Eimsbüttel

Ist das Kaifu-Bad in diesem Jahr kälter?

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Das Kaifu-Bad ist sehr beliebt, trotz des kühlen Wassers.

Das Kaifu-Bad ist sehr beliebt, trotz des kühlen Wassers.

Foto: Michael Arning

Viele Gäste sind derzeit verwundert über die niedrigen Temperaturen. Tickets gibt es auch wieder an der Kasse.

Hamburg.  Wer in den vergangenen Tagen im Kaifu-Bad war, hat nicht selten Szenen wie diese mitbekommen: Ein Vater tapst mit seinem freudestrahlenden Sohn zum Schwimmbecken, doch kaum sind die Füße im Wasser, verziehen sich die Mienen. Papa schnaubt: „Bei den Temperaturen halten es die Kinder doch keine 30 Sekunden im Wasser aus. Hätte ich das gewusst, hätte ich kein Ticket gekauft.“ Oder dies: Ein Senior bricht nach einer halben Bahn ab und sagt: „Ich hatte gerade ein OP. Solche Temperaturen sind zu kalt für mich.“

Und tatsächlich: In den vorherigen Sommern war zumindest das kleine 25-Meter-Außenbecken immer beheizt. In diesem Sommer ganz offensichtlich nicht. Vergangene Woche lag die Wassertemperatur bei knapp unter 20 Grad.

Sommerfreibäder werden nicht beheizt

Bäderland-Sprecher Michael Dietel erklärt: „Grundsätzlich beheizen wir reine Sommerfreibäder nicht. Das bezieht sich im Kaifu-Freibad auf die beiden großen Becken. Das kleinere ist ja das Ganzjahresfreibad und wird üblicherweise beheizt. Da es aber mit der noch nicht in Betrieb befindlichen Halle zusammenhängt, ist die Beheizung dort auch nicht in Gang.“

Das Becken sei aber wesentlich kleiner als die großen, und die Wassermenge heize sich deswegen schneller auf. Dietel versichert: „Bei den angekündigten Temperaturen und der Sonneneinstrahlung der nächsten Tage wird sich das Wasser auch dort auf circa 25 bis 26 Grad aufheizen. Üblich sind im Ganzjahresfreibad sonst 28 Grad.“

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Wem das nicht reicht, den verweist er auf das nahe gelegene Festland-Bad, das Parkbad oder das Bille-Bad. Wichtig: Bisher konnten Schwimmbadtickets nur online gekauft werden. Seit dem 31. Juli können diese auch wieder an der Kasse gekauft werden. Aber: Wer sicher sein möchte, dass er auch reinkommt, sollte weiterhin online buchen. Sobald das Besucherkontingent ausgeschöpft ist, gibt es beim Einlass keine Karten mehr. Die Onlinetickets sind weiterhin über www.baederland.de erhältlich.

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