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Hamburgs Storchenpaare haben Zuwachs und brüten fleißig

Storch Alexander kümmert sich um die drei Jungtiere im Nest auf einem Bauernhof in Altengamme bei Hamburg. Alexander ist eines der sechs Tiere, die seit einem Jahr einen GPS-Sender auf dem Rücken fliegen.

Storch Alexander kümmert sich um die drei Jungtiere im Nest auf einem Bauernhof in Altengamme bei Hamburg. Alexander ist eines der sechs Tiere, die seit einem Jahr einen GPS-Sender auf dem Rücken fliegen.

Foto: Christian Charisius/dpa

Im vergangenen Jahr zählte der Naturschutzbund 28 Brutpaare in der Hansestadt. Dieses Jahr sind es deutlich mehr.

Hamburgs Störche sind fleißig am Brüten. Nach Angaben des Naturschutzbund Deutschland (Nabu) kehrte der erste Weißstorch am 5. Februar aus seinem Winterquartier zurück, die letzten Anfang Mai. Insgesamt zählten die Naturschützer in der Hansestadt 33 Paare, die mit der Brut und der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt sind. Im vergangenen Jahr hatten 28 Brutpaare insgesamt 47 junge Störche erfolgreich groß gezogen.

Hamburgs Vogelfreunde können den Weißstörchen auch in diesem Jahr direkt in die Kinderstube gucken. Eine Webcam überträgt Bilder aus dem Nest der Störche Erne und Fiete. Unter den brütenden Störchen sind auch sechs Tiere, die seit einem Jahr mit einem GPS-Sender auf dem Rücken fliegen. Mit Hilfe des ungefähr 50 Gramm schweren „Rucksacks“ kann man die Bewegung der Vögel nahezu in Echtzeit über das Internet verfolgen.

In Deutschland brüten 7000 Storch-Paare

Störche mit Sendern helfen Deutschlands Wissenschaftlern seit Anfang der 1990er Jahre. Zuvor wussten Ornithologen lediglich, dass der Storch in den Süden fliegt, aber nicht, wo er am nächsten Tag ist. Erst die Satellitentelemetrie ermöglicht es, den Zug der Störche ganz zu erforschen. Die Wissenschaftler interessiert zum Beispiel, welchen Einfluss der Klimawandel auf das Zugverhalten hat.

In Deutschland gibt es nach Angaben des Nabu etwa 7000 Weißstorch-Paare.

( dpa )

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