Bürgerschaft

Fegebank unter Vorbehalt für A26-Bau und Köhlbrandquerung

Katharina Fegebank und Peter Tschentscher beim TV-Duell im NDR.

Katharina Fegebank und Peter Tschentscher beim TV-Duell im NDR.

Foto: dpa

Hamburg. Im Fernsehduell mit Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat sich die Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank grundsätzlich zum Bau der sogenannten Hafenquerspange A26 und der Köhlbrandquerung bekannt. Auf eine entsprechende Frage sagte Fegebank am Dienstag im NDR Fernsehen: "Wenn der Hafen diese Infrastruktur braucht und auch nachgewiesen wird, dass das nicht nur zur Entlastung (...), sondern tatsächlich auch zum modernen innovativen Wachstum des Hafens beiträgt, dann ja." Es müsse aber die Finanzierung gesichert sein. Auch der Ausbau des Bahn- und Busverkehrs koste Milliardenbeträge, betonte die Zweite Bürgermeisterin.

Die Hafenquerspange - A26 - soll im Süden Hamburgs eine direkte Autobahnverbindung zwischen der A7 und der A1 schaffen. Die Köhlbrandbrücke, die über einen der wichtigsten Schifffahrtswege im Hafen führt, ist in die Jahre gekommen und muss bis 2030 durch eine neue Querung ersetzt werden. Umweltverbände wie der Naturschutzbund argumentieren, beide Ost-West-Verbindungen würden nicht gebraucht.