Hamburg

Anwohnerparken im Grindel: Grüne wollen Situation beobachten

Rund um die Grindelallee und an anderen Orten soll ab September Anwohnerparken gelten (Symbolbild).

Rund um die Grindelallee und an anderen Orten soll ab September Anwohnerparken gelten (Symbolbild).

Foto: Andreas Laible

Falls durch die neu ausgewiesenen Flächen der Parkdruck in den umliegenden Gebieten steige, müsse man nachsteuern.

Hamburg. Die Eimsbütteler Grünen-Fraktion hat angekündigt, das neue Anwohnerparken im Hamburger Grindelviertel gegebenenfalls auszuweiten. Sollte die Einführung des Bewohnerparkens in den Straßen rund um die Universität und die Musikhochschule dazu führen, dass sich der Parkdruck in den angrenzenden Quartieren erhöht, müsse zügig nachgesteuert werden. Das sagte der Grünen-Fraktionschef Ali Mir Agha in der Bezirksversammlung Eimsbüttel.

Unter anderem in den Straßen rund um die Grindelallee, Grindelhof, in Pöseldorf und am Alsterufer soll vom 21. September an Anwohnerparken gelten. „Wichtig ist es, die Situation weiter zu beobachten“, sagte Mir Agha. Er dankte dem neuen Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) ausdrücklich für die schnelle Umsetzung des Bewohnerparkens.

Eimsbüttel: Grünen-Vorschlag scheitert bisher an SPD

Die Eimsbüttler Grünen hatten bereits im Dezember 2017 auf Bezirksebene einen Antrag durchgesetzt, der das Anwohnerparken in den fraglichen Straßen vorsah. Die Umsetzung scheiterte jedoch bis jetzt an den Landesbehörden und der auf Landesebene dominierenden SPD, die das Anwohnerparken als „Zwangsbeglückung“ kritisiert hatte.

( axö )

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