Bürgerschaft

FDP enttäuscht nach verpasstem Wiedereinzug in Bürgerschaft

Hamburg. Die Hamburger FDP hat enttäuscht auf den nun doch knapp verpassten Wiedereinzug in die Hamburgische Bürgerschaft reagiert. "Das finde ich sehr, sehr schade. Das ist für uns als Partei natürlich ein trauriges Ergebnis", sagte FDP-Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels-Frowein am Montagabend am Rande der Landesvorstandssitzung der Hamburger FDP. Es sei auch für die Opposition in der Bürgerschaft schade, dass eine liberale Stimme fehle.

Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge sind die Liberalen mit 4,9 Prozent der Stimmen knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Personelle Konsequenzen spielten nun in der Partei dennoch keine Rolle. "Das hat uns richtig hart getroffen. Aber wir stehen alle jetzt zueinander."

Dennoch hat sich die FDP über ein Direktmandat einen Sitz in der Bürgerschaft gesichert. Treuenfels-Frowein hat in ihrem Wahlkreis Blankenese dafür dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge ausreichend Stimmen erhalten. Sie wäre dann Abgeordnete ohne Fraktion. "Bei den ganzen letzten Wochen, die wir hier erlebt haben, warte ich erstmal auf amtliche Endergebnisse, bevor ich überhaupt noch sowas kommentiere", sagte Treuenfels-Frowein.

Für die FDP hatte das Wechselbad der Gefühle bereits am Sonntagabend mit der Prognose begonnen. Seitdem musste sie darum zittern, ob sie die 5,0 Prozent hält oder nicht. Nach den Ende der vereinfachten Auszählung der für die Parteien auf den Landeslisten abgegebenen Stimmen am späten Sonntagabend hatten die Liberalen noch genau 5,0 Prozent erreicht.