Hamburg

Fridays for Future gegen das Kohleausstiegsgesetz

Fridays-for-Future-Sprecher Arnaud Boehmann vor dem Rathaus in Hamburg.

Fridays-for-Future-Sprecher Arnaud Boehmann vor dem Rathaus in Hamburg.

Foto: Michael Rauhe / HA

Die Klimaschutz-Organisation hat eine Kundgebung gegen die von Union und SPD geplante "Große Kohle Koalition" angekündigt.

Hamburg. Am Freitag geht Fridays for Future in Hamburg gegen das Kohleausstiegsgesetz von Union und SPD auf die Straße: Die Klimaschützer kritisieren, dass der Ausstieg aus der fossilen Energieerzeugung mit Kohle erst für das Jahr 2038 geplant ist und es Verhandlungen mit den Energieversorgern über Entschädigungen für Einnahmeausfälle durch den Kohleausstieg gebe.

"Wir müssen bis 2030 aus der Kohle aussteigen, um den deutschen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen erfüllen zu können. Der Entwurf zum ‘Kohleausstiegsgesetz’ ermöglicht noch für knapp zwei Jahrzehnte die Verbrennung dieses dreckigen, unwirtschaftlichen und zerstörerischen Energieträgers. Die Bundesregierung ignoriert damit die Stimmen der Wissenschaft und der Bevölkerung – auf Kosten unserer Zukunft", erklärt Florian König, Sprecher von Fridays for Future Hamburg.

( josi )

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