Hamburg

Initiativen „Keine Profite mit Boden & Miete“ starten wieder

Rund ein duzend Unterstützerinnen und Unterstützer der zwei Volksinitiativen zum Mietendeckel und gegen den Verkauf von städtischen Grundstücken versammelten sich heute vor dem Rathaus.

Rund ein duzend Unterstützerinnen und Unterstützer der zwei Volksinitiativen zum Mietendeckel und gegen den Verkauf von städtischen Grundstücken versammelten sich heute vor dem Rathaus.

Foto: imago images / Andre Lenthe

Nach Corona-Zwangspause sammeln die Volksinitiativen in Hamburg wieder Unterschriften. Los geht es auf dem Rathausmarkt.

Hamburg. Die Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden & Miete“ nehmen ihre Unterschriftensammlung nach gut viermonatiger Corona-Zwangspause wieder auf. Zum Auftakt am Freitag werde es auf dem Hamburger Rathausmarkt eine Aktion geben, teilten die Initiatoren am Dienstag mit.

Die zwei von Mietervereinen unterstützten Volksinitiativen wollen erreichen, dass in Hamburg der Verkauf städtischer Flächen unterbunden und der Bau preisgünstiger Wohnungen angekurbelt werden. Grundstücke der Stadt sollten grundsätzlich nur noch im Rahmen des Erbbaurechts vergeben werden.

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Unterbrechung der Arbeit wegen Corona-Pandemie

Die Anfang Februar dem rot-grünen Senat angezeigten Volksinitiativen mussten ihre Arbeit wegen der Corona-Pandemie Mitte März einstellen. Anfang Mai hatte dann die Hamburgische Bürgerschaft die sechsmonatige Frist für das Sammeln der Unterschriften ausgesetzt, damit den Initiativen keine Nachteile entstehen. Die Sammelfrist für die Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden & Miete“ endet somit nicht schon am 2. August, sondern erst am 19. Oktober.

( dpa )

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