektrischen Rollern tritt heute die E-Scooter-Marke Hive auf dem bereits gut besetzten Hamburger Markt an. Hinter Hive steht die Firma Freenow (ehemals mytaxi), in der Daimler und BMW einen Teil ihrer Aktivitäten gebündelt haben. Die neuen Scooter in Hamburg zeichnen sich nach Angaben des Anbieters durch eine besonders lange Lebensdauer aus und könnten zwei Jahre gefahren werden, heißt es in einer Mitteilung von Freenow. Sie können ebenso wie Taxis und Mietwagen über die App von Freenow gebucht werden. Auch die E-Scooter des schwedischen Anbieters Voi sind in die App integriert.

Mit Hive sind in Hamburg dann fünf Scooter-Anbieter aktiv, die insgesamt um die 5000 Roller auf den Straßen haben dürften. Eine genaue Statistik gibt es nicht. Neben Hive und Voi heißen die Anbieter Lime, Bird und Tier. Dazu kommen private E-Scooter. Wegen der Corona-Krise hatten einige Marktbeobachter und Analysten eine Krise der Anbieter von mietbaren E-Scootern erwartet, zumal die neuen Vehikel in den meisten Städten nicht auf ungeteilten Beifall stießen. Zu oft wurden sie wild auf dem Bürgersteig geparkt oder waren in Unfälle verwickelt.

Doch bislang hat lediglich die US-Firma Bird das Berliner Startup Circ übernommen. Mehr Marktbereinigung ist noch nicht zu sehen. Es streben im Gegenteil noch neue Anbieter auf den deutschen Markt wie etwa Spin, eine Tochter von Ford, oder das niederländische Startup Dott. Die Anbieter sind oft mit großen Summen von Risikokapital ausgestattet und versprechen sich Gewinn vom Markttrend zur so genannten Mikromobilität auf kurzen Strecken, die Autofahrten und den öffentlichen Nahverkehr ersetzen soll.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg

( dpa )