„Yes We Swim“

CDU macht sich für neue Schwimmhalle in Harburg stark

Die ehemalige Harburger Schwimmhalle ist heute ein Bürohaus, in dem auch die Abendblatt-Redaktion ihren Sitz hat.

Die ehemalige Harburger Schwimmhalle ist heute ein Bürohaus, in dem auch die Abendblatt-Redaktion ihren Sitz hat.

Foto: Hansen / xl

Zwei Jahre nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren hat sich immer noch nichts Bemerkbares getan. Christdemokraten haken nach.

Harburg.  Nachdem das Bürgerbegehren der Initiative „Yes We Swim“, das ein lehr- und sporttaugliches Schwimmbecken für Harburg fordert, erfolgreich war, hatte die Bezirksversammlung das Begehren im Mai 2018 nicht nur pflichtgemäß auf die Tagesordnung gesetzt, sondern gleich die Forderungen der Initiative übernommen und beschlossen. Sichtbar geschehen ist seitdem allerdings nichts.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung nimmt die Forderung jetzt erneut in einem Antrag auf. Im Bürgerschaftswahlkampf hatte die CDU-Kandidatin Birgit Stöver immer wieder festgestellt, wie sehr die Harburgerinnen und Harburger ein Schwimmbad wünschen und dies auch in andere Ebenen ihrer Partei gespiegelt.

„Immer weniger Kinder und damit später Erwachsene können nach Auskunft der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) schwimmen“, sagt der CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer. „Aber Todesfälle durch Ertrinken sind nur durch Erlernen und Training der richtigen Schwimmtechniken vermeidbar.

Das Angebot an Badeanstalten südlich der Elbe ist hier bei weitem nicht ausreichend. Nur die Hallen Inselpark und Süderelbe verfügen zudem über 25-Meter-Bahnen für weiterführenden Schwimmunterricht und -training. Es ist erforderlich, dass auch im Stadtgebiet Harburg schul- beziehungsweise wohnortnah eine Schwimmhalle mit einem Becken entsteht, das für Unterricht und Wettbewerbe auch geeignet ist.“

Die CDU fordert die für Bäder zuständige Umweltbehörde auf, die Mittel für eine Schwimmhalle im Harburger Stadtgebiet bereitzustellen. Diese soll über ein 25-Meter-Becken verfügen, in dem Schulschwimmen und weiterführender Schwimmunterricht angeboten werden und Schwimmwettkämpfe stattfinden können. Die Halle soll auch von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Sollte ein Neubau nicht möglich sein, möchte die CDU zumindest einen kleine Lösung auf dem Gelände von MidSommerland. Diese hatte die Bäderland GmbH der Initiative auch schon einmal in Aussicht gestellt.

( xl. )

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