Hamburg

Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter an der Stadtgrenze

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In den Kreisen Pinneberg, Segeberg und Stormarn ist mit starkem Gewitter zu rechnen (Symbolbild).

In den Kreisen Pinneberg, Segeberg und Stormarn ist mit starkem Gewitter zu rechnen (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa

Es ist mit Blitzschlägen und entwurzelten Bäumen durch Sturmböen zu rechnen. In der Stadt ist das Wetter besser, aber durchwachsen.

Hamburg. Am Sonnabendmittag müssen die Bewohner der Kreise Pinneberg, Stormarn und Segeberg mit erheblichem Unwetter rechnen. Der Deutsche Wetterdienst meldete am Sonnabend eine Warnung vor starkem Gewitter. Es sei zwischen 13 und 14 Uhr mit Blitzschlag, und vereinzelt entwurzelten Bäumen durch Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 65 Kilometern pro Stunde zu rechnen.

Das Wetter in Hamburg kann vor dem eigentlich vielversprechenden Mai-Wochenende in Corona-Zeiten nur ein Motto tragen: Drinnen ist auch schön! Oder, um es mit dem Experten Dominik Jung von wetter.net zu sagen: „Durchwachsen!“

Was wächst, ist die Hoffnung auf die nächste Woche, doch der Reihe nach. Der Sonnabend wird in Hamburg wie der Sonntag durchwachsen, startete aber trocken. Bei höchstens 16 Grad und ungemütlichem Wind sind Schauer angekündigt. Frisch, windig und mit vielen Wolken verhangen sowie regnerisch wird wohl auch der Sonntag bei kaum geänderten Temperaturen.

Deutscher Wetterdienst DWD bei Twitter

Eigentlich ein perfektes Wochenende, um die Abstandsregeln einzuhalten und in Corona-Zeiten auf die neuen Lockerungen zu hoffen, zum Beispiel die in den Fitnessstudios. Oder gleich bei der TSG Bergedorf einzutreten, die ihr Fitnessstudio überdacht draußen aufgebaut hat.

Perfekt soll es für den FC St. Pauli und den HSV werden, deren Spiele live bei Sky kostenlos empfangbar sein werden. Auch das ein guter Tipp für die Drinnenbleiber. Bei den Tickern von abendblatt.de bleiben Sie ebenfalls auf dem Laufenden.

Corona-Krise macht Wettervorhersagen schwieriger

Wettermann Jung verspricht für die kommende Woche aber gleich von Montag an das Hoch „Steffen“ mit Temperaturen um 18/19 Grad (Montag) bis zu 23/24 Grad (Dienstag). Das sonnige Wetter, kleiner Pferdefuß, bringt aber auch die Pollenallergiker in Wallung. Roggen, Gräser, Ampfer und Wegerich sind unterwegs. Und wegen der leicht zurückgegangenen Zahl an Partikeln in der Luft wird die UV-Strahlung der Sonne nicht so gebrochen und gestreut wie sonst. Das bedeutet, dass Menschen, die sich lange im Freien aufhalten, Radfahrer, Wanderer und Segler etwa, auf den Sonnenschutz achten sollten.

Für die Meteorologen ist der Job durch Corona auch nicht leichter geworden, wie Jung sagte. Für gewöhnlich liefern normale Verkehrsflugzeuge jeden Tag 50.000 Datensätze, mit denen die Wetter-Prognosen für die kommenden Tage und teilweise Wochen immer präziser werden. Derzeit kommen nur 6000 bis 7000 an. Das macht die Vorhersagen etwas wackliger.

( HA/ryb/lag )

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