Trauerfeier

So nahm Marion Fedder im Michel Abschied von ihrem Mann

Lesen Sie hier ihre bewegenden Worte. Hamburg verliert einen Schauspieler, der wie kaum ein anderer den Geist der Stadt verkörperte.

Mein geliebter Jan,

das ist der schwerste Gang, den ich je machen musste. Du warst meine Familie, mein Mann, mein Fels, mein engster Vertrauter, mein alles. Es wird nie wieder jemanden geben so wie dich. Ich habe so viel von dir gelernt. Wir haben gelacht und geweint, sind zusammen durch dick und dünn gegangen, aber immer war uns klar, dass der eine für den anderen da ist, bedingungslos. Hier im Michel haben wir vor 20 Jahren geheiratet. Dass ich dich hier heute beerdigen muss, tut mir unendlich weh. Aber sei dir gewiss: Dein Platz in meinem Herzen wird auf ewig mit Liebe gefüllt sein. Nun muss ich dich auf deine letzte Reise schicken, einmal noch über die Reeperbahn. Das hast du dir gewünscht. Und dann heißt es schlafen für eine lange, lange Zeit. Endlich Ruhe haben und träumen von all den schönen Dingen, die du erlebt hast.


Mein geliebter Jan, schlaf gut.

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