Hamburg

S-Bahn-Verkehr lahmgelegt: Erst Rauch, dann Polizeieinsatz

Am Mittwochmorgen fuhren die S-Bahnen der Linien S 3 und S 31 nicht. Grund war ein Feuerwehreinsatz.

Am Mittwochmorgen fuhren die S-Bahnen der Linien S 3 und S 31 nicht. Grund war ein Feuerwehreinsatz.

Foto: dpa

Erst musste der S-Bahnhof Harburg wegen Qualms geräumt werden, kurz darauf wurde der Betrieb auf einer S1-Strecke eingestellt.

Hamburg. Beim S-Bahn-Verkehr in Hamburg lief es am Mittwochmorgen mal wieder nicht rund. Erst hatte ein Brand im S-Bahnhof Harburg den Zugverkehr zwischen Wilhelmsburg und Stade lahmgelegt. Laut einem Sprecher der Feuerwehr war gegen 5.20 Uhr an einem Triebwagen die Kunststoffverkleidung des Stromabnehmers in Brand geraten. Dadurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung.

Nach Angaben der Bundespolizei wurden zunächst am Bahnsteig Durchsagen gemacht, dass Reisende das Bahnhofsgebäude verlassen sollen. Zudem räumten die Beamten den Bahnhof.

"Entsprechend voll war es auch vor dem Bahnhof, wo die Menschen warteten", so ein Sprecher der Bundespolizei. Nach gut eineinhalb Stunden, gegen 7 Uhr, war der Einsatz für Feuerwehr und Polizei beendet. Seitdem rollt, laut der S-Bahn, wieder der S-Bahnverkehr auf den Linien S3 und S31.

Keine S-Bahnen: Leblose Person im Gleisbereich entdeckt

Gegen 9 Uhr sorgte eine schreckliche Entdeckung für einen S-Bahn-Ausfall auf der Linie S1. "Im Gleisbereich nahe der S-Bahn-Station Wandsbeker Chaussee wurde eine leblose Person entdeckt", sagte Bundespolizeisprecher Thomas Hippler. Daraufhin wurde der Betrieb zwischen den Stationen Berliner Tor und Barmbek eingestellt. Die S-Bahn teilte via Twitter mit, dass ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxis eingerichtet werde.

Um 10.15 Uhr wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Folgeverspätungen seien aber noch möglich.

Um die Todesursache der Person zu klären, wurden Spezialisten hinzugezogen. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es bislang jedoch nicht, sagte Hippler.

( dob )

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