Tarifstreit

Kein Hamburger für Hamburger: Streik bei McDonald's

Die McDonald's-Filiale im Hamburger Hauptbahnhof wird am Mittwoch bestreikt (Symbolbild).

Die McDonald's-Filiale im Hamburger Hauptbahnhof wird am Mittwoch bestreikt (Symbolbild).

Foto: imago/Ralph Peters

Am Hamburger Hauptbahnhof und dem ZOB streiken am Mittwoch die Beschäftigten der Fast-Food-Kette für höhere Löhne.

Hamburg. Am Mittwochmittag legen die Beschäftigten von zwei Hamburger McDonald's-Filialen für mehrere Stunden die Arbeit nieder. Zu dem Streik hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Streit um höhere Löhne aufgerufen.

"Die Beschäftigten sind stinksauer", sagt Gewerkschaftssekretärin Anne Widder. Weil ein Großteil der Beschäftigten bei McDonald's nur den Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde verdiene, "können sich die Mitarbeiter das Leben in der Hamburger City nicht mehr leisten". In Hamburg betreibt die Kette 43 ihrer bundesweit knapp 1500 Filialen.

Gewerkschaft will mindestens zwölf Euro Stundenlohn

Mit dem Streik soll der Druck auf die Arbeitnehmer in der laufenden Tarifrunde erhöht werden: NGG verhandelt mit dem Bundesverband der Systemgastronomie derzeit über "armutsfeste Löhne" von mindestens zwölf Euro pro Stunde. Neben McDonald's vertritt der Arbeitgeberverband auch Ketten wie Nordsee, Starbucks, KFC, Pizza Hut und Vapiano.

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