Hamburg

Alsterdorfer Feuerwache kontaminiert: Gutachten liegt vor

Kontamination einer Feuerwache in Hamburg-Alsterdorf: Insgesamt 57 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alsterdorf und Eppendorf teilen sich das Gerätehaus. Ein Gutachten gibt nun Entwarnung (Archivbild).

Kontamination einer Feuerwache in Hamburg-Alsterdorf: Insgesamt 57 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alsterdorf und Eppendorf teilen sich das Gerätehaus. Ein Gutachten gibt nun Entwarnung (Archivbild).

Foto: Michael Arning / HA

Am 15. Juli wurde das Gebäude wegen des Verdachts auf eine Kontamination mit krebserregenden Stoffen geschlossen.

Hamburg. Die Kontamination einer Feuerwache in Hamburg-Alsterdorf mit krebserregenden Stoffen ist laut einem Gutachten geringer als zunächst angenommen. Demnach konnte in der Raumluft keine gesundheitlich bedenkliche Konzentration von Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) festgestellt werden, wie die Unternehmenssprecherin der Sprinkenhof GmbH Hanane Ghallab am Freitag sagte. Die Sprinkenhof GmbH ist Vermieterin der Feuerwache.

Die Untersuchung der Fahrzeughallen und der angrenzenden Aufenthaltsräume fand den Angaben zufolge am 17. Juli bewusst unter ungünstigen Lüftungsbedingungen statt. Die Gebäude und Fahrzeuge würden nun in Kooperation mit den Feuerwehren gereinigt, bevor die Raumluft erneut untersucht werde.

Kontamination der Feuerwache: Kameraden am 10. Juli informiert

Unebenheiten im Boden hätten die Kameraden ursprünglich auf die Spur gebracht. Ein Gutachten, das eine Überschreitung der Grenzwerte potenziell krebserregender Chemikalien im Fußboden feststellte, ging laut einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Dennis Gladiator im März dieses Jahres bei der Sprinkenhof GmbH ein.

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Die Feuerwehr habe dann am 10. Juli von den Ergebnissen des Gutachtens erfahren. Fünf Tage später sei dann die Feuerwehrhalle geschlossen worden. Insgesamt 57 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alsterdorf und Eppendorf teilen sich das Gerätehaus. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine alte Panzerhalle, in der sich die Retter eingemietet haben.

( dpa )

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