Glücksspiel

Hamburger spielen während Corona-Krise mehr Lotto

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Michael Heinrich (r.) und Torsten Meinberg sind Geschäftsführer von Lotto Hamburg.

Michael Heinrich (r.) und Torsten Meinberg sind Geschäftsführer von Lotto Hamburg.

Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Im ersten Halbjahr wurden elf Millionen Spielscheine abgegeben. Das hat sich nicht nur für Lotto Hamburg gelohnt.

Hamburg. Insgesamt rund 30 Millionen Euro haben Hamburger Lottospieler in der ersten Hälfte diesen Jahres gewonnen. Dabei gewannen acht Hamburger mehr als 100.000 Euro. Darunter war im April ein Tipper aus Bergedorf, der bei 6aus49 die richtigen Zahlen tippte und nun 1,55 Millionen Euro reicher ist.

Und die Glückssträhne der Hamburger scheint sich auch im zweiten Halbjahr fortzusetzen: Bereits im Juli folgten drei weitere Hochgewinne über 100.000 Euro, darunter ein Eurojackpot-Gewinn von 1,06 Millionen Euro.

Bei Lotto Hamburg wurde mit höheren Einsätzen gespielt

Auch für die staatliche Lotto Hamburg war es nach eigenen Angaben ein guter Start ins Jahr. Sie zog am Mittwoch Halbjahresbilanz. Von Januar bis Juni 2020 wurden demnach in Hamburg elf Millionen Spielscheine abgegeben – zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Trotz coronabedingter Einschränkungen sind die Spieleinsätze in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 2020 um 5,3 Millionen Euro auf rund 80 Millionen Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Während die Spieleinsätze bei Lotto 6aus49 stabil blieben, konnte der Eurojackpot im ersten Halbjahr um 38 Prozent zulegen. Das lag wohl auch an mehreren längeren Hochjackpot-Phasen. Die Spieleinsätze der Glücksspirale stiegen um elf Prozent.

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Hamburger tippen häufiger im Internet

Wegen der Corona-Krise wurden mehr Lottoscheine online ausgefüllt. „Da die Annahmestellen meist in Zeitungskiosken oder Supermärkten liegen, konnten viele geöffnet bleiben", erläutern die Geschäftsführer von Lotto Hamburg, Michael Heinrich und Torsten Meinberg.

"Doch obwohl in der Spitze nur 20 der rund 450 Annahmestellen geschlossen waren, gab es einen Besucherrückgang, der sich insbesondere bei Minderverkäufen der Rubbellose um minus sieben Prozent bemerkbar machte, die nicht im Internet verfügbar sind“, so Meinberg.

( ade )

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