Nach Asbestfund

Osdorfer Feuerwehr weiter in Bundeswehrkaserne

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Im Gebäude und von den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehrleute sind zudem weitere Proben entnommen worden.

Hamburg.  Nachdem sich eine Belastung mit dem krebserregenden Baustoff Asbest in der Feuer- und Rettungswache Osdorf am Harderweg (wir berichteten) bestätigt hat, ist die Wache (rund 120 Mitarbeiter) in der Nacht zum Sonnabend zwangsweise in die Reichspräsident-Ebert-Kaserne umgezogen. „Bis die erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung des Standortes im Harderweg 10 abgestimmt, veranlasst und umgesetzt sind, verbleibt die Wache bis auf Weiteres am Interimsstandort“, sagte Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly.

Weitere Proben entnommen

Noch in der Nacht habe man begonnen, die Dienst- und Schutzkleidung der Mitarbeiter auszutauschen – der Austausch sei aber noch nicht vollständig abgeschlossen. Im Gebäude und von den Einsatzfahrzeugen der Osdorfer Feuerwehrleute seien am Sonnabend zudem weitere Proben entnommen worden – ein Ergebnis stehe noch aus. Zusätzlich sei ein Löschfahrzeug der Innenstadtwache in das Osdorfer Revier verlegt worden.