Hamburg

Christopher Street Day: Hochbahn stellt Pride-Bus vor

Staatsrat Martin Bill und Hochbahn stellen in Hamburg den Pride-Bus vor.

Staatsrat Martin Bill und Hochbahn stellen in Hamburg den Pride-Bus vor.

Foto: Constanze Dinse/Hochbahn

Der rosa Bus mit Regenbogenflagge soll in den kommenden Wochen durch Hamburg fahren und für Toleranz werben.

Hamburg. Die Hochbahn Hamburg hat am Freitag einen Bus vorgestellt, mit dem das Unternehmen die Pride-Wochen und Aktionen des Hamburg Pride e.V. zum Christopher Street Day unterstützt. Der Pride-Bus mit Regenbogenflagge und dem Schriftzug „#RideWithPride“ wird in den kommenden Wochen auf verschiedenen Linien im Innenstadtbereich eingesetzt - ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt.

An der Vorstellung des Busses auf dem Heiligengeistfeld nahmen neben der Hochbahn-Vorständin Claudia Güsken auch Martin Bill, Staatsrat der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, und Stefan Mielchen, Erster Vorsitzender des Hamburg Pride e.V., teil.

Coronabedingt: Christopher Street Day dieses Jahr als Fahrraddemo

Zu der Aktion sagte Bill: „Offenheit sowie Akzeptanz für sexuelle Vielfalt und unterschiedliche Lebensweisen sollten für unser gesellschaftliches Klima eigentlich selbstverständlich und prägend sein. Leider ist es immer wieder notwendig, eine Debatte gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu führen.“

Eigentlich wollte die Hochbahn mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day teilnehmen. Coronabedingt musste die ursprüngliche Veranstaltung allerdings abgesagt werden - stattdessen findet nun unter anderem eine Fahrraddemonstration statt. Ab der kommenden Woche sollen laut Hochbahn auch die Leuchtcontainer in der U-Bahn-Haltestelle „HafenCity Universität“ Regenbogenfarben zeigen.

Der Christopher Street Day soll jährlich auf die Situation der LGBTIQ-Bevölkerung in Hamburg aufmerksam machen. Die Demonstration findet dieses Jahr zum 40. Mal statt.

( HA )

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